„Instrumente für mehr Durchblick und Fairness im Betrieb“ (Doku)

Laut unserer Verfassung sind Frauen und Männer gleich zu behandeln. Somit dürfte es in Österreich keine Einkommensdiskriminierung geben. Frauen und Männer sollten für die gleiche Leistung das gleiche Entgelt bekommen. Das ist aber nicht der Fall. Denn Tatsache ist, dass es nach wie vor einen sehr hohen Einkommensunterschied (21,7%) zwischen Frauen und Männern gibt. Am 1. März 2011 trat eine Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes in Kraft. Unternehmen sind seitdem verpflichtet, die Löhne und Gehälter ihrer ArbeitnehmerInnen innerbetrieblich im Rahmen eines Einkommensberichtes offen zu legen.

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Frauenpolitischer Lehrgang

FAIR PLAY! WIR ZEIGEN DISKRIMINIERUNG DIE ROTE KARTE!
Der Frauenpolitische Lehrgang wurde von Frauen für Frauen entwickelt. Der Bogen wird beginnend bei der feministischen Frauengeschichte und dem damit verbundenen Kampf der Frauenbewegung für die Gleichstellung der Frau(en) bis hin zu aktuellen frauenpolitischen Forderungen gespannt. Mit Wissen angereichert und entsprechenden Werkzeugen ausgerüstet sowie in der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Auftreten gestärkt werden die Voraussetzungen geschaffen, die „gläserne Decke“ in der Organisation und im Betrieb zu durchbrechen und die Frauenquote generell zu erhöhen.

Die GPA-djp gratuliert ihren Absolventinnen Birgit Isepp, Manuela Kurz, Xiuling Lü, Maria Mitterhöfer, Marie-Therese Reisenauer (nicht am Foto), Heidemarie Schreiberhuber recht herzlich.

 

Die dunkle Seite der Digitalisierung (Doku)

Im Seminar „Die dunkle Seite der Digitalisierung – Worauf sich Unternehmen aufgrund veränderter psychologischer Anforderungen einstellen sollten?“ am 7. November 2017 – unter der Leitung des Arbeitspsychologen Mario Schuster – erfuhren 20 BetriebsrätInnen über die gesellschaftlichen, unternehmerischen und individuellen Auswirkungen der Digitalisierung. Die revolutionären technologischen Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung bergen auf der einen Seite große wirtschaftliche Chancen, aber auch ernstzunehmende gesellschaftliche Risiken. Weiterlesen

Jetzt bin ich Betriebsrat (Doku)

 

Begleitet von den TrainerInnen Sandra Steiner, BRV ATOS IT Solutions & Services, und Michael Schediwy-Klusek, Sekretär der Bundesgeschäftsführung der GPA-djp fand von 23. – 24.Okotber 2017 das Seminar „Jetzt bin ich Betriebsrat – Praktische Bausteine für die innerbetriebliche Interessensvertretung“ statt.

An Hand der eigenen Situation als BetriebsrätIn und der aktuellen Lage im Betrieb wurden die Möglichkeiten der Einflussnahme beginnend mit dem Abschluss eines Dienstvertrages bis zur möglichen Lösung des Dienstverhältnisses bearbeitet. Neben den Rechten und Pflichten von einzelnen BR-Mitgliedern und der BR-Körperschaft, wurden auch die in der Arbeitsverfassung geregelten Mitspracherechte und Gestaltungsmöglichkeiten behandelt. Der praktische Zugang und die Handlungsfelder, auch abseits der gesetzlichen Vorschriften, wurden in einer Mischung aus Theorie und praxisnahen Beispielen vermittelt. Hier wurden auch die verschiedenen Formen von Betriebsvereinbarungen und die allgemeinen, sozialen und personellen Befugnisse des Betriebsrates behandelt. Die BetriebsrätInnen setzten sich mit den Unterschiedlichkeiten von Kollektivverträgen, sozialpartnerschaftlichen Zusammenhängen und der Rolle ihrer Gewerkschaft GPA-djp auseinander.

Befugnisse Gesetzestext Gruppe 1
Befugnisse Gesetzestext Gruppe 2

Befugnisse Gesetzestext Gruppe 3

Befugnisse Gesetzestext Gruppe 4

BV Gesetzestext

FlipProtSemJetztBr17
ppt1Stufenbau17

ppt2 Mitwirkung BR Beginn DV

ppt3 BV

ppt4 Befugnisse

ppt5 KV Sozialpartnerschaft

Grenzen setzen und Nein-sagen (DOKU)

Am 16. Oktober fand unter der Leitung der Trainerin Gabriele Pripfl das Seminar zum Thema „Grenzen setzen und Nein-sagen“ im ÖGB statt.

Betriebsrätinnen und Betriebsräte arbeiteten an konkreten Situationen in ihrer Rolle und ihrem betrieblichen Alltag, in denen es schwer fällt, notwendige Grenzen zu ziehen.
Das Bewusstsein, wann und warum es notwendig ist, sich abzugrenzen wurde geschärft und reflektiert. Die Trainerin stellte Handlungsoptionen vor, wie es möglich ist, Nein zu sagen, ohne Schaden anzurichten.
Ein weiterer Schwerpunkt, der behandelt wurde ist eine „gewaltfreie“ Sprache, um die Beziehungsebene auch im Falle eines Neins nicht zu stören und sich dennoch erfolgreich abzugrenzen.
BetriebsrätInnen spürten ihre inneren Widerstände auf und lernten, klare Position zu beziehen und „Nein“ zu sagen, ohne dabei andere zu verletzen, Anerkennung zu verlieren oder Schuldgefühle zu entwickeln.

FC Protokoll 2017_10_16 [Kompatibilitätsmodus]
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