ÖGB Verlag: Jugendkult Gewalt

STREIT_COVER_RZ.inddOb spektakuläre Amokläufe an Schulen in den USA und Deutschland, die alltäglichen Schreckensberichte im Kleinformat oder soziopornografische „Reality Shows“ im Fernsehen: Jugendgewalt ist immer für Schlagzeilen gut.

Der Psychologe und Soziologe Philip Streit blickt in seinem Buch hinter die Fassaden reißerischer Medienberichte und nähert sich dem Thema Jugendgewalt aus überraschenden Blickwinkeln: Warum soll Aggression per se etwas Negatives sein? Wie funktoniert strukturelle Gewalt als gesellschaftliches Phänomen? Wie schlagen populistische Politiker aus Konflikten mit jungen Migranten Kapital? Welche neurobiologischen Vorgänge liegen aggressivem Verhalten zugrunde?

Als langjähriger Kinder-, Jugend- und Familientherapeut und Begründer der Nachgehenden Psychologie schöpft der Autor aus seinem reichen Erfahrungsschatz und gibt praxisnahe Tipps für den Umgang mit auffälligen Jugendlichen. Sein Motto ist: „Das Thema Jugendgewalt ist zu wichtig, um es ausschließlich Experten zu überlassen!“ Er plädiert damit für das Wahrnehmen von Verantwortung jedes Einzelnen und fordert eine Gesellschaft mit mehr Zivilcourage, die Jugendlichen ein stabiles, unterstützendes Umfeld bietet.

Philip Streit
Jugendkult Gewalt
208 Seiten
Ueberreuter Verlag, 2010
ISBN 978-3-8000-7451-8
EUR 19,95

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