Der Europäische Betriebsrat und sein Blick Richtung Osten

Herausforderungen in der EBR-Arbeit bei der Integration mittel- und osteuropäischer Kolleg/innen

In den meisten Europäischen Betriebsräten gibt es auch Mandate für KollegInnen aus den mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Besetzung dieser Mandate und in der Folge oft auch die Einbeziehung der genannten KollegInnen stellt in nicht wenigen Fällen eine echte Herausforderung an die Planung und Steuerung der praktischen Arbeit im EBR dar. Die Grundlagen der betrieblichen Vertretung vor Ort, wie auch die Erwartungen an die grenzübergreifende Interessenvertretung im EBR gehen oft weit auseinander.

In diesem Workshop sollen einerseits die Erfahrungen im eigenen EBR besprochen werden, andererseits werden ExpertInnen Inputs zu den Gewerkschaften und Arbeitsbeziehungen in mittel- und osteuropäischen Ländern geben. Auf dieser Grundlage sollen Wege ausgeleuchtet und Strategien entwickelt werden, wie die Einbindung der KollegInnen in den EBR optimiert und somit die „Einheit in der Vielfalt“ erreicht werden kann.

Termin: 27.11.2017, 09:30 bis 16:30 Uhr
Ort: ÖGB-Zentrale, Johann-Böhm-Platz 1, A- 1020 Wien (Raum „Anna Boschek“)
Zielgruppe: Aktive Mitglieder in Europäischen Betriebsräten sowie KollegInnen, die derzeit in Verhandlungen zur Etablierung eines EBR stehen.

Seminarziele: Weiterlesen

Das ABC zur Gründung eines Europäischen Betriebsrats (SE)

BlogbildDas Kapital agiert grenzenlos. Internationale Konzerne nutzen Standortvorteile in unterschiedlichen Ländern in ihrer Geschäftsplanung umfassend aus. Für Gewerkschaften und Europäische BetriebsrätInnen ist es wichtig, hier dagegenzuhalten und zu versuchen, trotz des neoliberalen Gegenwindes die Interessen der KollegInnen gegenüber den bloßen Gewinn- und Wettbewerbsinteressen der Konzernspitzen durchzusetzen.

Wir veranstalten ein Einstiegsseminar für neubestellte  EBRs und interessierte „kommende“ AnwärterInnen in dieser Funktion.

Wann: : 2.-3. März 2017 (Beginn: 2.3. 10:00; Ende: 3.3. ca. 13:00 Uhr)
Ort: Seminarraum Grete Rehor im ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Anmeldung: über den Link

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ÖGB Europadialog: Hat Europa noch eine (soziale) Zukunft?

Blyth_EuropaKann die EU wieder auf einen erfolgreichen Kurs für Wachstum und Beschäftigung gebracht werden oder wird die Politik des Kaputtsparens und des Sozialabbaus weitergeführt? Wieviel wirtschaftspolitischer Spielraum bleibt den einzelnen Ländern?

Termin: Donnerstag, 17. November 2016, 18:00 Uhr
Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Anmeldung unter: Julia.kauer@oegfe.at

Es diskutieren:

  • Yasmin Fahimi, Staatssekretärin im deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales (tbc)
  • Erich Foglar, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
  • Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung
  • Carlos Silva, Generalsekretär des portugiesischen Gewerkschaftsbundes UGT-P

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1968 reloaded? Warum Frankreich nicht zur Ruhe kommt

Bild: CGT

Bild: CGT

„Gegen das Arbeitsgesetz und seine Welt“ – unter diesem Motto ist in Frankreich eine der größten Bewegungen seit 1968 entstanden. Während in den Medien hierzulande kaum über Frankreich berichtet wird und auch die Berichterstattung zur Fußball-Europameisterschaft das Thema ausklammert, gehen Millionen gegen die Krisenpolitik im Interesse einiger weniger auf die Straße. Die Antwort der französischen Regierung ist eine Welle der Repression: Ausnahmezustand, Polizeigewalt und zuletzt Demonstrationsverbote für Gewerkschaften.

Was geschieht auf Frankreichs Straßen, während sich die Kameras auf die EURO 2016 richten? Sind der Neoliberalismus und die kapitalistische Ausbeutung nur noch durch unverhohlene Gewalt aufrecht zu erhalten? Und was bedeutet das für uns?

Diese Fragen richtet Lukas Oberndorfer (mosaik-blog.at) an Guillaume Paoli, den Frankreich-Kenner, der u.a. für taz und FAZ über die Proteste berichtet, um anschließend gemeinsam zu diskutieren.

Termin: 29.06.2016, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: VHS Ottakring, Ludo Hartmann Platz 7, 1160 Vienna, Austria Weiterlesen

Fair Transport Europe – für faire Arbeitsbedingungen

Fair TransportFür faire Arbeitsbedingungen im Transportsektor – Europäische Bürgerinitiative „Fair Transport Europe“ unterstützen!

Drei bis zwölf 60-Stunden-Wochen hintereinander. Zum Ausruhen bleibt oft nur die Fahrerkabine. Ruhe- und Stehzeiten werden oft nicht bezahlt, so dass der Stundenlohn im schlimmsten Fall um die zwei Euro pendelt: Immer mehr solcher Jobs gibt es in Europa, auch auf österreichischen Straßen und Autobahnen.

Weil ein europäisches Problem eine europäische Lösung braucht, mobilisieren jetzt die österreichischen und europäischen Verkehrsgewerkschaften gemeinsam für die EU-BürgerInnen-Initiative „Fair Transport“.

Wir bewegen Europa. Jetzt muss sich Europa für uns bewegen!
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