Schluss mit den Steuertricks der Konzerne!

Maximale Gewinne, aber minimale Steuern: Internationale Konzerne wie Apple, Google, Starbucks, McDonalds oder BASF nutzen komplexe Steueroasen-Konstruktionen und drücken sich systematisch davor, ihre Rekordgewinne zu versteuern. Laut OECD entgehen der Allgemeinheit dadurch bis zu 240 Milliarden US-Dollar jährlich. Geld, das dringend gebraucht wird für …

  • Bildung
  • Gesundheit und Soziales
  • den Ausbau der Bahn und die Erhaltung der Straßen
  • Konjunktur- und Arbeitsmarktprogramme
  • Klimaprojekte und vieles mehr

Die multinationalen Konzerne profitieren von der öffentlichen Infrastruktur, dafür zahlen sollen aber andere. Wir lassen uns nicht länger von Konzern-Multis die Kassen leertricksen! Bitte hilf uns, Druck auf die Premier- und FinanzministerInnen der EU-Mitgliedsländer machen. Fordern wir die MinisterInnen auf, sich bei den Verhandlungen zur Konzernbesteuerung für Steuergerechtigkeit und gegen Steueroasen einzusetzen.
Wenn du das Formular “Jetzt unterschreiben!” ausfüllst, versenden wir folgendes E-Mail an die EU-Premier- und FinanzministerInnen und fügen deinen Namen als UnterstützerIn hinzu.

„Schluss mit den Steuertricks der Konzerne“

Quelle: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2923_de.htm (15.9.2016).

Apple will seine Steuerschulden nicht zahlen und leistet sich sicherlich teuerste Anwälte, um nichts zu den Sozialausgaben der europäischen Staaten beitragen zu müssen. Die typische Gewinnverlagerung- bzw. -verschiebung von multinationalen Konzernen. Unsere Expertinnen haben Daten und Fakten zu den Steuertricks zusammengestellt und behandeln folgende Fragen:

  • Wie ist es möglich, dass Konzerne so wenig Ertragsteuern zahlen? Mit welchen Modellen wird die Steueroptimierung betrieben?
  • Welche AkteurInnen spielen dabei eine Rolle? Inwiefern wird das Steuerdumping durch (einzelne) Nationalstaaten gefördert?
  • Wie viel an Steuereinnahmen geht den Staaten durch die Gewinnverlagerung verloren? Welche Maßnahmen bräuchte es, damit dem „profit shifting“ ein Riegel vorgeschoben werden könnte?

Broschüre zum Downloaden: Unterlage_zu_aggressiver_Steuerplanung__Steueroasen_etc._

Infotage Arbeitnehmerveranlagung 2016 (SE)

ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer lassen Jahr für Jahr viel Geld am Finanzamt liegen, weil sie ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht ausnutzen. Bei der ANV können Steuerabschreibungen wie Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen steuermindernd geltend gemacht werden.

Die GPA-djp bietet für BetriebsrätInnen einen Infotag zum Thema Arbeitnehmerveranlagung (ANV) für das Kalenderjahr 2016 an: Weiterlesen

Steueroasen – wie Konzerne Steuerzahlungen „optimieren“

steueroasen-zitat-kernWas können Aufsichtsrat & Co dagegen unternehmen?

Veranstaltung am 28. September 2016 um 16.30 Uhr im Bildungszentrum der AK Wien

Die zuletzt veröffentlichten Panama Papers auf Grundlage der eindrucksvollen Recherchen des Konsortiums investigativer JournalistInnen lösten international umfangreiche Diskussionen aus.

Ihre Enthüllungen bestätigen einmal mehr, dass Steuerflucht und Steueroasen ernsthafte Probleme darstellen. Für interne wie auch externe Überwachungsorgane wie z.B. den Aufsichtsrat liegt die Schwierigkeit vor allem darin, die Funktionsweise von „Steueroptimierungs-Methoden“ zu erkennen.

Welche Vorgehensweisen und welche Instrumente werden eingesetzt und welche Tricks werden nicht zuletzt aufgrund von Lücken in den Steuersystemen generell angewendet? Die Graubereiche, in denen agiert wird, sind nicht so leicht zu identifizieren. In der Regel werden Aktivitäten gesetzeskonform gesetzt, jedoch am Rande der Rechtmäßigkeit. Dabei werden Unklarheiten ausgenutzt, um entsprechende Steuervorteile zu erlangen, die vom Gesetzgeber ursprünglich nicht so beabsichtigt waren.

Diese Schnittstellen gilt es zu erkennen und wirksam entgegen zu wirken. Daher wollen wir mit konkreten Beispielen und Modellen versuchen, Ansatzpunkte aufzuzeigen, derartige Steuervermeidungsstrategien zu erfassen. Ziel der Veranstaltung ist es, Mandatare in Überwachungsgremien zu sensibilisieren und bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen. Weiterlesen

Das Staatsbudget – in Zahlen gegossene Politik (Doku)

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC


Im Rahmen unseres Workshops zum Staatsbudget geht es um eine eingehende Beschäftigung mit den Grundlagen zur österreichischen Budgetpolitik. Neben grundsätzlichen Fragen und Zusammenhängen liegt das Interesse auf der Diskussion und Auseinandersetzung mit gewerkschaftlich und auch arbeitsrechtlich relevanten Aspekten von Steuerpolitik, Ausgaben der öffentlichen Haushalte, Staatsverschuldung, Wirtschaftswachstum und Vielem mehr. Georg Feigl, Referent für öffentliche Haushalte und europäische Wirtschaftspolitik in der Arbeiterkammer Wien und Redakteur des Blogs Arbeit & Wirtschaft, und Alexandra Strickner, Ökonomin, Obfrau von Attac Österreich und politische Koordinatorin der Allianz „Wege aus der Krise“, die seit 2010 das Zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget erstellt, gestalten den Workshop. Weiterlesen