KAHLSCHLAG beim Arbeitsmarkt-Budget (DEMO)

Freitag 14.9.2018, 15:30 Uhr, 1010 Wien, Sozialministerium, Stubenring 1

340.000 Menschen haben keinen Job. Ältere Arbeitslose profitieren nicht vom Wirtschaftsaufschwung, Jugendliche suchen verzweifelt eine Lehrstelle. Ständig wird die Wichtigkeit von Bildung in Zeiten der Digitalisierung betont! Trotzdem plant das Sozialministerium eine drastische Kürzung der Fördermittel für das Arbeitsmarktservice (AMS). Es fehlt Geld für Qualifizierungsmaßnahmen und Deutschkurse, erfolgreiche Programme werden ersatzlos gestrichen, TrainerInnen in Ausbildungseinrichtungen verlieren ihren Job.

Dagegen protestieren wir!
Freitag 14.9.2018, 15:30 Uhr, 1010 Wien, Sozialministerium, Stubenring 1

NEIN zum 12-Stunden-Tag

Zurück ins 19. Jahrhundert? Nein zum 12-Stunden-Tag!

Wer über Zeit verfügt, herrscht! Wer an den Schrauben der Arbeitszeit dreht bestimmt über Gesundheit, Freizeit und Einkommen der arbeitenden Menschen. Der überwiegende Großteil der Menschen ist auf Erwerbsarbeit angewiesen, um sein Leben absichern und gestalten zu können. Entsprechend wird Arbeitszeit für Geld eingetauscht. Deshalb war es immer das Bestreben der Arbeitnehmerinnen, Arbeitszeit möglichst zu begrenzen, um Zeit für Familie, Sport, Vereinstätigkeiten, Kultur usw. oder einfach nur Muße zu haben. Und gleichzeitig war es den Arbeiterinnen und Arbeitern immer ein Anliegen, für die Zeit, die sie in der Arbeit verbringen, gute Entlohnung zu erhalten. Immer wieder ist es gelungen, Arbeitszeitregelungen und auch Arbeitszeitverkürzungen politisch zu erkämpfen und damit gesetzlich zu verankern.

Grafik: Welt der Arbeit

„Im 18. Jahrhundert griff der Staat mit dem Verbot von Kinderarbeit erstmals regulativ in die Arbeitsverhältnisse seiner Untertanen ein und machte damit die Lohnarbeiter zum Objekt staatlicher Politik. Davon war auch die Arbeitszeit betroffen. 1885 wurde der elfstündige Maximalarbeitstag in Fabriken eingeführt. Es war der Auftakt einer langen Erfolgsgeschichte der Arbeitszeitverkürzung, deren Meilensteine die Einführung der 48-Stunden-Woche 1919, jene der 40-Stunden-Woche 1975 und die stufenweise Ausweitung des Urlaubsanspruches auf fünf Wochen bis 1986 waren.“ (Franz Astleitner: Der Zwölf-Stunden-Arbeitstag – zurück ins 19. Jahrhundert? Wiener Zeitung 20.02.2017.)

Die Bundesregierung hat am 14.6.2018 einen Initiativantrag zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes und des Arbeitsruhegesetzes vorgelegt. Was darin als Arbeitszeitflexibilisierung bezeichnet wird, bedeutet in der betrieblichen Praxis nicht nur die Einführung des 12-Stunden-Tages, sondern bringt für ArbeitnehmerInnen eine Vielzahl von finanziellen und gesundheitsbezogenen Verschlechterungen. „Während bis dato maximal zehn Stunden am Tag gearbeitet werden darf, dürfen künftig auch eine 11. und 12. Stunde (als Überstunde) angeordnet werden. Anstatt 50 Stunden in der Woche, darf der Arbeitgeber 60 Stunden Arbeit verlangen.“ (Susi Haslinger: 12-Stunden-Tag – Mit Vollgas hundert Jahre zurück…, A&W-Blog 15.06.2018.)

Die Märchen der Industriellenvereinigung  Weiterlesen

GewerkschafterInnen gegen Rassismus und Sozialabbau

Am 13. Jänner 2018 um 14:00  veranstaltet die Plattform für eine menschliche Asylpolitik und die Offensive gegen Rechts unter dem Titel

„Neujahrsempfang: Großdemo gegen Schwarz – Blau“

eine Demonstration vom Westbahnhof zum Heldenplatz. Die Leitforderungen lauten:

  • Nein zu Rassismus, Sexismus und Sozialabbau!
  • Schluss mit der Normalisierung von Rechtsextremismus!

Die neue Regierung will die Rechte der ArbeitnehmerInnen, der BetriebsrätInnen und Gewerkschaften schwächen und bedient die Interessen der Reichen und Superreichen in Österreich.

Was planen sie:

  • Schwächung der Arbeiterkammern
  • den 12 Stunden – Tag mit einem Angriff auf die Überstundenzuschläge
  • Gefährdung einer umfassenden Gesundheitsversorgung durch die Ausschaltung der Selbstverwaltung
  • Schwächung der Kollektivverträge
  • Angriff auf die Rechte der Beschäftigten in den Betrieben durch die Schwächung der BetriebsrätInnen

Die Gewerkschafterinnen treffen sich an der Ecke Mariahilferstraßer/Millergasse.

DIE FÜNF LEITSÄTZE DES GEWERKSCHAFTLICHEN AGIERENS: Weiterlesen

Ungleichheit in den USA – Warum Trump triumphierte

Termin: Mittwoch, 22.11.2017, 15.00-17.00 Uhr
ORT: Arbeiterkammer Wien, Bürogebäude, Vortragssaal, 6. Stock  Plößlgasse 2; 1040 Wien

Inwieweit hat die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen zum Anstieg des Rechtspopulismus und der Wahl Trumps in den USA beigetragen? Empirisch ist inzwischen unbestritten, dass die Ungleichheit extrem hoch ist und weiter zunimmt. Allerdings spielten viele Aspekte der Ungleichheit – etwa historische ethnische Ungleichheiten, oder langfristige Wohlstandsverluste der unteren Mittelschicht – gemeinsam mit anderen Problemen wie Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in die Präsidentschaftswahl hinein. Markus Schneider analysiert den Zusammenhang zwischen diesen und anderen Facetten mit der wachsenden Ungleichheit und dem derzeitigen politischen Klima in den USA.

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Widerstand gegen CETA/TTIP und neoliberale „Fakten“

Aktionstag gegen CETA/TTIP: NGOs und Gewerkschaften organisieren den Protest der Bevölkerung

Allein in Österreich gingen am 17.09.2016 25.000 Menschen im Rahmen des Aktionstags gegen CETA und TTIP auf die Straße, um gegen die derzeit verhandelten Freihandelsabkommen zu demonstrieren und ein Zeichen für eine Handelspolitik im Interesse von Mensch und Umwelt zu setzen. In Deutschland folgten rund 320.000 Menschen dem Demo-Aufruf von Gewerkschaften, NGOs und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Auch aus dem Kreis der GPA-djp BetriebsrätInnen und -kollegInnen sind viele dem Aufruf, ein Zeichen gegen die Abkommen der Konzerne und Wirtschaftseliten zu setzen, gefolgt.

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC


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