Feedbackrunde zu den Euro-Betriebsratsvorhaben der GPA-djp

Am Dienstag, dem 22. Juli traf sich eine hochrangige Gruppe von Euro-Betriebsratsmitgliedern in der GPA-DJP, um in einer Feedbackrunde ihre Meinungen zu den Konzeptideen für eine Kommunikations- und Entwicklungsplattform für EBRs einzubringen. Folgende Themen bearbeiteten wir:

  1. Die bisherige Entwicklungsgeschichte des Projekts und die bisherigen Ergebnisse
  2. Trends im interkulturellen Interessenmanagement
  3. Interkulturalität und Werkzeuge
    • Gestaltung des Management
    • Interkulturelle Kompetenz
    • Erfolgreiche Teamkooperation im globalen Kontext
  4. Aspekte der Gestaltung von EBR-Arbeit (Konzeptentwurf)
  5. Feedback und Diskussion über Veränderungs- und Erweiterungsvorschläge.

An dieser Stelle recht herzlichen Dank an die KollegInnen, die bisher an diesen Vorschlägen mitgearbeitet haben.

Was  bisher geschah?

  • Anfang 2008 – Wolfgang Greif und Werner Drizhal nehmen die Anregungen mehrerer KollegInnen auf und starten den Entwicklungsprozess für eine Kommunikations- und Unterstützungsplattform für EBR.
  • Februar 2008 – Wir holen zwei externe Organisationsberaterinnen (Edith Jakob und Andrea Tippe) von OE-263 in den Entwicklungsprozess.
  • März 2008 – erste Interviewrunde mit EBRs (Günter Benischek und Doris Vymazal), um „Knackpunkte“ der EBR-Arbeit zu lokalisieren.
  • April 2008 – Zusammenfassung der lebhaften Schilderungen von Günter und Doris und Abstecken der weiteren Vorgangsweise im Entwicklungsprozess.
  • Mai/Juni 2008 – Weiterentwicklung des Konzepts.
  • Juli 2008 – Feedbackrunde zu den oben beschriebenen Themenstellungen.
  • August 2008 – Konkretisierung der Startvorhaben für 2009

Die Unterlage, die beim Treffen ausgegeben wurde:

workshop-prasentation_unterlage1

Sehr entscheidende Diskussions- und Weiterentwicklungspunkte war die Fragestellung: „Was muss auf der Ebene von

  • Struktur/Steuerung
  • Inhalte/Ausrichtung
  • Zeit/Raum
  • Gewerkschafts-/Betriebsinteressen

berücksichtigt werden, dass es für die EBR 100%ig annehmbar ist. In den Diskussionen kristalliserten sich folgende Anregungen/Punkte heraus:

  • Struktur/Steuerung: Vorbereitung der Einladung –  Struktur braucht man bei 40 KollegInnen, aber es gibt auch kleinere Gruppen – die Aufteilung der EBRs in zwei „Bereiche“ in EBR-VO + BRVO mit Einfluss, die in den EBRs vertreten sind, als eine Gruppe und EBR-Mitglieder allgemein als weitere Gruppe – Netzwerkmacht entwickeln
  • Inhalt: AN-Innen- und branchenbezogene Themen – Nicht nur konsumieren, sonder Eingabe = Ausgabe – Eingabe leisten – Netzwerken – strategische Themen müssen in der Branche diskutiert werden – Managementkonzepte permanent rufbereit halten, Organisationsoziologie – Herrschaftssoziologie, Trends – nationale Gewerkschaftsstrukturen, AN-Innen-Vertretungen.
  • Zeit: 3 Tage am Stück – Einmal im Jahr maximal zweimal – kleine, flexible Einheiten
  • Gewerkschaft, Betrieb: Rücksicht auf Organisationsgrad nehmen – auf polit. Wachstum achten – Achtung, eventuelle „gelbe“ BRs – offen für alle Gewerkschaftsmitglieder.

Das Ganze wird jetzt ausgewertet. Anfang August arbeiten Koll. Tippe Andrea und Werner Drizhal einen Vorschlag für den Start der Aktivitäten aus. Daraus werden Präzisierungen und konkrete operative Vorhaben entwickelt. Diese Vorhaben und Maßnahmen werden nochmals an die Feedbackrunde zurückgespielt.

Artikel, die bisher in unserem Blog erschienen sind:

Projekt GPA-DJP für EBR-Mitglieder: Weiterbildung professionell vom 20. Mai 2008 

GPA-DJP entwickelt eine Plattform Euro-BR-Mitglieder vom 7. April 2008

Links zu diesem Artikel:

GPA-DJP – International

GPA-DJP – Bildungsabteilung

OE – 263

GPA-DJP-Vorsitzender Wolfgang Katzian fordert mehr Rechte für Euro-Betriebiebsräte

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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