Jüdische Geschichte(n) in Wien (SE & Stadtspaziergang)

Gedenkjahr 1848 – 1918 – 1938 – 1968 – 2018

Am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Dieses Gedenkjahr nehmen wir zum Anlass, um mit dem Autor am Vortag, den 8. November 2018, gemeinsam und exklusiv in unterschiedliche, oft gegensätzliche Welten sowie extreme politische Umstände einzutauchen. Darüber hinaus bietet sich uns die nicht alltägliche Möglichkeit, den Wiener Stadttempel, die Hauptsynagoge, zu besichtigen und mehr über jüdische Geschichte(n) in Wien zu erfahren.

Datum/Uhrzeit: 8. November 2018, 9:00-16:30
(bitte Sicherheitskontrollen zeitlich einplanen!)

Treffpunkt: ESRA, Psychosoziales Zentrum, Tempelgasse 5, 1020 Wien

Zielgruppe:  BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind

=> WICHTIG: Veranstaltungen in ESRA unterliegen den Sicherheitsbestimmungen der Jüdischen Gemeinde, bitte daher unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) mitnehmen!!!

Wir leben heute in einer Zeit, in der die Migration nach Europa weitergeht, in der der wir einen heftigen Kampf um die Demokratie austragen und wo religiöse Anschauungen ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Unweigerlich werden wir da und dort Parallelen zu einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte erkennen.

Aber was hat das alles mit uns als Gewerkschaft zu tun?

Wir sind davon überzeugt, dass wir als Interessenvertretung und politisch denkende MeinungsträgerInnen auch Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen haben müssen.

Daher wollen wir als GPA-djp Bildungsabteilung unseren Betriebsrätinnen und Betriebsräten sowie geschichtlich Interessierten, abseits von Arbeitsrecht und Kollektivverträgen, die Möglichkeit bieten, sich mit einem Teil der Wiener Geschichte auseinander zu setzen.

Auf spannende Weise zeigt Dr. Klaus Pumberger, der Autor des Buches „Worüber wir nicht geredet haben. Arisierung, Verdrängung, Widerstand“, im Rahmen eines Stadtspazierganges, wie individuelle Familienerfahrungen mit „großer“ Geschichte verwoben werden. Die Auswirkung von Geschichte und ihrer Wahrnehmung bis in die Gegenwart wird sichtbar.

Recherchereisen führen den Autor an die verschiedenen Orte der Handlung: in die USA, nach Russland und in mehrere europäische Länder. Er muss unerwartete und heikle Forschungsergebnisse in das Buch und in seine Identität integrieren.

Seminarleitung: Dr. Klaus Pumberger, Historiker

Anmeldung online über diesen Link

 

 

 

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