REFAK für Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung nominiert!

Publikumsvoting:
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Die VÖGB/AK ReferentInnen Akademie ist für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung 2017 in der Kategorie Qualitätsentwicklung nominiert!

Eine ExpertInnen-Jury hat die REFAK als eine der drei besten Einreichungen zum diesjährigen Themenschwerpunkt Qualitätsentwicklung ausgewählt. Die endgültige Entscheidung über die PreisträgerInnen und Siegerprojekte wird von der unabhängigen ExpertInnen-Jury getroffen – aber auch deine Stimme zählt:

Bis 10.10.2017 kannst du in einem Online-Voting deine Stimme für die REFAK abgeben!

Das Ergebnis des Votings wird bei der Juryentscheidung wie eine zusätzliche Jurystimme behandelt – bitte unterstütze uns!!!

HIER für die REFAK abstimmen!!!

Was denken die Angestellten? (8/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

7. SOZIALE VERUNSICHERUNG

Bild: GPA-djp, fotolia.com

Johannes Buggelsheim, Monika Pock, Bernhard Silberbauer

Verunsicherung ist ein Schlagwort, das immer wieder in österreichische Medien vorkommt, sei es in Bezug auf die Entwicklung der Wirtschaftslage, am Arbeitsmarkt oder in Zusammenhang mit politischen Entwicklungen und Entscheidungen. Doch was ist eigentlich unter Verunsicherung zu verstehen? Man kann Verunsicherung als einen Zustand verstehen, der durch eine andere Person oder durch einen Umstand herbeigeführt wird. Zwar kann man sich selbst auch verunsichern, doch sind es meist äußerer Umstände, die diesen Zustand beeinflussen. Des Weiteren kann eine Person nur verunsichert sein, wenn sie schon einmal Sicherheit verspürt hat. Erst danach können Umstände dazu führen, dass man sich verunsichert fühlt (vgl. Humar 2016, S.23-24). Weiterlesen

Was denken die Angestellten? (7/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

7. HERAUSFORDERUNG DIGITALISIERUNG

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Laura Gabriel, Caryne Madonna Müller

Die heutige Arbeitswelt ist von tiefgreifenden Veränderungen und permanenten Forderungen nach zunehmender individuelle Anpassungsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen geprägt. In den letzten Jahren ist ein verstärkter Schub technologischen Wandels hin zu einer digitalisierten Arbeitsumgebung zu beobachten. Die Digitalisierung bietet Chancen für ArbeitnehmerInnen – die Bedürfnisse in der Arbeit könnten mit den Bedürfnissen außerhalb der Arbeit besser in Einklang gebracht werden. Sie kann jedoch auch den Druck auf ArbeitnehmerInnen, vor allem in Zusammenhang mit der Sorge um den Erhalt des Arbeitsplatzes, erhöhen. Weiterlesen

Was denken die Angestellten? (6/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

6. PHYSISCHE UND PSYCHISCHE BELASTUNGEN AM ARBEITSPLATZ

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Vera Doppelreiter, Isabelle Kaiser, Emilia Schmid

Psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz stellen eine immer größer werdende Gesundheitsgefährdung dar. Diese werden in unserer heutigen Gesellschaft verstärkt wahrgenommen. Die folgenden Ausführungen bieten einen kurzen Einblick in die Thematik der empfundenen Belastungen am Arbeitsplatz in der Bankenbranche sowie im Einzelhandel.

Der Großteil der Befragten hat in den vergangenen 12 Monaten eine durch die Arbeit verursachte psychische Belastung wahrgenommen. 33 Prozent der Befragten haben der Aussage zugestimmt, eine dauernde Zunahme an psychischen Belastungen zu empfinden; für 43 Prozent trifft dies „manchmal“ zu. Nur 24 Prozent geben an, keine Zunahme an psychischen Belastungen im letzten Jahr zu empfinden. Ein interessantes Nebenergebnis ist, dass knapp 50 Prozent der Befragten angegeben haben in den letzten 12 Monaten psychische Belastungen wahrgenommen zu haben, wenn sie mehr als 36 Stunden gearbeitet haben. Weiterlesen

Was denken die Angestellten? (5/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

5. ENTGRENZUNG VON ARBEIT

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Yma Gärber, Melanie Frötscher

Entgrenzung ist ein weit verbreitetes Phänomen in der heutigen Arbeitswelt. Ein gutes Beispiel ist die Zunahme des sogenannten „Home-Office“ und die damit einhergehende Selbstverantwortlichkeit für die eigene Arbeitszeit bei gleichzeitig notwendiger, permanenter Erreichbarkeit, etwa am Handy oder durch das Lesen von arbeitsbezogenen Mails zu jeder Tages- und Nachtzeit.

In der Sozialwissenschaft wird das Phänomen der Entgrenzung wie folgend definiert: „Wenn in der Lite- ratur von der Entgrenzung der Arbeitszeit die Rede ist, ist damit in der Regel die Aufweichung der soge- nannten Normalarbeitszeit (40-Stunden-Woche) sowie eine Flexibilisierung und Verlängerung von Arbeits- zeit gemeint. […] die Arbeitszeiten [nehmen] in Teilbereichen stark [zu] es [kommt] zu einer Vermischung zwischen Arbeitszeit und Freizeit, weil Beschäftigte Arbeit mit nach Hause nehmen oder zumindest phasen- weise zu Hause arbeiten, oder einfach nur, weil sie auch innerhalb ihrer Freizeit für ihren Arbeitgeber erreichbar sind“ (Eichmann/Hermann 2004, S. 8). Weiterlesen