Umkämpfte Technologien – Arbeit im digitalen Wandel

Buchpräsentation: Umkämpfte Technologien. Arbeit im digitalen Wandel.

Bild: VSA-Verlag

am Dienstag, 19. Februar 2019, 18:30 Uhr
in der Buchhandlung des ÖGB-Verlags.

Wer gestaltet technologischen Wandel und wer profitiert davon? In diesem Buch werden gesellschaftlich umkämpfte Prozesse betrachtet, deren Richtung und Ausgang offen ist. Die Autorinnen und Autoren liefern Argumente und Handlungs­optionen für politische und betriebliche Zusammenhänge – denn Arbeit 4.0 heißt auch Arbeitskampf 4.0.

Der Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) präsentiert sein aktuelles Buch zum technologischen Wandel und seinen Auswirkungen auf Arbeits- und Lebenswelten. In diesem Buch wird Digitalisierung und technologischer Wandel als ein historisch, politisch und gesellschaftlich umkämpfter Prozess verstanden. Die PodiumsteilnehmerInnen werfen einen historischen Blick auf mögliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume und diskutieren den digitalen Wandel aus feministischer und verteilungstheoretischer Perspektive.

Am Podium: Weiterlesen

Buchtipp: Mythen des Sparens

BEIGEWUM_Mythen_des_SparensAntizyklische Alternativen zur Schuldenbremse
BEIGEWUM (Hrsg.), 144 Seiten, VSA, Mai 2013, ISBN 978-3-89965-555-1, EUR 12,20
BUCH BESTELLEN: http://www.besserewelt.at/empfehlungen

Dieses Buch wendet sich an alle, die den Behauptungen der SparwutbürgerInnen fundierte Argumente entgegensetzen wollen, ohne dafür ein Ökonomiestudium absolvieren zu müssen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist längst zu einer Verschuldungskrise der Staaten geworden, zumindest wenn man den Mainstream-Medien und der Mehrzahl der Politikerinnen und Politiker Glauben schenkt: Sparen sei das Gebot der Stunde, an dem kein Ausweg vorbei zu führen scheint.
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„ZAHLEN BITTE! –Die Kosten der Krise tragen wir alle“

Buchpräsentation von Dr. Markus Marterbauer, Wirtschaftsforscher in Diskussion mit Univ.-Prof. Dr. Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik

Termin: Mi, 2. November 2011 um 19.00
Wo: NIG – Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 1090 Wien, Hörsaal II (Erdgeschoß)
 
Welche Konsequenzen sind aus der Krise zu ziehen? Welche Leerstellen kennzeichnen die gegenwärtige Krisenpolitik? Wo liegen Ansatzpunkte für
progressive Antworten? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Buchpräsentation diskutiert werden.
 
Eine Kooperation des Instituts für Politikwissenschaft und des BEIGEWUM – Nähere Informationen: Plakat_ipw_Buchpraesentation-2011-11-02

Buch der Woche – Zukunftsaussichten

KurswechselZeitschrift „Kurswechsel“ Heft 1/2011

Die Zeitschrift Kurswechsel, die kritische Stimme der Sozialwissenschaften in Österreich, erschien erstmalig vor 25 Jahren. Anspruch war es, Antworten auf die „schleichende Krise der steigenden Arbeitslosigkeit und eine Wirtschaftspolitik, die sich rhetorisch immer noch Vollbeschäftigung und sozialen Ausgleich als Ziel setzte, de facto aber zunehmend der Budgetkonsolidierung zuwandte“ zu finden.

Zeitschrift Kurswechsel Heft 1/2011 – Zukunftsaussichten – Sonderzahl Verlag, 2011 – EUR 10,50
Zu bestellen unter: fachbuchhandlung@oegbverlag.at

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Mythen der Krise – Buchpräsentation

Zu Beginn der aktuellen Krise schien der Neoliberalismus, ja der Kapitalismus insgesamt, schweren Legitimationsschaden zu nehmen. Doch mittlerweile haben sich seine ApologetInnen erholt und versuchen mit allen Mitteln, ihre Lehren zu verteidigen. Mit Mythen wie „Der Staat ist schuld an der Krise“ oder „Europa ist nur Opfer“ wird Ursachenverleugnung betrieben. Mit Ansagen wie „Jetzt droht die Hyperinflation“, „Wir vererben nach­folgenden Generationen Schulden ohne Ende“ oder „Jetzt müssen alle den Gürtel enger schnallen“, wird versucht, eine Abkehr von der herrschenden wirtschaftspolitischen Doktrin zu verhindern. Mit Warnungen wie „Die Banken sind um jeden Preis zu retten“ wird beschleunigt in Sackgassen gesteuert.

Termin: Mittwoch, 16. Juni um 19.00
Ort: in der Buchhandlung  Thalia Wien Mitte, Landstraße 2a/2b, 1030 Wien statt.

Es diskutieren die drei AutorInnen:

  • Dr. Markus Marterbauer (WIFO)
  • Dr. Martin Schürz (BEIGEWUM)
  • Dr.in Elisabeth Springler (WU WIEN)

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Buch der Woche im ÖGB-Verlag: Mythen der Krise

Cover_zum_BuchEinsprüche gegen falsche Lehren aus dem großen Crash

Zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise schien der Neoliberalismus, ja der Kapitalismus insgesamt, schweren Legitimationsschaden zu nehmen. Doch mittlerweile haben sich seine Apologeten erholt und versuchen mit allen Mitteln, ihre Lehren zu verteidigen. Mit Mythen wie „Die AmerikanerInnen haben über ihre Verhältnisse gelebt“ oder „Die Einkommensverteilung war nicht das Problem“ wird Ursachenverleugnung betrieben. Mit Ansagen wie „Die ‚braven‘ Banken sind unschuldige Opfer“ oder „Protektionismus ist die größte Gefahr“ wird versucht, eine Abkehr von der dominierenden wirtschaftspolitischen Doktrin zu verhindern. Mit Warnungen wie „Jetzt droht die Hyperinflation“ wird beschleunigt in Sackgassen gesteuert. Doch auch antineoliberale Ansätze wie die Zinskritik erweisen sich als wenig weiterführende Alternativen.
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„Krise und gewerkschaftliche Handlungsstrategien“

Die GPA-djp-Bildungsabteilung, das Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien und BEIGEWUM, der Beirat für gesellschafts, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen, veranstalten am

Dienstag, 23. Juni 2009, 19 Uhr
im Republikanischen Club (1010 Wien, Rockhgasse 1)

„Krise und gewerkschaftliche Handlungsstrategien“
AM BEISPIEL DER IG METALL IN DEUTSCHLAND

Vortrag und Diskussion mit PD Dr. Martin Allespach (Leiter des Funktionsbereichs „Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik“ beim Vorstand der IG Metall)

Veranstaltungsinfos hier bei BEIGEWUM.

Aktiv aus der Krise – Gemeinsam für ein GUTES LEBEN – Aktionsplan der IG Metall
Die IG Metall fordert:

  1. Maßnahmen der aktiven Beschäftigungssicherung und einen erweiterten Rettungsschirm für Unternehmen der Realwirtschaft,
  2. mehr Mitbestimmung in Betrieben und Unternehmen,
  3. die politische Regulierung der Finanz- und Vermögensmärkte und
  4. die Vermögen zur Finanzierung der Krisenlasten heranziehen.

Mehr dazu hier (PDF).

Weitere Blogeinträge zum Thema:
Kampf um Köpfe und Herzen
Der Marktradikalismus ist gescheitert, aber nicht am Ende, warnt Martin Allespach. Der Kampf um eine grundlegend andere Wirtschaftsordnung sei eröffnet. Wenn die Gewerkschaften ihn gewinnen wollen, müssten sie jetzt deutlich machen, welche Grundwerte ihr handeln bestimmen.