100 Jahre Erste Republik. Grundlagen von Demokratie und Sozialstaat in Österreich (SE)

Mehr als nur eine historische Betrachtung wert.

Dieses Jahr feiert die Republik in Österreich ihr 100-jähriges Bestehen. Im Anschluss an die Proklamation der Republik am 12. November 1918 wurden bis 1920 zahlreiche wichtige Gesetze verabschiedet, die bis heute demokratische und sozialstaatliche Grundlagen sind. Neben der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer und Frauen wurden nicht zuletzt auf Druck der Gewerkschaften u.a. der Achtstunden-Tag und die allgemeine Arbeitslosenversicherung eingeführt sowie Betriebsräte und die Arbeiterkammern gesetzlich verankert. Viele dieser Errungenschaften waren bereits ab den späten 1920er Jahren Angriffen durch Regierungen ausgesetzt, denen zu viel Sozialstaat ein „Dorn im Auge waren“.

Bereits vor den dunklen Jahren von Faschismus und Krieg wurden wesentliche Grundlagen von Demokratie und Sozialstaat beseitigt. Erst in der 2. Republik konnte an die sozialstaatliche Entwicklung von 1918-1920 angeknüpft und an einem steten Ausbau des österreichischen Wohlfahrtsstaates gearbeitet werden. Aktuell werden neuerlich grundlegende demokratische und soziale Rechte angegriffen und in Frage gestellt. – Eine Wiederholung der Geschichte?

Termin: 06.11.2018, 09:00 bis 16:00 Uhr
Ort: ÖGB Wien, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Seminarraum: Anna Boschek
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind.

Seminarziele:

Die TeilnehmerInnen

  • erarbeiten einen Überblick der politischen Entwicklungen der Ersten Republik;
  • lernen dabei die historische Dimension sozialstaatlicher Entwicklungen besser verstehen;
  • schärfen ihre politische Argumentation durch den Vergleich historischer und aktueller Debatten zu Demokratie, Sozialstaat und ArbeiterInnenrechten.

Trainerin:

  • Mag.a Elisabeth Luif

Anmeldung online über diesen Link möglich!

 

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