Das starke Team: Sicherheitsvertrauenspersonen und Betriebsräte

Sicherheitsvertrauensperson und Betriebsrat sind die Ansprechpartner für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Sie ergänzen und unterstützen sich gegenseitig und achten so auf die Gesundheit, die Sicherheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Mehr dazu unter Gesunde Arbeit
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Was denken die Angestellten? (6/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

6. PHYSISCHE UND PSYCHISCHE BELASTUNGEN AM ARBEITSPLATZ

Bild: GPA-djp, fotolia.com

Vera Doppelreiter, Isabelle Kaiser, Emilia Schmid

Psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz stellen eine immer größer werdende Gesundheitsgefährdung dar. Diese werden in unserer heutigen Gesellschaft verstärkt wahrgenommen. Die folgenden Ausführungen bieten einen kurzen Einblick in die Thematik der empfundenen Belastungen am Arbeitsplatz in der Bankenbranche sowie im Einzelhandel.

Der Großteil der Befragten hat in den vergangenen 12 Monaten eine durch die Arbeit verursachte psychische Belastung wahrgenommen. 33 Prozent der Befragten haben der Aussage zugestimmt, eine dauernde Zunahme an psychischen Belastungen zu empfinden; für 43 Prozent trifft dies „manchmal“ zu. Nur 24 Prozent geben an, keine Zunahme an psychischen Belastungen im letzten Jahr zu empfinden. Ein interessantes Nebenergebnis ist, dass knapp 50 Prozent der Befragten angegeben haben in den letzten 12 Monaten psychische Belastungen wahrgenommen zu haben, wenn sie mehr als 36 Stunden gearbeitet haben.

Graphik 1: Ausmaß psychischer Belastungen

Psychische und physische Belastungen nehmen tendenziell mit dem Alter zu

Die Zunahme physischer Belastungen kann stark mit dem Alter der Befragten in Verbindung gebracht werden: So haben rund 49 Prozent der Personen über 55 Jahre der Aussage zugestimmt, dass ihr Job in den letzten 12 Monaten körperlich anstrengender wurde. Demgegenüber haben fast 70 Prozent der 15 bis 25-jährigen und der 26 bis 35-jährigen angegeben, dass ihre physischen Belastungen in den letzten 12 Monaten nicht zugenommen haben. Man kann in den Daten also deutlich erkennen, dass die Befragten mit zunehmendem Alter mehr körperliche Belastungen wahrnehmen.

Doch nicht nur physische, sondern auch psychische Belastungen stehen in Zusammenhang mit dem zunehmenden Alter. Ab dem 35. Lebensjahr wird ein Anstieg der psychischen Belastungen, die durch die Arbeit stark zugenommen haben, wahrgenommen. Nimmt man nur diejenigen Personen, welche angegeben haben, „dauernd“ eine psychische Belastung wahrgenommen zu haben, zeichnet sich eine Tendenz, welche in folgenden Zahlen ersichtlich ist, ab: Rund 24 Prozent der 35 bis 45-jährigen haben angegeben dauernd psychische Belastungen am Arbeitsplatz wahrzunehmen, diesen gegenübergestellt gaben fast doppelt so viele Personen in der Altersgruppe 46 bis 55-jährige (rund 40 Prozent) an, psychische Belastungen dauernd wahrgenommen zu haben. In der Altersgruppe der über 55-jährigen waren es 37 Prozent, die eine psychische Belastung „dauernd“ am Arbeitsplatz in den letzten 12 Monaten wahrgenommen haben.

Somit ist auch wie bei den physischen Belastungen eine deutliche Tendenz ersichtlich, dass sich die Steigerung der psychischen Belastungen mit dem Alter in Verbindung bringen lässt.

Schlussfolgerungen

Unsere Ergebnisse widersprechen der aktuellen Debatte um die Erhöhung des Pensionsalters. Geht man von unseren Zahlen aus, wäre eher eine Senkung anzudenken, weil die Belastungen mit dem Alter stetig zunehmen. Weiters sollte auch der Fokus verstärkt auf altersgerechte Arbeitsgestaltung gelenkt werden. Viele Unternehmen, die sich auf die veränderte Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung und ihrer Belegschaft einstellen, wissen, dass sie nur dann wirtschaftlich leistungsfähig und international wettbewerbsfähig bleiben können, wenn sie stärker auf die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingehen. Damit alle bis zum Erreichen des Pensionsalters arbeiten können, muss es ein wichtiges Ziel der ArbeitgeberInnen, aber auch der staatlichen Behörden sein, den Erhalt der Arbeitsfähigkeit und der Arbeitsbereitschaft durch geeignete Maßnahmen zu sichern (vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2013, S.1-8).

Literatur

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2013): Fortschrittsreport „Altersgerechte Arbeitswelt“ des BMAS – Ausgabe 3: Länger gesund arbeiten. In: http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Pu- blikationen-DinA4/fortschrittsreport-ausgabe-3-september-2013.pdf?__blob=publicationFile&v=2 (30.05.2017).

Viennergy Fotorallye 2017

10 Themen, 5 Stunden, deine Fotos.

Wir schicken dich und dein Team auch heuer auf eine Reise quer durch Wien. Mache Fotos und überzeuge die Jury mit deinen kreativen Ideen. Du brauchst lediglich eine Kamera und vor allem Spaß am Fotografieren! Willkommen bei der Viennergy Fotorallye 2017!

Wie funktioniert´s:
Das Konzept der Fotorallye ist auch bei ihrer 12. Auflage äußerst simpel: Wir geben dir und deinem Team 10 Themen vor, ihr bekommt 5 Stunden Zeit, um Fotos zu knipsen und letztlich maximal ein Foto zu jedem Thema abzugeben. Betrachtet die ganze Stadt als eure Spielwiese. Kreativität, ausgefallene Ideen und eine raffinierte Umsetzung der Themen sind das Um und Auf.

Die besten Schnappschüsse werden mit tollen Preisen belohnt. Noch am selben Tag werden die Fotos von einer hochkarätigen Jury bewertet und am Abend im Rahmen der Siegerehrung prämiert.

Du kannst alleine oder mit einem Team von insgesamt max. 3 Personen teilnehmen. Wir bemühen uns um eine besonders persönliche Betreuung, deswegen ist die Teilnehmerzahl auf 40 Teams beschränkt.

Datum: 12. August 2017 in der Riverbox, ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Anmeldung hier

Überblick über Personalverrechnung (SE)

Vom Beginn bis zum Ende eines Dienstverhältnisses erfahren Sie einen Überblick.

Aus dem Inhalt:

  • Beginn des Dienstverhältnis, Möglichkeiten und Meldefristen
  • verschiedene Arten der Beschäftigung (Angestellte, Arbeiter, Lehrlinge, geringfügige Beschäftigte, etc
  • Dienstzettel, Dienstvertrag
  • Überblick über die Sozialversicherung und die Lohnsteuer – von brutto zu netto
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  • Beendigung von Dienstverhältnissen
  • außerbetriebliche Abgaben

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Nach dem Krankenstand: Wiedereingliedern statt ausmustern! (SE)

Gestaltungsmöglichkeiten des Betriebsrates rund um die Wiedereingliederungsteilzeit

Mit 1. Juli 2017 ist die betriebliche Wiedereingliederung nach langem Krankenstand über eine sozialrechtlich abgesicherte Teilzeitregelung in Kraft getreten. Der Betriebsrat kann dabei beraten und mitgestalten. Wie, das erfahren die TeilnehmerInnen im Rahmen dieses Seminars.

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