FAQs zur „Arbeitszeitflexibilisierung“

Die Organisationen der Arbeitgeber, Wirtschaftskammer (WKO) und Industriellenvereinigung IV), nehmen derzeit viel Geld in Hand, um die „Flexibilisierung“ der Arbeitszeit zu bewerben. Mit den Werbekampagnen, sollen die Vorhaben der Regierung zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes, die im Wesentlichen die Umsetzung der Programme von WKO und IV, bedeuten unter Titeln wie „moderne Arbeitswelt“, „schöne neue Arbeitswelt“ schön reden. „Flexibilisierung“ setzen die Wirtschaftslobbys dabei schnell „mehr Freiheit“ gleich und behaupten „Freiwilligkeit“ bei Mehrarbeit der Beschäftigten oder auch, dass mit der Ausweitung der Arbeitszeit ein besseres Einkommen zu erwarten wäre. Alleine die Wirtschaftkammer hat sich ihre Kamapagne dazu laut Zeitungsberichten rund 500.000 Euro kosten lassen, um jede Menge Fakenews zu verbreiten – unter anderem per Video (54.000 Euro netto), das in kürzester Zeit so viel Spott von allen Seiten geerntet hat, sodass die Kampagne mittlerweile gestoppt wurde.

Bild: Kontrast.at

Zwar hat es die Regierung vermieden, den Initiativantrag zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes in den üblichen parlamentarischen Begutachtungsprozess zu schicken, dennoch gibt es bereits eine Vielzahl an Analysen, die die Behauptungen von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Regierung über die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf Herz und Nieren prüfen. ExpertInnen der GPA-djp haben das natürlich genauso getan – die Ergebnisse stellen wir im Folgenden als FAQs zu den wichtigsten Punkten zur Verfügung: Weiterlesen

Faire All In-Verträge gemeinsam durchsetzen! (WS)

All In-Verträge gewinnen in unterschiedlicher Ausprägung und unter verschiedenen Namen eine immer größere Bedeutung und Verbreitung in der Arbeitswelt. Für Fach- und Führungskräfte sind All In-Verträge fast schon Standard, aber zunehmend werden sie auch schon in mittleren Qualifikationsebenen angeboten – und von den Arbeitnehmerinnen unterschrieben.

Termin: 23. bis 24.04.2018 (1. Tag 09:00 bis 16:30 Uhr, 2. Tag 09:00 bis 16:00 Uhr)
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, 1040 Wien, Theresianumgasse 16 – 18 (SR 28)
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind und den GPA-djp Basiskurs I absolviert haben.

Seminarziele: Weiterlesen

Faire All In-Verträge gemeinsam durchsetzen! (WS)

All In-Verträge gewinnen in unterschiedlicher Ausprägung und unter verschiedenen Namen eine immer größere Bedeutung und Verbreitung in der Arbeitswelt. Für Fach- und Führungskräfte sind All In-Verträge fast schon Standard, aber zunehmend werden sie auch schon in mittleren Qualifikationsebenen angeboten – und von den Arbeitnehmerinnen unterschrieben.

Termin: 18.-19.10.2017 (1. Tag 10:00 bis 16:30 Uhr, 2. Tag 09:00 bis 16:00 Uhr)
Ort: ÖGB, 1020 Wien Johann Böhm Platz 1 (SR Anna Boschek)
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind und den GPA-djp Basiskurs I absolviert haben.

Seminarziele: Weiterlesen

Faire All-in-Verträge gemeinsam durchsetzen! (WS)

All-InAll-in-Verträge gewinnen in unterschiedlicher Ausprägung und unter verschiedenen Namen eine immer größere Bedeutung. Für Fach- und  Führungskräfte sind All In-Verträge fast schon Standard, aber zunehmend werden sie auch schon in mittleren Qualifikationsebenen angeboten – und unterschrieben.

Termin: 27.04.2016 und 28.04.2016 (erster Tag 10:00 bis 16:30 und
zweiter Tag 09:00 bis 16:00 Uhr )
Ort: ÖGB Zentrale, 1020 Wien Johann Böhm Platz 1 (Raum Anna Boschek))

Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind und den GPA-djp Basiskurs I absolviert haben.

Seminarleitung: diplômé Georg Grundei Wirtschaftsbereichssekretär der GPA djp Anmeldung: mit diesen Link

Wir wollen diesen zweitägigen Workshop nutzen, um Weiterlesen

Was ist drin im All In? (Doku)

All-InMittlerweile ist bereits jeder fünfte Arbeitsvertrag ein All In-Vertrag, wie auch die Statistik Austria bestätigt. Wolfgang Katzian sagte in der Pressekonferenz zur Vorstellung des All-In-Rechners:

„All In-Verträge werden dazu missbraucht, Beschäftigte mit einem Betrag zu bezahlen, der auch Überstunden und andere Mehrleistungen abdeckt. Für die Betroffenen ist das in den meisten Fällen kein gutes Geschäft, es herrscht außerdem weitverbreitet der Irrglaube, dass ein All-In-Vertrag einen Kollektivvertrag außer Kraft setzt.“

Beim Seminar der GPA-djp im Februar 2016 informierten sich 24 BR-Innen aus ganz Österreich über die wichtigsten Regelungen bei All-In Verträgen. Wir bedanken uns bei den TN-Innen und vor allem bei unserem Experten Georg Grundei für ihre Unterstützung.“ Weiterlesen