„Startklar für die digitale Transformation?!“

Bild: Cerillion

Podiumsdiskussion „Startklar für die digitale Transformation?! Was wir von der Logistik lernen können“
am 24. Mai 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr
in der Fachhochschule des BFI Wien, Wohlmutstraße 22, 1020 Wien (Festsaal)

Unsere Gesellschaft ist von Veränderungen und Umbrüchen dominiert. Die einzige Konstante ist der Wandel. Das betrifft auch Unternehmen, die gefordert sind, ihre Strategien und Wertschöpfungsketten permanent zu hinterfragen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch nicht nur Unternehmen verändern sich, auch die Menschen, die darin arbeiten. Dafür braucht es ExpertInnen, die Veränderungs- und Geschäftsprozesse aktiv gestalten und erfolgreich begleiten können und dabei sowohl den Menschen als auch die Organisation in den Mittelpunkt stellen.

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Die dunkle Seite der Digitalisierung (WS)

Worauf sich Unternehmen aufgrund veränderter psychologischer Anforderungen einstellen sollten

Die Digitalisierung birgt ein enormes wirtschaftliches und gesellschaftliches Potential für den Standort Österreich. Neue Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Virtual Meeting Rooms, innovative Software-Algorithmen oder Künstliche Intelligenz (KI) bringen viele neue Chancen, aber auch Risiken mit sich. Gesprochen wird gerne über die Vorteile. Doch trotz aller Chancen für den Arbeitsmarkt, der Wirtschaft oder der Vereinfachung unseres Alltags, hat die Entwicklung neuer digitaler Systeme und Technologien auch ihre Schattenseiten für Unternehmen und den einzelnen Menschen. Umso wichtiger ist es auch die Risiken und Nebenwirkungen des Digitalisierungsprozesses aus Sicht der Arbeitspsychologie fachgerecht zu thematisieren, zu diskutieren und Erkenntnisse für die Praxis des eigenen Unternehmens abzuleiten.

Termin: 17.04.2018, 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: ÖGB, Johann Böhm Platz 1, 1020, Raum Anna Boschek
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind

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Der gläserne Mensch – unsere Daten als Macht- und Wirtschaftsfaktor (SE)

Datenschutz und Mitbestimmung in Zeiten von Facebook und Digitalisierung

Wir telefonieren mit dem Smartphone, wir surfen im Internet und posten auf Facebook. Oft ist uns gar nicht klar, dass wir dabei zahlreiche digitale Spuren hinterlassen, für die sich Unternehmen und Behörden interessieren. Werden wir zum gläsernen Mensch? Während sich heute viele gläsern fühlen, ist unklar, wer die wenigen im Besitz unserer Daten sind, und wozu sie die Daten verwenden. Inwieweit werden wir überwacht und kontrolliert? Werden wir auf Basis dieser Daten unterschiedlich behandelt oder gar gelenkt?

In unserem Workshop beleuchten wir diese und noch viele weitere Fragen in Hinblick auf mindestens drei Facetten des Bilds vom „Gläsernen Menschen“:

  • “Gläserne BürgerInnen” und der Staat, der Daten sammelt (von ELGA bis zur Vorratsdatenspeicherung);
  • “Gläserne KundInnen/UserInnen” und Konzerne, die Daten sammeln (von Werbung und Banken bis Google und Facebook)
  • “Gläserne ArbeitnehmerInnen” und die Arbeitgeber, die Daten sammeln (von der Arbeitszeiterfassung bis zum Surfverhalten).

Unser Fokus liegt dabei auf den in der öffentlichen Diskussion meist vernachlässigten “gläsernen ArbeitnehmerInnen”. Gutes Management braucht keine “gläserne Belegschaft” und als BetriebsrätInnen dürfen wir Entwicklungen in diese Richtung nicht zustimmen.

Termin: 14.-15.3.2017, jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr
Wo: ÖGB-Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Raum „Anna Boschek“
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind.

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„Wie lässt sich Arbeit gut gestalten?“

Und was hat das mit Demokratie zu tun? Sollten Arbeitswelten demokratischer sein? Inwiefern kann Arbeit gerechter gestaltet werden? Wie kann die Arbeit zu einem guten Leben beitragen?

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

„Das ist eine komische Geschichte: Wir leben in einer Demokratie. Es gilt das Prinzip ‚Ein Mensch, eine Stimme‘ – außer tagsüber, in den vielen Stunden, die wir am Arbeitsplatz verbringen. In unseren Betrieben und Büros – jedenfalls in den meisten – könnte eigentlich draußen dran stehen: ‚Demokratiefreie Zone‘. Und jeder Vorgesetzte wird wahrscheinlich als Begründung anführen: ‚Man kann nicht ewig quatschen – in der Welt der Wirtschaft muss zügig entschieden werden, denn die Konkurrenz schläft ja nicht.'“

Lisa Herzog, Professorin an der neu eingerichteten Hochschule für Politik München ist da anderer Meinung: „Wir brauchen die Macht der Reflexion am Arbeitsplatz. Auch dort müssen moralische Fragen verhandelt werden. Und das geht natürlich nicht, wenn man sich selbst als ein Rädchen im Getriebe sieht.“ („Wie lässt sich Arbeit gut gestalten?“, WDR 5 Das philosophische Radio, 20.10.2017)

Leben, um zu arbeiten, oder arbeiten, um zu leben?

Ein Hörtipp zu zentralen Fragen rund um den Wert und die Gestaltung von Arbeit heute. Weiterlesen

Faire Arbeit 4.0

Digitalisierung und Automatisierung bestimmen nicht nur die aktuellen Entwicklungen in der Industrie. Vom Transportwesen über die Gesundheit bis hin zur Bildung – die gesamte Arbeitswelt von morgen ist betroffen.
Wie gestalten wir die Zukunftsszenarien mit, wie erkennen wir entstehende Chancen und wie wenden wir drohende Gefahren ab, um soziale Sicherheit und faire Verteilung auch für künftige Generationen zu sichern?

Termin: 06.12.2017 – Uhrzeit: 18.30 bis 20.30 Uhr
Wo: ÖGB – CATAMARAN, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Anmeldelink im Blog “ Faire Arbeit“  Weiterlesen