Die 7 größten Irrtümer über Frauen, die denken

In ihrer scharfzüngigen kulturgeschichtlichen Tour d‘ Horizon erzählt Beatrix Langner im aktuellen „Buch der Woche“ die Geschichte der Aussperrung weiblicher Geisteskraft.
Beatrix Langer, 236 Seiten // Suhrkamp, ISBN 978-3-518-42562-6, 22,70 EUR
Bestellung im ÖGB-Verlag

Um sie wurden Kriege geführt, sie wurden besungen, bedichtet, für sie stürzt man sich in den Bankrott oder in den Tod: Seit jeher beherrschen Frauen die Gedankenwelt der Männer. Doch sobald sie selbst dachten, wurden sie der Welt verwiesen. Trotz Jahrzehnten der Emanzipation ist heute kaum etwas provozierender als Frauen, die denken und dieses Denken ganz unverblümt in Einfluss, gar Macht ummünzen wollen. Noch immer begegnet man denkenden Frauen verdammend oder idealisierend, immer aber exotisierend – oder sie gelten gleich als geschlechtslose Wesen. Weiterlesen

Mutterschutz für freie Dienstnehmerinnen – jetzt!

MutterschutzEin Drittel der Frauen, die als freie Dienstnehmerinnen über der Geringfügigkeitsgrenze beschäftigt sind, wird jährlich schwanger. Für diese Frauen gilt kein Mutterschutzgesetz – und das obwohl die Häufigkeit, mit der diese Gruppe schwanger wird, aufgrund ihres durchschnittlichen Alters überproportional hoch ist. Das stellt viele Frauen vor große Probleme – dieStandard berichtete bereits im Jahr 2012 unter dem Titel „Teures Gebären für freie Dienstnehmerinnen“ -, denn sie befinden sich in einem vollkommen rechts- und schutzlosen Bereich unserer Arbeitswelt wieder. Das 16-wöchige Beschäftigungsverbot rund um die Geburt und der Kündigungsschutz sind ein essentieller Schutz für schwangere Frauen, der ihre ArbeitgeberInnen und AuftraggeberInnen daran hindert, sie durch Druck zu längerem arbeiten zu zwingen.

Wir fordern daher die Einbeziehung von freien Dienstnehmerinnen in das Mutterschutzgesetz! Unterstütze auch Du diese Forderung und beteilige Dich an unserer Online-Petition!

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Gesucht: Frauen in handwerklichen und technischen Berufen

Passend zum Thema „Gleichstellung und Berufswahlverhalten von Mädchen“ beschäftigt sich aktuell eine Studie im Auftrag des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) mit der Frage, was dazu beiträgt, dass sich Frauen für einen “nicht-traditionellen” Beruf entscheiden und in diesem dann auch tätig sind.

Das Forschungsprojekt wird vom Forschunginstitut abif – analyse, beratung und interdisziplinäre forschung durchgeführt und es werden noch Interviewpartnerinnen (nur Frauen!) gesucht. Diese sollen bereits in handwerklichen oder technischen (“nicht-traditionellen”) Berufen tätig sein und eine Lehre oder eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule (kein Studium!) absolviert haben. Weiterlesen

Mädchen in nicht-traditionellen Lehrberufen fördern

Im Rahmen der Veranstaltung „Junge Frauen in nicht-traditionellen Lehrberufen“ der Arbeiterkammer und des Vereins Sprungbrett für Mädchen wurde diese Woche der sprungbrett-Bericht „Trends over Time“ (PDF) über Erfahrungen aus Betrieben präsentiert, die sich um den amaZone-Award für die handwerklich-technische Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen beworben haben. Wie aus dem Bericht hervorgeht ist die nicht-traditionelle Ausbildung von Mädchen dann kein Problem, wenn der Betrieb Vorurteilen gegenübertritt. Ein weiteres wesentliches Ergebnis ist, dass eine nicht-traditionelle Ausbildung höhere Löhne für Frauen bringt! Die konsequenterweise daraus folgende Forderung von AK-Vizepräsidentin Renate Kollermann: „Die Betriebe müssen sich mehr in der handwerklich-technischen Ausbildung von Mädchen engagieren„. Weiterlesen

Umverteilungseffekte im Sozialstaat

Termin: 04.12.2012 von 09.00 bis 16.00 Uhr
Ort: ÖGB Wien, 1020 Wien
Anmeldung über den VÖGB mit diesem Link

Seminarinhalt:
Jede und jeder nimmt Leistungen des Sozialstaates in Anspruch. Wir sehen uns am Beispiel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Investitionen des Sozialstaates an und gehen der Frage nach, welche Relevanz besonders Frauen im Sozialstaat haben. Anhand eines konkreten Beispiels wird es auch darum gehen, wie sich finanzielle Kürzungen in einem bestimmten Bereich sowohl auf die Beschäftigten als auch auf die Betroffenen auswirken. Über den Einfluss der EU in diesen Fragen diskutieren wir in diesem Seminar ebenfalls.

Vortragende: Eva Florianschütz

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