Die Geschichte der Arbeiterkammern

Max, geboren 1880 – ein gelernter Weber aus Böhmen, der 400 km zu Fuß nach Wien geht um dort als Ziegelarbeiter und Tagelöhner etwas Geld für seine Familie zu erarbeiten
Anna, geboren 1888 – die Frau von Max, die in der Heimat bleiben muss, weil sie in einer Galvanisierungswerkstätte 10 Stunden am Tag als Fabriksarbeiterin für das Kind und Verwandte gerade soviel verdient, dass sie nicht verhungern und
Julie, geboren 1896 – sie stirbt mit 10  Jahren an der „Wiener Krankheit“ der Tuberkulose und der ihr größter Wunsch einmal mit einem Ringelspiel im Prater zu fahren und eine Portion Zuckerwatte nie in Erfüllung ging.

Diese drei Personen begleiten uns beim Einstieg in die Geschichte der Arbeiternkammern.

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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