Bildung, nicht Geld, verlängert Leben

WU-Forscher widerlegen eine alte Weisheit: Nicht steigendes Pro-Kopf-Einkommen sorge für höhere Lebenserwartung, sondern gute Ausbildung.
Was sind die Lehren für die Politik?

Es klang so plausibel, fast schon trivial: Mit wachsendem Wohlstand ernähren sich die Menschen gesünder und können sich eine bessere medizinische Versorgung leisten. Steigender Lebensstandard bewirkt eine höhere Lebenserwartung: Davon ging die Wissenschaft bisher aus. Aber dieses Dogma haben zwei in Österreich tätige Forscher nun zum Einsturz gebracht: Bessere Bildung ist es, die beides kausal bewirkt – sowohl längeres Leben als auch mehr Wohlstand. Zu diesem Ergebnis kommen Wolfgang Lutz und Endale Kebede, nach der Analyse von Daten aus 174 Ländern von 1970 bis 2015. Der Demograf und der Ökonom arbeiten an der WU Wien und am IIASA (Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse) in Laxenburg.

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Wie würde ich heute handeln?

André Heller würdigte in seiner Rede den unfassbaren Mut derer, die Widerstand leisteten. Und sagte dann, heute riskiere man eben nicht Folter und Tod, wenn man gegen Rassismus, Fremdenhass etc. auftrete.

Daher gibt es keine Ausrede, dagegen nicht aufzutreten.

Im Standard vom 13. März wird auch Karin Bergmann, die Direktorin des Burgtheaters, zitiert. „Man kann nicht wissen, wie wir uns damals verhalten hätten. Aber wir wissen genau, was wir heute zu tun haben.“

 

 

Die Initiative „Wie soll Arbeit?“

Wie soll die Arbeit der Zukunft ausschauen? Was wünscht du dir als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer? Oder als Arbeitsuchende/r oder Karenzierte/r? Was ist gut und muss bleiben? Wo drückt der Schuh? Was darf auf keinen Fall passieren?

Das wüssten wir von der Arbeiterkammer und den Gewerkschaften gerne von dir.

Bitte beantworte ein paar Fragen und sag uns deine Meinung!
Jetzt bei der Umfrage mitmachen!

Weitere Informationen zu dieser Initiative findest du hier.

Arbeit: Wer sucht, der findet?

Tagung: „Wer sucht, der findet? Anpassungsbedarf und Matching am Arbeitsmarkt“

am 12. April 2018, 09:30-13:00 Uhr
im ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2-Station „Donaumarina“)

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Im Rahmen einer gemeinsamen jährlichen Fachtagung (Rückblick: 2014, 2015, 2016, 2017) widmen sich das Forschungsinstitut abif, das AMS Österreich und die GPA-djp Bildungsabteilung aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt und mit diesen zusammenhängenden Bildungsfragen, insbesondere mit arbeitsmarktpolitischem und betrieblichem Fokus.

Bei der diesjährigen Tagungskooperation widmen wir uns einem aktuellen Thema im Zusammenhang mit aktiver Arbeitsmarktpolitik: den Bedingungen, Mechanismen und Problemstellen des Suchens und Findens von Arbeit im Verhältnis zwischen ArbeitgeberInnen und Erwerbslosen. (Programmdetails siehe unten! Direkt zur Anmeldung mit diesem Link!)

Das Tagungsthema: Matching und Mismatch am Arbeitsmarkt Weiterlesen

Ein Mensch, einmal Frau, einmal Mann: macht 12.471 Euro Unterschied

Anlässlich des Internationalen Frauentags möchten wir einen Beitrag aus den Salzburger Nachrichten mit euch teilen. Das Experiment, von dem in diesem Artikel berichtet wird, hat es in sich: Transgender-Personen haben sich um Jobs beworben. Derselbe Mensch einmal als Frau und einmal als Mann. Das Ergebnis: völlig verschiedene Gehälter. Weiterlesen