Gewerkschaftsschule Burgenland startet im Herbst 2009

Lehrgang für praktische Gewerkschaftsarbeit – Nimm die Herausforderung an.
GEWERKSCHAFTSSCHULE BURGENLAND

  • Die Härten der modernen Arbeitswelt fordern ArbeitnehmerInnen mehr denn je.
  • Rasanste gesellschaftliche Veränderungen verlangen geistige Flexibilität und Teamfähigkeit.
  • Persönliche Weiterbildung ist die Vorraussetzung für erfolgreiche Selbstbehauptung.

Der ÖGB bietet mit der Gewerkschaftsschule ArbeitnehmervertreterInnen und interessierten Gewerkschaftsmitgliedern das notwendige Handwerkszeug an, um eigene und gerwerkschaftliche Interessen in Zukunft solidarisch, effizient und kompetent zu vertreten.

Zielgruppe – Wer?
BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen, FunktionärInnen in Ersatzfunktion, ÖGB/AK – Angestellte und Gewerkschaftsmitglieder, die Interesse an der praktischen Gewerkschaftsarbeit haben.

On-Line-Anmeldungen unter dieser VÖGB-Homepage.
Die dazugehörige Informationsbroschüre gibt es zum Downloaden entweder auf der Homepage oder hier: gws-folder-2009_2010

Weitere Informationen zur GWS-Burgenland:


Ausbildungsziele – Wozu?
Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen die Wünsche und Anforderungen jener Menschen, die eine Funktion oder Ersatzfunktion innerhalb der Arbeitnehmervertretung ausüben oder eine solche anstreben (Betriebsrat, Personalvertretung, Jugendvertrauensrat, Behindertenvertretung, Sicherheitsvertrauensperson). Die Gewerkschaftsschule hat daher das Ziel, eine für die Einzelne, den Einzelnen sicht- und spürbare Erleichterung der
praktischen Betriebsrats- und Gewerkschaftsarbeit zu erreichen.
Im Einzelnen werden die AbsolventInnen der Gewerkschaftsschule…

  • ökonomische Gerechtigkeit sowie Ungerechtigkeit erkennen und daraus praktisch umsetzbare Strategien ableiten können
  • über gute betriebswirtschaftliche, wirtschafts- und gesellschaftspolitische, arbeits- sowie sozialrechtliche Grundkenntnisse verfügen
  • in der Situation gewandt und sicher auftreten können
  • Solidarität wahrnehmen, nachvollziehen und dementsprechend handeln können
  • die gesellschaftliche Aufgabe des ÖGB in vollem Umfang erfassen und über künftige
    Entwicklungen früher bescheid wissen
  • Probleme im Betrieb besser analysieren und in Zusammenarbeit mit AK und ÖGB lösen
    können
  • klar für ArbeitnehmerInnenpositionen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung eintreten
  • ihre Allgemeinbildung erweitern und größere Handlungsfähigkeit erlangen
  • durch umfassende Persönlichkeitsbildung mehr soziale Kompetenzen bekommen

Organisation – Wann und Wo?
Dauer: Die zweijährige Ausbildung beginnt jeweils im September und endet im Juni.
Zeiten: ein Abend pro Woche von 18.30 bis 21.20 Uhr – Sowie individuelle Wochenendschulungen
Kursort: Neusiedl/See, Eisenstadt, Oberpullendorf, Oberwart und Güssing
Studienreise: am Ende des 2. Jahrganges gibt es eine einwöchige Abschlussreise ins In- und angrenzende Ausland
Abschluss: Abschlusszertifikat nach dem zweiten Jahr
Kosten: Die gesamten Ausbildungskosten werden vom VÖGB getragen.
Methodik: Nach dem Motto: „aus der Praxis, für die Praxis“ sind die Vortragenden, ExpertInnen der AK, GewerkschaftssekretärInnen, BetriebsrätInnen und MitarbeiterInnen öffentlicher Institutionen (AMS, Sozialversicherung etc.). Durch Diskussionen, Gruppen- und Projektarbeit, Exkursionen und Studienreisen wird
die Gewerkschaftsschule ein Ort, an dem voneinander und miteinander gelernt wird und ist daher keine „Schule“ im herkömmlichen Sinn.
Schulleitung: Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB Burgenland) Josefine Rasztovits, 7350 Oberpullendorf, Spitalstrasse 25, 0664/6145022
Email: josefine.rasztovits@oegb.at, Fax: 02612/42255-17

Inhalte – Was?
 Arbeitsverfassung und Arbeitsrecht
 Aufbau, Politik und Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung
 Betriebsratswahl
 Sozial- und Wirtschaftspolitik
 Sozialversicherung
 Mitbestimmungsmöglichkeiten im Betrieb
 Grundlegende betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge
 Rhetorik und Kommunikation
 Konsumentenschutz
 ArbeitnehmerInnenveranlagung
 Medienlandschaft
 Österreichische Geschichte
 Projektmanagement
 Informationstechnologien
 Humanisierung der Arbeitswelt
 Europäische Union

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf „Elektromechaniker für Starkstrom“ in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte.
1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert.
2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung – Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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