Revolution im Kleinen kann oft Großes bewirken

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Eine Erfolgsstory von gewerkschaftlich größerer Bedeutung spielte sich in den vergangenen Jahren in einer französischen Teefabrik Nahe Marseille ab.

Alles begann 2011 damit, dass dem Mutterkonzern Unilever die Produktion in Frankreich zu teuer wurde und die Verantwortlichen beschlossen, nach Polen auszuwandern.  Was niemand voraussah war, dass sich die Arbeiterinnen und Arbeiter solidarisierten und sich gegen die Firmenschließung stellten. Ein Arbeitskampf, der vier Jahre dauern sollte, begann.

Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Heute sind die Arbeiterinnen und Arbeiter Teil einer selbstverwalteten Fabrik mit dem Namen Scop Ti. Die Belegschaft kann heute eigenverantwortlich weiter produzieren und bekam von Unilever ein Startkapital von 20 Millionen Euro, mit der sie eine Genossenschaft gründeten.

In dem Film „1336 Tage. Höhen, Tiefen, aber immer aufrecht“ werden die bewegten Geschehnisse gezeigt, die zu diesem Sieg führten.

Auch wenn der Alltag nicht immer einfach ist und alles basisdemokratisch entschieden werden muss, kann sich die Belegschaft über ihre erste eigene Teesorte freuen. Seit wenigen Monaten ist ihre Marke auf dem Markt. Der Name spiegelt die Dauer der Revolution wider: 1336

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