„Steuertricks der Konzerne, Steueroasen und Vermögensverteilung in Österreich“ (WS)

Nicht nur die „Panama Papers“, sondern auch „Lux Leaks“ zeigte, dass multinationale Konzerne durch augesklügelte Unternehmenskonstrukte großflächig Steuerzahlungen vermeiden. Diese Modelle dienen v.a. dazu den Gewinn (innerhalb des Konzerns) zwischen Tochterunternehmen länderübergreifend solange hin und her zu schieben, bis davon auf dem Papier nichts bzw. wenig übrig bleibt. Diesen Restposten als Gewinn machen sie in einem Niedrigsteuerland geltend, um möglichst wenig an Steuern zu zahlen. Diese Praxis wird als „aggressive Steuerplanung“ bzw. „profit shifting“ bezeichnet.

Im ersten Block des Workshops bilden die Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen den Schwerpunkt. Dabei werden folgende Fragen behandelt:
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„Steuertricks der Konzerne, Steueroasen und Vermögensverteilung in Österreich“ (WS)

Nicht nur die „Panama Papers“, sondern auch „Lux Leaks“ zeigte, dass multinationale Konzerne durch augesklügelte Unternehmenskonstrukte großflächig Steuerzahlungen vermeiden. Diese Modelle dienen v.a. dazu den Gewinn (innerhalb des Konzerns) zwischen Tochterunternehmen länderübergreifend solange hin und her zu schieben, bis davon auf dem Papier nichts bzw. wenig übrig bleibt. Diesen Restposten als Gewinn machen sie in einem Niedrigsteuerland geltend, um möglichst wenig an Steuern zu zahlen. Diese Praxis wird als „aggressive Steuerplanung“ bzw. „profit shifting“ bezeichnet.

Im ersten Block des Workshops bilden die Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen den Schwerpunkt. Dabei werden folgende Fragen behandelt:
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Schluss mit den Steuertricks der Konzerne!

Maximale Gewinne, aber minimale Steuern: Internationale Konzerne wie Apple, Google, Starbucks, McDonalds oder BASF nutzen komplexe Steueroasen-Konstruktionen und drücken sich systematisch davor, ihre Rekordgewinne zu versteuern. Laut OECD entgehen der Allgemeinheit dadurch bis zu 240 Milliarden US-Dollar jährlich. Geld, das dringend gebraucht wird für …

  • Bildung
  • Gesundheit und Soziales
  • den Ausbau der Bahn und die Erhaltung der Straßen
  • Konjunktur- und Arbeitsmarktprogramme
  • Klimaprojekte und vieles mehr

Die multinationalen Konzerne profitieren von der öffentlichen Infrastruktur, dafür zahlen sollen aber andere. Wir lassen uns nicht länger von Konzern-Multis die Kassen leertricksen! Bitte hilf uns, Druck auf die Premier- und FinanzministerInnen der EU-Mitgliedsländer machen. Fordern wir die MinisterInnen auf, sich bei den Verhandlungen zur Konzernbesteuerung für Steuergerechtigkeit und gegen Steueroasen einzusetzen.
Wenn du das Formular “Jetzt unterschreiben!” ausfüllst, versenden wir folgendes E-Mail an die EU-Premier- und FinanzministerInnen und fügen deinen Namen als UnterstützerIn hinzu.

„Steuertricks der Konzerne, Steueroasen und Vermögensverteilung in Österreich“ (WS)

Nicht nur die „Panama Papers“, sondern auch „Lux Leaks“ zeigte, dass multinationale Konzerne durch augesklügelte Unternehmenskonstrukte großflächig Steuerzahlungen vermeiden. Diese Modelle dienen v.a. dazu den Gewinn (innerhalb des Konzerns) zwischen Tochterunternehmen länderübergreifend solange hin und her zu schieben, bis davon auf dem Papier nichts bzw. wenig übrig bleibt. Diesen Restposten als Gewinn machen sie in einem Niedrigsteuerland geltend, um möglichst wenig an Steuern zu zahlen. Diese Praxis wird als „aggressive Steuerplanung“ bzw. „profit shifting“ bezeichnet.

Im ersten Block des Workshops bilden die Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen den Schwerpunkt. Dabei werden folgende Fragen behandelt:
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„Schluss mit den Steuertricks der Konzerne“

Quelle: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2923_de.htm (15.9.2016).

Apple will seine Steuerschulden nicht zahlen und leistet sich sicherlich teuerste Anwälte, um nichts zu den Sozialausgaben der europäischen Staaten beitragen zu müssen. Die typische Gewinnverlagerung- bzw. -verschiebung von multinationalen Konzernen. Unsere Expertinnen haben Daten und Fakten zu den Steuertricks zusammengestellt und behandeln folgende Fragen:

  • Wie ist es möglich, dass Konzerne so wenig Ertragsteuern zahlen? Mit welchen Modellen wird die Steueroptimierung betrieben?
  • Welche AkteurInnen spielen dabei eine Rolle? Inwiefern wird das Steuerdumping durch (einzelne) Nationalstaaten gefördert?
  • Wie viel an Steuereinnahmen geht den Staaten durch die Gewinnverlagerung verloren? Welche Maßnahmen bräuchte es, damit dem „profit shifting“ ein Riegel vorgeschoben werden könnte?

Broschüre zum Downloaden: Unterlage_zu_aggressiver_Steuerplanung__Steueroasen_etc._

Steueroasen – wie Konzerne Steuerzahlungen „optimieren“

steueroasen-zitat-kernWas können Aufsichtsrat & Co dagegen unternehmen?

Veranstaltung am 28. September 2016 um 16.30 Uhr im Bildungszentrum der AK Wien

Die zuletzt veröffentlichten Panama Papers auf Grundlage der eindrucksvollen Recherchen des Konsortiums investigativer JournalistInnen lösten international umfangreiche Diskussionen aus.

Ihre Enthüllungen bestätigen einmal mehr, dass Steuerflucht und Steueroasen ernsthafte Probleme darstellen. Für interne wie auch externe Überwachungsorgane wie z.B. den Aufsichtsrat liegt die Schwierigkeit vor allem darin, die Funktionsweise von „Steueroptimierungs-Methoden“ zu erkennen.

Welche Vorgehensweisen und welche Instrumente werden eingesetzt und welche Tricks werden nicht zuletzt aufgrund von Lücken in den Steuersystemen generell angewendet? Die Graubereiche, in denen agiert wird, sind nicht so leicht zu identifizieren. In der Regel werden Aktivitäten gesetzeskonform gesetzt, jedoch am Rande der Rechtmäßigkeit. Dabei werden Unklarheiten ausgenutzt, um entsprechende Steuervorteile zu erlangen, die vom Gesetzgeber ursprünglich nicht so beabsichtigt waren.

Diese Schnittstellen gilt es zu erkennen und wirksam entgegen zu wirken. Daher wollen wir mit konkreten Beispielen und Modellen versuchen, Ansatzpunkte aufzuzeigen, derartige Steuervermeidungsstrategien zu erfassen. Ziel der Veranstaltung ist es, Mandatare in Überwachungsgremien zu sensibilisieren und bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen. Weiterlesen

Steuerflucht: #starbucketchallenge gegen „Luxemburg-Leaks“

Steuerinsel-150x150Multinationale Konzerne wie Apple, Amazon, Coca-Cola oder Starbucks bauen ihre Geschäftserfolge nicht nur auf fragwürdigen Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten (Beispiel Amazon, Beispiel Apple), sondern nützen in Europa außerdem auch noch Gesetzeslücken um Milliarden in Steueroasen zu verstecken. Sie bringen die Staaten um immense Summen an Steuerbeiträgen, was letztlich wieder den BürgerInnen auf den Kopf fällt – und hier vor allem den ArbeitnehmerInnen, die die Hauptlast des Steueraufkommens finanzieren.

Luxemburg Leaks
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