Die dunklen Jahre von 1938 bis 1945

Das aktuelle „Buch der Woche“ erzählt eine einzigartige Geschichte der gesamten Bevölkerung Österreichs während des Nationalsozialismus – mit allen Facetten von Widerstand über Mitläufertum bis hin zur Beteiligung an Gewalt und Mord.

Die dunklen Jahre
Politik und Alltag im nationalsozialistischen Österreich 1938 bis 1945
Kurt Bauer, Fischer Taschenbuch Verlag / 2017 / 480 Seiten , ISBN 978-3-596-29903-4
17,50 EUR
Bestellung im ÖGB-Verlag

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Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Griechenland von 1941 – 1949

Die Zeitgeschichte Griechenlands sowie die Geschichte der griechischen ArbeiterInnen-bewegung ist in Österreich relativunbekannt, obwohl es viele historische und politische Anknüpfungspunkte gibt. Mit der Reise wollen wir daher die Möglichkeit zur Ausein-andersetzung mit einer wichtigen Periode griechischer Geschichte geben.

Eine Bildungsreise nach Griechenland, die eintaucht die Geschichte der Zeit des Natioanlsozialismus und des Bürgerkriegs in den Jahren von 1941 bis 1949.
Termin: 6. bis 13. September 2017
TeilnehmerInnenbeitrag: € 680.-
Anmeldungen und unverbindliche Anfragen bis 30.6.2017 an:
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Gegen Vorurteile

Das aktuelle „Buch der Woche“ liefert objektive Fakten zu Themen wie Ausländerpolitik, Islam, EU und Nationalsozialismus. Viele praktische Beispiele, zahlreiche Statistiken und aktuelle Studien veranschaulichen die Informationen und machen sie leicht verständlich.
Nina Horaczek, Sebastian Wiese , 280 Seiten // Czernin // März 2017
ISBN 978-3-7076-0607-2 , EUR 18,90
Bestellung im ÖGB-Verlag

Objektive Fakten zu Ausländer- und Flüchtlingspolitik, Islam, EU und Nationalsozialismus

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Rote Tränen – Zerstörung der ArbeiterInnenkultur durch Faschismus und Nationalsozialismus

Die vielgerühmte Arbeiterkultur der Zwischenkriegszeit ist nicht einfach durch den sozialen Wandel marginalisiert worden. Sie ist durch Faschismus und National-sozialismus systematisch unterdrückt, umfunktioniert, ihrer führenden Köpfe
beraubt worden. Die Folgen sind bis heute spürbar.

Einladung zur Buchpräsentation
Termin: Dienstag, 16. Mai 2017, 18.00 Uhr
Ort: AK Bibliothek Wien, Lesesaal, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien
Anmeldung – bitte wegen Platzgründen per E-Mail an sabine.lichtenberger@akwien.at
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Jüdische Geschichte(n) (Doku)

juedisches-wien-8-11-2016-020Am 8. November fand im Rahmen des GPA-djp Bildungsprogramms ein Stadtspaziergang unter dem Titel „Jüdische Geschichte(n)“ statt.

30 geschichtlich interessierte GewerkschafterInnen begaben sich mit dem Historiker und Autor des Buches „Worüber wir nicht geredet haben. Arisierung, Verdrängung, Widerstand“ Dr. Klaus Pumberger auf eine Reise durch die jüdische Geschichte Österreichs und begegneten dabei den Schicksalen zweier Familien, stellvertretend für so viele Familien in der Zeit des Nationalsozialismus´.

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Studienreise zu Erinnerungskulturen der nationalsozialistischen Vergangenheit

Studienreise zu den Erinnerungskulturen um die nationalsozialistische Vergangenheit zwischen Serbien und Österreich

Jugoslawisches MuseumVon 1. bis 8. Juli 2016 findet eine Studienreise nach Serbien statt, um sich mit der Geschichte während und nach der nationalsozialistischen Okkupation kritisch auseinanderzusetzen. Themenfelder dieser Studienreise sind:

  • die Verbrechen des NS-Regimes und seiner KollaboratuerInnen in Serbien und am Balkan
  • Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, der Roma und Sinti
  • der politische Widerstand der Partisaninnen

TeilnehmerInnengebühr: € 480.-
Anmeldung bis 31. Mai 2016: studienreisen@present-history.at

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Zwangsarbeit im Nationalsozialismus (WS)

Bild: Andreas Buchberger

Bild: Andreas Buchberger

Lernen aus der Geschichte – im Stollen der Erinnerung in Steyr

Mehr als 20 Millionen Menschen aus fast ganz Europa mussten während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit im Deutschen Reich oder den besetzten Ländern leisten. Auch in Österreich wurden Frauen, Männer und Kinder eingesetzt – in Rüstungsbetrieben wie der Steyr-Daimler-Puch AG ebenso wie auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk oder in Privathaushalten. Zwangsarbeit war kein Geheimnis, sie war ein weitgehend öffentlich stattfindendes Verbrechen.

Mit diesem Workshop widmen wir uns einem dunklen Kapitel der Zeitgeschichte allgemein und der Geschichte der Arbeit im Besonderen. Sowohl im „Stollen der Erinnerung“ als auch in der aktuellen internationalen Wanderausstellung „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ begegnen wir den persönlichen Erinnerungen und Fotografien ehemaliger ZwangsarbeiterInnen. Prominent thematisiert werden zudem die Geschichte des Widerstands in Steyr und der Umgang mit der NS-Vergangenheit in den Jahren von 1945 bis zur Gegenwart.

Termin: 18.05.2016, 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Museum Arbeitswelt Steyr, Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr
Zielgruppe: ÖGB-Mitglieder
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Buchtipp zum 12.Februar

Mich könnt ihr löschen, aber nicht das Feuer
Wiener Zentralfriedhof Gruppe 40

Wiener Stern-Verlag, 352 Seiten, ca. 500 Fotos und Abb., ISBN 978-3-95022478-2-4

2005 erschien das Buch von Willi Weinert über die Gruppe 40, das nun in einer umfassend erweiterten 3. Auflage vorliegt. Es ist die erste Arbeit überhaupt, die sich wissenschaftlich mit der Gruppe 40 beschäftigt und in der die Biografien der dort beerdigten hingerichteten Menschen zugänglich gemacht werden. Mit dieser 3. Auflage sind nun auch jene Opfer erfasst worden, die auf anderen Wiener Friedhöfen beerdigt oder dorthin nach 1945 umgebettet wurden.

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