Bildungskarenz, Bildungsteilzeit und Fachkräftestipendium

ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen profitieren beide von der österreichischen Regelung zur Bildungskarenz.

  • Dem/Der ArbeitgeberIn entstehen durch die Bildungskarenz keine Kosten, im Gegenteil: bei der Bildungskarenz handelt es sich im Grunde um die Förderung von beruflicher Weiterbildung aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung, die der Arbeitgeber im Unternehmensinteresse einsetzen kann.
  • ArbeitnehmerInnen bekommen die Möglichkeit, einige Zeit aus dem Arbeitsalltag auszusteigen und sich weiter zu entwickeln, zum Beispiel in dem sie ein Studium beginnen oder abschließen.

Die Broschüre gibt es hier zum Downloaden Weiterlesen

REFAK für Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung nominiert!

Publikumsvoting:
Jetzt abstimmen!!!!

Die VÖGB/AK ReferentInnen Akademie ist für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung 2017 in der Kategorie Qualitätsentwicklung nominiert!

Eine ExpertInnen-Jury hat die REFAK als eine der drei besten Einreichungen zum diesjährigen Themenschwerpunkt Qualitätsentwicklung ausgewählt. Die endgültige Entscheidung über die PreisträgerInnen und Siegerprojekte wird von der unabhängigen ExpertInnen-Jury getroffen – aber auch deine Stimme zählt:

Bis 10.10.2017 kannst du in einem Online-Voting deine Stimme für die REFAK abgeben!

Das Ergebnis des Votings wird bei der Juryentscheidung wie eine zusätzliche Jurystimme behandelt – bitte unterstütze uns!!!

HIER für die REFAK abstimmen!!!

6. Internationales Alfred-Dallinger-Symposium

„Schule ist keine Insel“ – von 16. bis 17. November 2016 findet in Wien das 6. Internationale Alfred-Dallinger-Symposium statt

alfred-dallinger-symposium-titelbild

Seit 2003 wird das Internationale Alfred-Dallinger-Symposium, das sich in mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen dem Themenfeld Bildung und Bildungspolitik widmet, von der Arbeiterkammer Wien, dem Stadtschulrat für Wien, der Pädagogischen Hochschule Wien, dem ÖGB und der GPA-djp veranstaltet.

Im Zentrum der sechsten Ausgabe des Symposiums steht die Frage wie Bildungseinrichtungen in ihr soziales und regionales Umfeld eingebettet sind. Im Besonderen soll das Symposium einen wertvollen Beitrag zur Zusammenarbeit von Schulen mit außerschulischen Partnern, regionalen Verwaltungen und anderen Bildungseinrichtungen von Kindergärten und Elementarpädagogik über Schulsozialarbeit bis zur Freizeitpädagogik leisten. Dazu sprechen unter anderem folgende ReferentInnen:

  • Oskar Negt
  • Angela Million
  • Klaus-Jürgen Tillmann
  • Niki Glattauer
  • Simone Breit

Neben diesen Beiträgen gibt es wieder die Möglichkeit, sich in einer Vielzahl von Workshops der Vertiefung eigener Interessensgebiete im Themenbereich Bildung – Lernen – Schule zu widmen.

Termin: 16. und 17. November 2016
Ort: AK Bildungszentrum, Großer Saal Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

PROGRAMM (PDF): Weiterlesen

(Aus-) Bildung als Maßnahme gegen Arbeitslosigkeit

Mit 1. August ist die Ausbildungspflicht für alle 38051_lernen_jugendliche4_180x120Jugendlichen, die mit Ende des Schuljahres 2016/2017 ihre allgemeine Schulpflicht erfüllt haben, in Kraft getreten. Damit wird an die allgemeine Schulpflicht eine Ausbildungspflicht anschließen, um Jugendliche über die allgemeine Schulpflicht hinaus zu qualifizieren.

Damit soll frühzeitigen Ausbildungs- und Bildungsabbrüchen entgegen gewirkt werden. Denn weniger frühzeitige (Aus-)Bildungsabbrüche erhöhen das Ausbildungsniveau junger Menschen und dadurch deren bessere Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Wir haben die wichtigsten Fragen zu diesem Thema zusammen getragen:

Weiterlesen

Österreich: mit „Trick 17“ zum Land der BildungsaufsteigerInnen

Oder: Warum man Think Tanks kein Vertrauen schenken sollte

„Unseren Kindern soll es einmal besser gehen“ – vor allem durch bessere Bildung

Wir alle kennen ihn, diesen Spruch von Eltern: „Meinen Kindern soll es einmal besser gehen als es uns gegangen ist.“ Vielfach wird mit diesem Anliegen auch das Ziel gleich gesetzt, dass die Kinder eine besser Ausbildung erhalten bzw. einen höheren Schulabschluss machen sollen, als die Eltern das konnten. Dass es sich dabei um ein wichtiges und legitimes Anliegen von Eltern handelt, wird niemand bestreiten, insbesondere niemand, der/die selbst Kinder hat. Es stellt sich also die Frage, wie es um die Umsetzung bzw. um die Möglichkeiten der Verwirklichung dieses Anliegens bestellt ist. Um darauf eine Antwort zu geben, die nicht nur einige subjektive Erfahrungen widerspiegelt, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse und damit die Betroffenheiten der Bevölkerung in ihrer Gesamtheit betrachtet, werden statistische Untersuchungen durchgeführt.

Österreich: Starke Bildungsvererbung

Ein wesentliches Ergebnis international vergleichender Studien zu dieser Frage: Im Durschnitt der OECD-Länder übertreffen 32 Prozent der 25- bis 34-Jährigen den Bildungsabschluss ihrer Eltern (davon 22 Prozent mit einem Studium, zehn Prozent mit einer Matura). In Österreich trifft dies hingegen nur auf 21 Prozent zu: „Dies ist einer der niedrigsten Werte der OECD-Länder“, heißt es im Österreich-Report der breit angelegten OECD-Bildungsstudie “Education at a Glance” („Bildung auf einen Blick“), die Ende November 2015 veröffentlicht wurde. (Siehe dazu auch: „‚Bildung auf einen Blick 2015‘: Warum die AkademikerInnen-Quote plötzlich um 10%-Punkte in die Höhe schoss“)

Neoliberaler „Trick 17“: soziale Ungleichheit verschleiern Weiterlesen