Wertschöpfungsabgabe (SE)

Der österreichische Sozialstaat wird großteils über lohnsummenbezogene Abgaben finanziert. Damit ist die derzeitige Finanzierung des Sozialsystems maßgeblich an die Entwicklung der Löhne- und Gehälter gekoppelt. Die Idee einer Wertschöpfungsabgabe wurde von der Gewerkschaftsbewegung entwickelt, um die Finanzierungslast vom Faktor Arbeit in Richtung Kapital zu verschieben, in dem man andere bzw. weitere Wertschöpfungskomponenten (z.B. Gewinn, Fremdkapitalzinsen, Mieten und Pachten sowie Abschreibungen) in die Bemessungsgrundlage – für Sozialversicherungsbeiträge – miteinbezieht, und diese dadurch verbreitert.

Termin: Montag, 24.04.2017, 10.00 bis 16.30 Uhr
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien (SR 21)

Im Rahmen des Seminars werden u.a. folgende Fragen bzw. Themen behandelt: Weiterlesen

Die Armen von Wien

armutUwe Mauch in der  Reihe: Varia, ISBN 978-3-99046-158-7
EUR 19,90 – Bestellung im ÖGB-Verlag

Menschen, die manifest arm sind, gab und gibt es auch in einer der wohlhabendsten Städte der Welt. In Wien. In diesen Tagen sind rund 184.000 Menschen betroffen. Es fehlt ihnen das Geld und auch die Möglichkeiten, um ein halbwegs selbstbestimmtes Leben führen zu können. Sie sind häufiger krank und öfter einsam. Gleichzeitig steigt der Reichtum der obersten 5% der Bevölkerung; wenige haben viel, viele haben wenig.

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Perspektiven für sozialen Fortschritt

SozialpolitikBuxbaum Adi
Sozialinvestitionen haben eine Mehrfachdividende

Nach dem Scheitern des vorherrschenden Austeritätskurses in Europa sind progressive Antworten auf aktuelle und anstehende sozialpolitische Herausforderungen gefragt. Fortschritte in der Sozialpolitik stehen keineswegs in Konkurrenz zu wirtschaftlichem Fortschritt oder Wirtschaftswachstum – im Gegenteil. An Themen wie Kinderbetreuung, überbetriebliche Lehrausbildung, schulische Tagesbetreuungsangebote etc. wird aufgezeigt, dass mit zielgerichteten Investitionen in den Sozialstaat nicht nur soziale Probleme adäquat adressiert werden, sondern dass damit auch ein signifikanter Beitrag zur nachhaltigen Budgetkonsolidierung geleistet werden kann.

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Wege aus der Krise: Zukunftsbudget 2015

Wege aus der KriseZivilgesellschaftliches Zukunftsbudget 2015: Arbeitslosigkeit bekämpfen!

Arbeitsplätze schaffen und soziale Grundrechte absichern durch eine sozialgerechte Steuerreform sowie Arbeitszeitverkürzung und Zukunftsinvestitionen

Die Arbeitslosigkeit steigt seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise unaufhörlich. Mit der EU-weiten Kürzungspolitik, mit der vorgeblich die öffentlichen Haushalte saniert werden sollen, wird genau das Gegenteil erreicht: ein EU-Land nach dem anderen kippt in die wirtschaftliche Rezession und damit steigen Arbeitslosigkeit und die Staatsschulden, denn die Steuereinnahmen sinken und die Ausgaben steigen. Weiterlesen

Reclaim Public Services

Public ServiceBilanz und Alternativen zur neoliberalen Privatisierungspolitik
Oliver Prausmüller und Alice Wagner (Hrsg.)
kartoniert, 304 Seiten, VSA-Verlag, 2014, ISBN 978-3-89965-602-2, EUR 23,50
Buchbestellung

Wir erleben gegenwärtig nicht nur eine Krise der Finanzmärkte, sondern eines gesamten Entwicklungsmodells. Damit steht auch die seit den 1980er Jahren losgetretene Euphorie zur Liberalisierung und Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen auf dem Prüfstand. Doch die zunehmende Liberalisierungsskepsis hat bislang in der Binnenmarkt- und Handelspolitik der Europäischen Union wenig Spuren hinterlassen. Dazu tritt der Spar- und Privatisierungsdruck, der auf öffentliche Dienstleistungen im Gefolge der austeritätspolitischen Antworten auf die Krise ausgeübt wird. Weiterlesen