Die österreichische Sozialversicherung (WS)

Ein Einblick in das System der sozialen Absicherung und seine Hintergründe

Die Sozialversicherung umfasst drei Sparten: Krankenversicherung, Unfallversicherung und Pensionsversicherung. Für den Fall des Eintrittes von bestimmten Ereignissen, den sogenannten Versicherungsfällen (z.B.: Krankheit, Unfall, Mutterschaft, Alter etc.) soll durch das System der Sozialversicherung vorgesorgt werden. Da Menschen auf sich alleine gestellt solche Lebenssituationen nicht bewältigen können, sondern unterschiedlichste Formen der Unterstützung brauchen, wurde die (Sozial-)Versicherung geschaffen. „Sozial“ deshalb, weil diese Versicherung von allen Erwerbstätigen getragen wird und weil sie für alle (egal ob reich oder arm, jung oder alt) geschaffen wurde.

Im Zusammenhang mit der Sozialversicherung geistern in der Öffentlichkeit eine Menge Begriffe herum, wie zum Beispiel „Selbstverwaltung“, „Pflichtversicherung“, „Antragsprinzip“ und viele andere mehr. Meist werden sie zwar erwähnt bzw. wird über diese Sachverhalte gesprochen, doch wird kaum erklärt, was sich hinter all diesen Begriffen genau versteckt. Darüber hinaus wird in den Medien regelmäßig über die Finanzierung und gerade jetzt wieder, über die Organisation der Sozialversicherung diskutiert. Hier prallen unterschiedliche Interessen aufeinander und kurz gefasst lässt sich sagen: „Die Sozialversicherung ist ein Spielball der Politik“. Weiterlesen

Themenabend Fremdenrecht

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion des ÖGB-Verlags 

Auch fast 2 Jahre nach Beginn der großen Migrations- und Flüchtlingsbewegungen in Richtung Europa ist das Thema Fremdenrecht weiterhin Mittelpunkt öffentlicher, politischer und medialer Diskussionen. Im Rahmen des Themenabends in der Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags werden zwei aktuelle Bücher aus dem Bereich präsentiert: „Fremde von Staats wegen“ , eine Bilanz aus 50 Jahren österreichischer Fremdenpolitik von Lisa Grösel und der Ratgeber „Fremdenrecht“ (www.arbeit-recht-soziales.at/peyrl-johannes-fremdenrecht) von Thomas Neugschwendtner, Johannes Peyrl und Christian Schmaus.

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ÖGB Europadialog: Hat Europa noch eine (soziale) Zukunft?

Blyth_EuropaKann die EU wieder auf einen erfolgreichen Kurs für Wachstum und Beschäftigung gebracht werden oder wird die Politik des Kaputtsparens und des Sozialabbaus weitergeführt? Wieviel wirtschaftspolitischer Spielraum bleibt den einzelnen Ländern?

Termin: Donnerstag, 17. November 2016, 18:00 Uhr
Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Anmeldung unter: Julia.kauer@oegfe.at

Es diskutieren:

  • Yasmin Fahimi, Staatssekretärin im deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales (tbc)
  • Erich Foglar, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
  • Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung
  • Carlos Silva, Generalsekretär des portugiesischen Gewerkschaftsbundes UGT-P

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Die Armen von Wien

armutUwe Mauch in der  Reihe: Varia, ISBN 978-3-99046-158-7
EUR 19,90 – Bestellung im ÖGB-Verlag

Menschen, die manifest arm sind, gab und gibt es auch in einer der wohlhabendsten Städte der Welt. In Wien. In diesen Tagen sind rund 184.000 Menschen betroffen. Es fehlt ihnen das Geld und auch die Möglichkeiten, um ein halbwegs selbstbestimmtes Leben führen zu können. Sie sind häufiger krank und öfter einsam. Gleichzeitig steigt der Reichtum der obersten 5% der Bevölkerung; wenige haben viel, viele haben wenig.

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Maßnahmen gegen die Entstehung informeller Wirtschaft (ETUI-WS)

GeldscheineKurs des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) zur
“Prevention of informal economy”
Termin: 26.1. – 28.1.2016
Ort: Sofia, Bulgarien
Zielgruppe: GewerkschafterInnen, die mit Sozialpolitik befasst sind
Arbeitssprachen: Englisch, Bulgarisch und Slowakisch

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