Förderung der Facharbeit

Benya StiftungsfondsNominierung von KandidatInnen für den „Anton Benya-Stiftungsfonds zur Förderung der Facharbeit“

Seit 1972 wurden € 590.000 an verschiedenste PreisträgerInnen ausgeschüttet. Wir suchen KandidatInnen, die für einen Preis in Frage kommen. Besonders suchen wir engagierte Frauen.

Gewerkschaftliche Kriterien:

Bei den vorgeschlagenen Personen ist eine dreijährige Vollmitgliedschaft notwendig, die auch bei der Nominierung aufrecht ist.

Fachliche Kriterien:

Zweck und Absicht der Stiftung ist es, den Wert und die Bedeutung der Facharbeit, insbesondere der manuellen Arbeit, der Öffentlichkeit bewusst zu machen und ihr gesellschaftliches Ansehen zu heben.

Außerordentliche Leistungen und berufliche Qualifikationen werden dabei im wesentlichen unter nachstehenden, dem Zweck des Stiftungsfonds entsprechenden Gesichtspunkten, berücksichtigt:

  • Förderung und Anerkennung außergewöhnlicher, beruflicher Leistungen von Lehrlingen.
  • Auszeichnung von Fachkräften, die bedeutende Leistungen auf ihrem Arbeitsgebiet vollbracht haben.
  • Anerkennung von einzelnen ArbeitnehmerInnen oder Gruppen, die durch Ertragen eines besonderen Arbeitsleides  bedeutende Leistungen für die Gemeinschaft vollbringen.
  • Auszeichnung und Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen, die das gesellschaftliche Ansehen der manuellen Arbeit erforschen und publizistische, künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten, die das Ansehen der Facharbeit fördern.

Beispiele von der letzten Preisvergabe im Jahre 2012

Stiwa – 2010

STIWA, einer der größten Ausbildungsbetriebe in Oberösterreich, ausgezeichnet.
Von den mehr als 1.200 Beschäftigten in der gesamten Firmengruppe sind rund 15
Prozent, also rund 180, Lehrlinge. Der Spezialist für Automation bildet
Jugendliche zu FacharbeiterInnen in zwölf verschiedenen Berufen aus und bietet
ihnen nach dem Lehrabschluss attraktive Arbeitsplätze.

Facharbeiter – Intensivausbildung in der Justizanstalt Wien-Simmering

Das Projekt „Facharbeiter-Intensivausbildung in der JAS“ steht für einen (re-) sozialisierenden Strafvollzug durch Berufsausbildung. Ein überwiegender Teil der Inhaftierten hat keine Berufsausbildung und gehört gesellschaftlichen Randgruppen an. Der öffentliche Auftrag an den Strafvollzug lautet daher, die sozialen Benachteiligungen und Marginalisierungen aufgrund fehlender Schul- und Berufsausbildungen, fehlendem regelmäßigem Einkommen und vorhandener Suchtprobleme durch eine qualitative Berufsausbildung zu überwinden. In Wien Simmering wird diese seit über 30 Jahren durch die Unterstützung der Fachausschüsse der AK angeboten.

Lehrwerkstätte der Fa. Hainzl Indurstriesysteme GmbH

Durch den persönlichen Einsatz beider Kollegen ist es gelungen eine Lehrwerkstätte im Betrieb zu errichten. Seit Errichtung der Lehrwerkstätte steigt auch die Anzahl der ausgebildeten Lehrlinge. So zählt die Firma Hainzl GmbH zu den Betrieben die gesellschaftspolitische Verantwortung übernehmen und junge Menschen qualitativ hochwertig ausbilden.

Ansuchen/Bewerbung:
Bitte an die GPA-djp zu handen werner.drizhal@gpa-djp.at senden. Die Bewerbung sollte

  • eine Beschreibung bezüglich der „Bedeutung für die Facharbeit“ umfassen
  • die beteiligte/n Person/en
  • und eine kurze Darstellung – weshalb eine Preisverleihung gerechtfertigt wäre

umfassen. Wir benötigen die Bewerbung bis 25. April 2014, damit wir sie rechtzeitig an den ÖGB weiterleiten können.

 

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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