Orte der Erinnerung (Exkursion)

Jüdische Friedhöfe sind Orte der Erinnerung und besonderer Besinnung. Wien hat mit dem sogenannten Alten Jüdischen Friedhof am Wiener Zentralfriedhof einen der größten jüdischen Friedhöfe Mitteleuropas.

Die GPA-djp Bildungsabteilung lädt zu einer Begegnung mit der jüdischen Kultur und einer Besichtigung des alten & neuen Teils des jüdischen Friedhofs am Wiener Zentralfriedhof ein.

Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die GPA-djp Mitglied sind

Datum/Uhrzeit:
3. Oktober 2017, 10:00-16:00

Anmeldung über diesen Link (Klick)

Treffpunkt:
Wiener Zentralfriedhof, Tor 1, Simmeringer Hauptstraße 244, 1110 Wien

Weiterlesen

90 Jahre Schattendorf – Was lernen wir aus der Geschichte? (SE)

Die Ereignisse des Jahres 1927 stellen eine entscheidende Zäsur für die junge Republik Österreich dar. Im Rahmen von Protesten gegen eine Frontkämpferversammlung im burgenländischen Schattendorf im Jänner 1927 werden ein Schutzbündler und ein Kind erschossen, die Täter beim Prozess jedoch freigesprochen. Bei einer großen Demonstration gegen das Urteil in Wien im Juli 1927 wird der Justizpalast in Brand gesetzt, die Polizei schießt in die Menge und 89 Personen werden getötet. Diese Ereignisse stehen symbolisch für zunehmende Eskalation der Gewalt in den späten 1920er Jahren, ausgehend von rechten Gruppen, unterstützt vom Staat und gegen die Arbeiter*innenbewegung gerichtet.

Termin: 26. September 2017 von 09:00 bis 16:30

Ort: ÖGB-Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Raum: Anna Boschek

Zielgruppe:  BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind.

Anmeldelink: mit dem link!

Seminarinhalt: Weiterlesen

Was ist Rechtspopulismus und wie wirkt er? (SE)

Wie der Rechtspopulismus Politik und Gesellschaft nach rechts rückt und was das für ArbeitnehmerInnen und Gewerkschaften bedeutet

Während rechtspopulistische Parteien und Bewegungen mit fremdenfeindlichen Aussagen und klar antidemokratischer Ausrichtung in ganz Europa Erfolge feiern, nehmen nicht nur in Österreich auch rechtsextreme und rassistische Straftaten zu. „Rechtsextreme und rassistische Straftaten steigen seit den letzten Jahren bundesweit an. 2013 wurden um 175 Prozent mehr Delikte in Österreich verzeichnet als noch 2005. Darüber hinaus werden sie immer brutaler und gewalttätiger. Die rechte Szene bedient sich
neuer Codes auf der Suche nach neuen Zielgruppen.“*

Doch Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Europaskepsis sind keine Randthemen mehr, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angelangt – sie sind damit in der ArbeitnehmerInnenschaft verankert und auch in den Betrieben spürbares Thema. Dabei lehrt uns die Geschichte eines: Dort wo dieses Gedankengut an Fahrt aufnimmt, werden schnell die Gewerkschaftsbewegung und damit die Rechte der ArbeitnehmerInnen bedroht – zunächst jene bestimmter Herkunft und bald jene aller Arbeitenden. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat der ÖGB hat eine klare Beschlusslage zu rechtsextremen Organisationen und Parteien und eine lange Tradition in antifaschistischen Aktivitäten. Doch was ist „rechts“, was ist „rechtspopulistisch“ und welchen Unterschied machen Unterscheidung wie diese?

In diesem Seminar beschäftigen wir uns unter anderem mit den Fragen, wie sich (Rechts-)Populismus definieren lässt und wo es Anknüpfungspunkte zum Rechtsextremismus gibt. Wir bieten Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch, um den Blick für Rechtspopulismus und rechtpopulistische Tendenzen im (betrieblichen) Alltag zu schärfen.

Termin: 08.06.2017, 09:00 bis 16:00 Uhr
Ort: ÖGB-Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Raum „Amalie Seidel“
Zielgruppe: Mitglieder der GPA-djp sowie insbesondere BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind.

Seminarziele Weiterlesen

Wertschöpfungsabgabe (SE)

Der österreichische Sozialstaat wird großteils über lohnsummenbezogene Abgaben finanziert. Damit ist die derzeitige Finanzierung des Sozialsystems maßgeblich an die Entwicklung der Löhne- und Gehälter gekoppelt. Die Idee einer Wertschöpfungsabgabe wurde von der Gewerkschaftsbewegung entwickelt, um die Finanzierungslast vom Faktor Arbeit in Richtung Kapital zu verschieben, in dem man andere bzw. weitere Wertschöpfungskomponenten (z.B. Gewinn, Fremdkapitalzinsen, Mieten und Pachten sowie Abschreibungen) in die Bemessungsgrundlage – für Sozialversicherungsbeiträge – miteinbezieht, und diese dadurch verbreitert.

Termin: Montag, 24.04.2017, 10.00 bis 16.30 Uhr
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien (SR 21)

Im Rahmen des Seminars werden u.a. folgende Fragen bzw. Themen behandelt: Weiterlesen

„Steuertricks der Konzerne, Steueroasen und Vermögensverteilung in Österreich“ (WS)

Nicht nur die „Panama Papers“, sondern auch „Lux Leaks“ zeigte, dass multinationale Konzerne durch augesklügelte Unternehmenskonstrukte großflächig Steuerzahlungen vermeiden. Diese Modelle dienen v.a. dazu den Gewinn (innerhalb des Konzerns) zwischen Tochterunternehmen länderübergreifend solange hin und her zu schieben, bis davon auf dem Papier nichts bzw. wenig übrig bleibt. Diesen Restposten als Gewinn machen sie in einem Niedrigsteuerland geltend, um möglichst wenig an Steuern zu zahlen. Diese Praxis wird als „aggressive Steuerplanung“ bzw. „profit shifting“ bezeichnet.

Im ersten Block des Workshops bilden die Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen den Schwerpunkt. Dabei werden folgende Fragen behandelt:
Weiterlesen