EBR-Vernetzungsplattform der GPA-djp startet 2009

Gestern trafen sich Wolfgang Greif, Andrea Tippe, Edith Jakob und Werner Drizhal zur Vorbereitung der Feedbackrunde mit ausgewählten EBR, um das Konzept zu endredigieren und die Feedbackrunde vorzubereiten. Das Treffen war geprägt voller Vorfreude auf die kommenden Aktivitäten und einer „Lust“ bald ins Tun zu kommen.
Die nächste Feedbackrunde findet am Montag, den 3. November 2008 von 10:00 bis 14:00 in der GPA-DJP statt. Bei dieser Runde klären wir

  • das Konzept, das anschließend an die Bundesgeschäftsführung weitergegeben wird.
  • die Bildungsinhalte für  EBR-Professionals
  • die Bildungsinhalte für  EBR-Basic
  • die Sicherung der Weiterarbeit

Unsere bisherigen Vorbereitungsarbeiten sind von 4 Thesen getragen.

These 1
EBR nehmen eine Differnzierung in ihrer interessenpolitischen Arbeit hinsichtlich des „Aufbaues eines EBR“ und einem bereits erfolgten Stadium der Zusammenarbeit wahr. Daraus leiten wir ein differenziertes Weiterbildungsprogramm ab.

These 2
Das differenzierte Weiterbildungsprogramm nach „Professionals“ und „EBR-Basic“ soll miteinander strategisch gekoppelt werden. Die „Professionals“ möchten Verantwortung für die Basic-Ausrichtung übernehmen. Strategische Netzwerkgedanken stehen dabei im Vordergrund.

These 3
Damit der Aufbau des Professional Netzwerkes gelingt, müssen bestimmte Erfolgsfaktoren berücksichtigt werden:

  • Struktur für die Professionals – spezielle Einladungenmit großer Aufmerksamkeit, Arbeiten in kleineren Gruppen nach Branchen und/oder Konzernzentralen muss möglich sein.
  • Es gibt kommunizierte Auswahlkriterien zu den EBR-Professionals.
  • Vertrautheit steigt – das Netzwerk ist ein Verlässlichkeitsraum für strategisches Vorgehen.
  • Bei den Inhalten der Weiterbildung für Professionals steht der Netzwerkgedanke im Vordergrund. Es geht um strategische Themen, um Megatrends der Organisationsentwicklung, der Organisationssoziologie und um Managementkonzepte.
  • Zeit und Raum ist den Möglichkeiten der EBR-Professionals angepasst. Es wird im Frühjahr und im Herbst jeweils ein 2-tägiges Angebot geben, branchenbezogene Beratungstage, flexible Einheiten für das Netzwerken.
  • Alle zwei Jahre findet eine EBR-Biennale statt. Es handelt sich dabei um ein öffentliches und zugleich exklusives Forum auf EBR-Ebene.

These 4
Das EBR-Basic-Programm dient dem Lernen der EBR-Tätigkeit. Ein Bildungspass soll eingeführt werden. Es geht um Team to Team – Prozesse, Standortdynamik, Coaching/Mentoring und Themen, die in Kurzseminaren (ein- oder zweitägig) veranstaltet werden, wie z.B.: rechtliche Basis für EBR, EBR-Sitzungen, Verhandlungen entwickeln und führen, usw…

Auf Basis dieser Thesen werden wir im November weiterarbeiten. Anregeungen und Fragen sind  willkommen.

Bisherige Artikel zu diesem Thema im Blog:

Feedbackrunde zu den Euro-Betriebsratsvorhaben der GPA-DJP
Projekt GPA-DJP EBR-Mitglieder: WEITERBILDUNG PROFESSIONELL
GPA-DJP entwickelt eine Plattform für Euro-Betriebsratsmitglieder

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf „Elektromechaniker für Starkstrom“ in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte.
1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert.
2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung – Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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