Wie würde ich heute handeln?

André Heller würdigte in seiner Rede den unfassbaren Mut derer, die Widerstand leisteten. Und sagte dann, heute riskiere man eben nicht Folter und Tod, wenn man gegen Rassismus, Fremdenhass etc. auftrete.

Daher gibt es keine Ausrede, dagegen nicht aufzutreten.

Im Standard vom 13. März wird auch Karin Bergmann, die Direktorin des Burgtheaters, zitiert. „Man kann nicht wissen, wie wir uns damals verhalten hätten. Aber wir wissen genau, was wir heute zu tun haben.“

 

 

Welttag gegen Rassismus

Rassistische Diskriminierung ist eine Verleugnung der Menschenrechte und fundamentaler Freiheiten und Gerechtigkeit sowie ein Vergehen an der Menschenwürde. (UN-Resolution:„Elimination of all forms of racial discrimination“).

Am Samstag, 17. März 2018, werden auf der ganzen Welt zehntausende Menschen im Rahmen des UN-Tages gegen Rassismus für Vielfalt, Toleranz und Multikulturalismus demonstrieren. Ein solidarischer Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Initiativen, Parteien und KünstlerInnengruppen, ruft zur Großdemonstration um 14:00 Uhr am Karlsplatz in Wien auf.

Die Entstehung der Gewerkschaften war im Kern ein Kampf für grundlegende Menschenrechte, gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Diskriminierung. Demenstprechend findet sich im Leitbild des ÖGB unter anderem auch folgende Formulierung:  Weiterlesen

Gegen den Hass

gegen-den-hassCarolin Emcke, 240 Seiten, S. Fischer
ISBN 978-3-10-397231-3, Preis: 20,60 EUR
Bestellung im ÖGB-Verlag

Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay „Gegen den Hass“ zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des „Unreinen“ entgegen – weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Weiterlesen

Rassismen im Betrieb und Alltag (VÖGB-SE)

SklavenmarktIch bin kein Rassist, aber..
Nicht immer muss es sich gleich automatisch um Rechtsextremismus handeln, wenn reaktionäres Gedankengut verbreitet wird. Sehr oft stecken aber hinter gängigen Vorurteilen Rassismen, die im privaten und beruflichen Alltag gesellschaftlich immer noch salonfähig sind. Denn wer kennt ihn nicht, den bekannten Ausspruch „Ich bin kein Rassist, aber…“?
Termin: 08.06.2015 bis 09.06.2015
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier. (Bitte auf die VÖGB-Homepage einloggen)

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Steinbruch und Zwangsarbeit

MauthausenGedenk- und Befreiungsfeiern 2015

Das Mauthausenkomitee organisiert und koordiniert anläßlich des Jahrestages der Befreiung des KZ-Mauthausen eine Vielzahl von Gedenkveranstaltungen an den Orten der ehemaligen Außenlager. Für uns als Gewerkschafterinnen eine gute Gelegenheit  sich aktiv an der Arbeit gegen den Faschismus, Rechtsextremismus und neuen rechten Strömungen zu beteiligen.
Mit dem heurigen Motto „Steinbruch und Zwangsarbeit“ bietet sich die Möglichkeit, die Worte von Helmut Schmidt (ehemaliger dt. Bundeskanzler) umzusetzen.

Wir heutigen ÖsterreicherInnen sind als Personen nicht schuldig, aber wir haben die politische Erbschaft der Schuldigen zu tragen. Hierin liegt unsere Verantwortung. Und daraus ergibt sich, die Zukunft nicht dem Zufall zu überlassen, sondern sie mit Mut und Umsicht zu gestalten.

Mehr Informationen dazu….

Workshop „Respekt – mehr Platz für Vielfalt“.

Migration-FahnenTermin: 11. Februar 2014 – 09:30 bis 16:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum der AK-Wien, Theresianumgasse 16-18,1040 Wien
ExpertInnen: Koll. Habiba Memedoska, KollegInnen aus der Bildungsabteilung der GPA-djp
Anmeldung: mit diesem Link

Themen wie Rassismus, Respekt und Vielfalt werden in den Medien stark diskutiert und treffen den Nerv der Gesellschaft. Die GPA-djp möchte an der Diskussion teilnehmen und startet das Projekt „Respekt – mehr Platz für Vielfalt“.

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