Tipps zum Erkennen von Falschmeldungen

Fake-News Schutz im SWR

Die Zeit präsentierte in ihrer letzten Ausgabe Tipps wie die Verbreitung von Falschmeldungen eingegrenzt werden kann. Eine Kooperation mit klicksafe.de , CORRECT!V, DsiN und Stiftung digitale-Chancen.

10 Tipps, die beachtet werden sollten

  1. Lies Überschriften kritisch
  2. Sieh dir die URL genau an
  3. Überprüfe die Quelle
  4. Achte auf ungewöhnliche Formulierungen
  5. Sieh dir Fotos genau an
  6. Überprüfe die Datumsangaben
  7. Überprüfe die Beweise
  8. Sieh dir andere Berichte an
  9. Ist die Meldung ein Scherz
  10. Einige Meldungen sind bewusst falsch

  1. Lies Überschriften kritisch
    Falschmeldungen haben häufig reißerische Überschriften in Großbuchstaben und mit Ausrufezeichen. Wenn schockierende Behauptungen in der Überschrift unglaubwürdig klingen, sind sie es vermutlich auch.
  2. Sieh dir die URL genau an
    Eine unechte oder nachahmende URL kann ein Hinweis auf Falschmeldung sein. Viele Seiten mit Falschmeldungen ahmen echte Nachrichtenquellen nach, indem sie minimale Änderungen an der URL vornehmen. Du kannst die Seite aufrufen, um die URL mit etablierten Quellen vergleichen.
  3. Überprüfe die Quelle
    Stelle sicher, dass die Meldung von einer Quelle stammt, der du vertraust, und die für ihre Glaubwürdigkeit bekannt ist. Wenn die Meldung von einer unbekannten Organisation stammt, überprüfe den Abschnitt „Info“, um mehr zu erfahren.
  4. Achte auf ungewöhnliche Formulierungen
    Viele Seiten mit Falschmeldungen enthalten Tippfehler oder seltsame Layouts. Lies mit Vorsicht, wenn du so etwas bemerkst.
  5. Sieh dir Fotos genau an
    Falschmeldungen enthalten häufig manipulierte Bilder oder Videos. Manchmal ist das Foto echt, wurde jedoch aus dem Kontext gerissen. Du kannst nach dem Foto oder Bild suchen, um zu überprüfen, woher es stammt.
  6. Überprüfe die Datumsangaben
    Falschmeldungen können chronologisch unlogisch sein sowie geänderte Datumsangaben von Ereignissen enthalten.
  7. Überprüfe die Beweise
    Sieh dir Quellen des Autors genau an. Mangelnde Beweise oder der Verweis auf ungenannte Experten können ein Hinweis auf eine Falschmeldung sein.
  8. Sieh dir andere Berichte an
    Wenn keine andere Nachrichtenquelle dieselbe Meldung veröffentlicht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Meldung falsch ist. Wenn die Meldung von mehreren vertrauenswürdigen Quellen veröffentlicht wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie wahr ist.
  9. Ist die Meldung ein Scherz
    Manchmal ist es schwierig, Falschmeldungen von Humor und Satire zu unterscheiden. Überprüfe, ob die Quelle für Parodien bekannt ist und ob die in der Meldung enthaltenen Details und ihr Ton darauf hindeuten, dass es sich lediglich um einen Scherz handelt.
  10. Einige Meldungen sind bewusst falsch
    Denke kritisch über die Meldung nach, die du liest, und teile nur Neuigkeiten, von denen du weißt, dass sie glaubwürdig sind.
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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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