Überblick über die Personalverrechnung (Doku)

In der Personalverrechnung werden, wie der Name schon treffend beschreibt, die Löhne und Gehälter abgerechnet. Dabei gibt es viele Aspekte zu beachten, bis letztendlich der fertige Nettobezug (= Auszahlungsbetrag an den/die Beschäftigte) errechnet ist, denn die Personalverrechnung umfasst die gesamte Abrechnung aller Bezugsarten der in einem Betrieb beschäftigten ArbeitnehmerInnen. So sind bei den Abrechnungen folgende Rechtsbereiche zu beachten:

  • Arbeitsrecht
  • Sozialversicherungsrecht
  • Steuerrecht und
  • andere abgabenrechtliche Bestimmungen

Wir bedanken uns bei Verena Kränkl für ihre Unterstützung im Seminar „Überblick über die Personalverrechnung“ sowie bei den teilnehmenden BetriebsrätInnen für ihr Engagement und stellen hier einige Unterlagen zum Thema sowie die Präsentation der Referentin zum Download zur Verfügung: Weiterlesen

„Instrumente für mehr Durchblick und Fairness im Betrieb“ (Doku)

Laut unserer Verfassung sind Frauen und Männer gleich zu behandeln. Somit dürfte es in Österreich keine Einkommensdiskriminierung geben. Frauen und Männer sollten für die gleiche Leistung das gleiche Entgelt bekommen. Das ist aber nicht der Fall. Denn Tatsache ist, dass es nach wie vor einen sehr hohen Einkommensunterschied (21,7%) zwischen Frauen und Männern gibt. Am 1. März 2011 trat eine Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes in Kraft. Unternehmen sind seitdem verpflichtet, die Löhne und Gehälter ihrer ArbeitnehmerInnen innerbetrieblich im Rahmen eines Einkommensberichtes offen zu legen.

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Was denken die Angestellten? (8/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

7. SOZIALE VERUNSICHERUNG

Bild: GPA-djp, fotolia.com

Johannes Buggelsheim, Monika Pock, Bernhard Silberbauer

Verunsicherung ist ein Schlagwort, das immer wieder in österreichische Medien vorkommt, sei es in Bezug auf die Entwicklung der Wirtschaftslage, am Arbeitsmarkt oder in Zusammenhang mit politischen Entwicklungen und Entscheidungen. Doch was ist eigentlich unter Verunsicherung zu verstehen? Man kann Verunsicherung als einen Zustand verstehen, der durch eine andere Person oder durch einen Umstand herbeigeführt wird. Zwar kann man sich selbst auch verunsichern, doch sind es meist äußerer Umstände, die diesen Zustand beeinflussen. Des Weiteren kann eine Person nur verunsichert sein, wenn sie schon einmal Sicherheit verspürt hat. Erst danach können Umstände dazu führen, dass man sich verunsichert fühlt (vgl. Humar 2016, S.23-24). Weiterlesen

Was denken die Angestellten? (4/10)

Eine Befragung von Handels- und Bankenbeschäftigten zu Arbeitsbedingungen und gesellschaftlichen Entwicklungen

4. SOZIALE GERECHTIGKEIT UND GERECHTER ANTEIL AM WOHLSTAND

Bild: GPA-djp, fotolia.com

Melanie Schmuck, Maria Schön

„Soziale Gerechtigkeit sollte das Machtungleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit ausgleichen, soziale Gerechtigkeit ist die Leitidee, um die Beeinträchtigung der abhängig Beschäftigten in ihren Arbeits- und Leis- tungschancen zu mildern. Soziale Gerechtigkeit schließt zusammen, schafft ein Wir-Gefühl, das gemeinsam geteilten Erfahrungen entspringt.“ (West 1998, S.10)

Ein Indikator für den Zustand sozialer Gerechtigkeit in einer Gesellschaft kann das Gefühl der Beschäf- tigten, ihren gerechten Anteil am Wohlstand Österreichs zu bekommen, sein. Mit unserer Forschung wollten wir herausfinden, ob die Angestellten im Handel bzw. im Banken-und Kreditwesen meinen, dass sie ihren gerechten Anteil am Wohlstand in Österreich erhalten. Die Frage „Glauben Sie, dass Sie am Wohlstand in Österreich einen gerechten Anteil erhalten oder keinen gerechten Anteil? Wie stufen Sie Ihren Anteil ein?“ interpretieren wir als eine Form des Gerechtigkeitsempfindens in Bezug auf die Entlohnung durch Erwerbsarbeit. Weiterlesen