Piketty, mit Verteilungsfragen zum Publikumsmagneten

Der große Andrang bei Pikettys Besuch in Wien zeigt wie wichtig das Thema Verteilungsgerechtigkeit ist. Die Dokumentation eines Auftritts mit Breitenwirkung.

Thomas Piketty Sie gehört zu den entscheidenden politischen Fragen unserer Zeit: Wie steht es um die Verteilungsgerechtigkeit in der Gesellschaft? Für die Gewerkschaftsbewegung ist sie ein langjähriges Dauerthema, in den Wirtschaftswisenschaften ist sie im neoliberalen Mainstream der letzten Jahrzehnte zunehmend untergegangen – einer der Gründe, warum Wirtschaftsstudierende mittlerweile für mehr Vielfalt in der ökonomischen Lehre protestieren. Sowohl die (gewerkschafts-)politische als auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema erhalten durch die Arbeit von Thomas Piketty Rückenwind, schon alleine durch das große Interesse an seinen Forschungsergebnissen und den intensiven Diskussionen seines Buches. Weiterlesen

Thomas Piketty und die Verteilungsdebatte

Piketty in der AKDie Debatte um Verteilungsrechtigkeit wird weiter geführt – politisch und nun verstärkt auch wissenschaftlich. Am 04. Juli 2014 kommt Thomas Piketty auf Einladung der Arbeiterkammer nach Wien.

2014 sorgte der Thomas Piketty, Professor für Volkswirtschaft an der Paris School of Economics, mit seiner Veröffentlichung „Capital in the Twenty-First Century“ weltweit für sehr große Aufmerksamkeit. Robert Misik betitelt einen Gastbeitrag für die IG Metall sogar mit „Die Piketty-Revolution“.
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Unterlagen zur Finanztransaktionssteuer

Viele BR-Innen sind international als GewerkschafterInnen und EBR-Innen tätig. Als GPA-djp ist es uns besonders wichtig, dass europäische Anliegen von uns gewerkschaftspolitisch wahrgenommen werden. Die Idee „Europa“ dürfen wir nicht den neoliberalen Politikern überlassen, die mit ihren Plänen und Verträgen an der Aushebelung der ArbeitnehmerInnenrechte arbeiten. Es geht darum, dass wir ein Bild von Europa zeichnen und schaffen, welches nach unseren Vorstellungen gestaltet wird.

Ein wichtiger Beitrag ist die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die ein Schritt zu einem gerechteren Steuersystem ist. Für die Argumentation auf Betriebsebene haben wir Unterlagen und Materialien zusammengetragen, die wir euch online zur Verfügung stellen. Herzlichen Dank für die Unterstützung von Martin Bolkovac von der Grundlagenabteilung der GPA-djp.

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Der Fiskalpakt – ein weiterer Schritt in Richtung Entdemokratisierung

Im EU-Infobrief der AK-Wien beschreibt Lukas Oberndorfer warum eine reine Sparpolitik, die von neoliberalen Kreisen in Europa vorangetrieben wird, immer zu Lasten von ArbeitnehmerInnen gehen muss.  Mit Lohnzurückhaltung, Deregulierung, Privatisierungen werden die ArbeitnehmerInnen für die Misswirtschaft einer ausser Rand und Band geratenen Finanzwirtschaft bestraft. Gleichzeitig müssen wir uns eine Einschränkung unserer demokratischen Rechte gefallen lassen, wo das das Recht auf freie Meinungsäußerung auch in Europa immer mehr eingeschränkt wird.

Das finstere Szenario ist, dass diese Sparpolitik fortgesetzt wird, dass Europa autoritärer und kriegerischer wird. Aus EU-Dokumenten ist herauszulesen, dass sogar militärische Mittel zur Sicherung der Ressourcen eingesetzt werden könnten. Das alternative attraktive Europa ist ein sozialökologisches.

Ulrich Brand im Profil vom 7. Mai 2012

Wie er weiter fortsetzt braucht es allerdings dazu mutige AktivistInnen, die gemeinsam in und mit Verbänden, Bewegungen und einer kritischen Öffentlichkeit Veränderungen vorantreiben. Das heißt zuerst Schluss machen mit einer Politik für die Vermögenden.

Veranstaltung: Die neue Europäische Datenschutzverordnung

Aktuell ist eine neue Europäische Datenschutzverordnung in Diskussion, die erhebliche Neuerungen im Bereich der Datenschutzgesetzgebung auf EU-Ebene bedeutet. Welche Auswirkungen sich damit auf den Datenschutz allgemein, insbesondere aber auf den betrieblichen Datenschutz und die Regelungsmöglichkeiten des Betriebsrats ergeben, ist Gegenstand eines „Datenschutzbrunchs“ am 24. April 2012. GPA-djp und AK Wien laden zur Informations- und Diskussionsveranstaltung in das Bildungszentrum der AK Wien.

InputgeberInnen und DiskutantInnen sind:

  • die Abgeeordnete zum Europäischen Parlament, Evelyn Regner, die darüber berichten wird, wie die neue Verordnung im Parlament diskutiert wird,
  • die Juristin und Datenschutz-Expertin Kerstin Jerchel von ver.di, die uns den Diskussionsstand in Deutschland näher bringen wird,
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AK Veranstaltung: "Elektromobilität quo vadis?"

Chancen und Risiken aus KonsumentInnen- und ArbeitnehmerInnensicht

Veranstaltung der AK Wien am 1. März 2012

„Bis 2030 will die EU Kommission den Anteil von Benzin- und Diesel-Autos in den Städten halbieren. In Österreich sollen bis 2020 rund 200.000 Elektroautos fahren. Aber: Für die KonsumentInnen sind die Autos derzeit noch unattraktiv: Sie sind zu teuer, zu klein und können nur kurze Fahrtstrecken bewältigen. Anderseits ist E-Mobilität für viele schon Realität. Sie nutzen den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, etwa Bahn, Straßen- oder U-Bahn. Wie kann der öffentliche Verkehr sinnvoll mit individueller E-Mobilität kombiniert werden? Wie können E-Fahrzeuge attraktiver werden? Bei einer AK Veranstaltung werden diese und andere Fragen diskutiert.“

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Mach mit! – Auszeichnung für die beste betriebsrätliche Kommunikation

ÖGB und AK Wien suchen die besten Kommunikationsideen und -lösungen in kleinen, mittleren und großen Betrieben bzw. Organisationen in Wien. Die Kategorien 2011 beziehen sich auf den Status der jeweiligen Problemlösung, die durch gezielte Kommunikation erreicht wurde.
Einreichfrist ist der 30. November 2011. Die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung findet Ende Jänner 2012 statt. Alle TeilnehmerInnen werden darüber informiert und erhalten eine schriftliche Einladung.

Alle Informationen unter www.bestkom.at

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Die Herkunft entscheidet über Bildungschancen – nicht die Fähigkeiten

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Ganz Österreich erhält die beste Bildung! Ganz Österreich? Nein! Wie uns Studien seit Jahrzehnten – nicht erst seit den PISA-Studien! – vor Augen führen, ist es nach wie vor keineswegs ausgemacht, dass alle Kinder die „beste Bildung“ erhalten.

Man mag zunächst unterschiedlicher Ansicht darüber sein, was die „beste Bildung“ für ein Kind ist. Unumstritten ist Bildung eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Darüber hinaus ist bestmögliche Bildung für die gesamte Bevölkerung deshalb eine wesentliche Zielsetzung, da mit zunehmender Bildung auch die Chancen am Arbeitsmarkt und die Gehaltsaussichten steigen. Weiterlesen