Workshop „ZeitungsmacherInnen“ (Doku)

Von 8. bis 9. Jänner 2018 feilten 18 BetriebsrätInnen der GPA-djp an Ideen für die eigene Betriebsratszeitung – von der Entstehung bis zur Überarbeitung. Das Ergebnis nach 1,5 Tagen: ein ausgefeiltes Konzept und sprudelnde Ideen für ansprechende Inhalte, Texte und Layouts.

ReferentInnen:
Irene Steindl, Schreibtrainerin und freie Redakteurin
Gertraud Wiesinger, Sekretärin der GPA-djp Bildungsabteilung

Tag 1, 9 –16.30 Uhr

Planung einer BR-Zeitung
Zu Beginn jedes Projekts steht die Planung: Warum wollen wir eine BR-Zeitung herausgeben? Wen möchten wir erreichen? Welche finanziellen Ressourcen haben wir? Welche KollegInnen können wir ins Redaktionsteam holen? Wie oft und wann wollen wir erscheinen? Und wie umfangreich?
Doku_Planung_BRZ

Vielfältige Inhalte einer Betriebsratszeitung
Nur Information reicht nicht. LeserInnen wünschen sich auch Service, Unterhaltung und Kultur. Vielfalt ist das Motto – bei den Inhalten und den redaktionellen Formen. Gewerkschaften bieten zudem Artikelservices mit Inhalten, die 1:1 übernommen werden dürfen.
PPT_ZeitungsmacherInnen_Inhalte

Ansprechendes Layout
Wie muss eine Betriebsratszeitung optisch aufbereitet sein, damit sie gefällt? Wie lesen LeserInnen überhaupt und was bedeutet das für das Layout?Doku_Layout_Leseverhalten

Ins Schreiben kommen
Worüber will ich überhaupt schreiben? Vor allem: Wie gehe ich es an? Wie überwinde ich die Angst vor dem leeren Blatt (oder Bildschirm)? Clusters und Freewritings helfen, um den Schreibfluss zu aktivieren und draufloszuschreiben. Damit die Texte auch ankommen, gilt es, einige Regeln zu berücksichtigen.
PPT_ZeitungsmacherInnen_Schreibtipps
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte? Ja. Das gilt auch für Sprachbilder. Redewendungen und Metaphern – dezent gestreut – sorgen für lebendige, bildreiche Texte. Unser Gehirn speichert sprachliche Bilder besser ab. Ab und zu hilft es also, so zu schreiben, wie uns der Schnabel gewachsen ist.
Doku_Sammlung_Redewendungen
Tag 2, 9 – 13 Uhr:

Blattkritik
Betriebsratszeitungen von TeilnehmerInnen unter der Lupe: In Kleingruppen erarbeiteten die TeilnehmerInnen positive und verbesserungswürdige Aspekte der Zeitungen und Newsletter.

Bilderdatenbanken und Software-Tools
Die Inhalte der Zeitung stehen. Nur die Bildersuche bereitet noch Kopfschmerzen, zumal Bilder nicht aus dem Internet gestibitzt werden dürfen. Lösungen bieten creative commons sowie kostenpflichtige und kostenlose Bilderdatenbanken.

Und wie werden Bilder und Texte in ein ansprechendes Layout gegossen? Layoutprogramme wie Publisher, Indesign oder Scribus gibt es je nach Geschmack, Geschick und Geldbörse.

PPT_ZeitungsmacherInnen_Bilder (3)
Viel Freude beim Ausprobieren, Gestalten und Texten!
Gerti & Irene

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