Rote Tränen – Zerstörung der ArbeiterInnenkultur durch Faschismus und Nationalsozialismus

Die vielgerühmte Arbeiterkultur der Zwischenkriegszeit ist nicht einfach durch den sozialen Wandel marginalisiert worden. Sie ist durch Faschismus und National-sozialismus systematisch unterdrückt, umfunktioniert, ihrer führenden Köpfe
beraubt worden. Die Folgen sind bis heute spürbar.

Einladung zur Buchpräsentation
Termin: Dienstag, 16. Mai 2017, 18.00 Uhr
Ort: AK Bibliothek Wien, Lesesaal, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien
Anmeldung – bitte wegen Platzgründen per E-Mail an sabine.lichtenberger@akwien.at

Programm:

  • 18.00 Uhr Begrüßung Klaus-Dieter Mulley, Leiter des Instituts für Gewerkschafts- und AK Geschichte, AK Wien undfFür die Herausgeberinnen Sabine Lichtenberger
  • Podiumsgespräch mit:
    Derek Weber: Symphonie Prolétaire. Die Arbeiter- Sinfonie-Konzerte in Wien zwischen Tradition, Aufbruch und gewaltsamer Zerstörung
    Primus-Heinz Kucher: Fritz Rosenfeld/Friedrich Feld – ein Fallbeispiel von Literatur- und Filmkritik, von Kulturprogrammatik und schriftstellerischer Praxis
    Traude Bollauf: Stella Klein-Löw und die „schwarze Nacht“
    Eva Geber: Mit heißem Herzen für unsere Sache. Blick auf sozialistischen Frauenkampf bis zum Faschismus
    Lisa Sinowatz: Kultur als Lebensform: Das historische Erbe der Arbeiterkultur nach 1945
    Moderation: Konstantin Kaiser, Generalsekretär der Theodor Kramer Gesellschaft
  • Ca. 20.00 Uhr Ende der Veranstaltung, Anschließend laden wir zu einem kleinen Imbiss.
  • Musikalisches Rahmenprogramm
    Thomas Reimer (Kontrabass) und Eva Feimer (Keyboard)

Zum Buch:
Dieses Buch erhebt Einspruch gegen die stillschweigende Hinnahme eines historischen Verbrechens. Mit Beiträgen von:

  • Alexander Emanuely,
  • Jürgen Doll,
  • Ester Saletta,
  • Wolfgang Fritz,
  • Sabine Lichtenberger,
  • Primus-Heinz Kucher,
  • Evelyn Adunka,
  • Derek Weber,
  • Irene Suchy,
  • Klaus- Dieter Mulley,
  • Eva Geber,
  • Bernhard Zimmermann,
  • Yves Müller,
  • Vera Freud,
  • Marcus G. Patka,
  • Christine Roiter,
  • Konstantin Kaiser,
  • Paul Dvorák,
  • Traude Bollauf,
  • Julius Stieber,
  • Christian Zech
  • Andreas Marquet,
  • Helene Belndorfer,
  • Andrea Neugebauer,
  • Lisa Sinowatz,
  • Heinz Kienzl,
  • Ingrid Dorner,
  • Peter Schwarz.

DIE HERAUSGEBERINNEN
Konstantin Kaiser, Studium der Philosophie und Politologie; freier Schriftsteller und Literaturwissenschaftler; Mitbegründer der Theodor Kramer Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung.
Jan Kreisky, Studium der Geschichte und der Internationalen Entwicklung; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theodor Kramer Gesellschaft. 2007-10 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Österreichischen Integrationsfonds.
Sabine Lichtenberger, Studium der Geschichte und Volkskunde;
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte, AK Archiv in der Arbeiterkammer Wien.

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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