Infotage ArbeitnehmerInnenveranlagung 2017 (Doku)

Im ersten Halbjahr 2018 veranstaltet die GPA-djp Bildung mehrere Infotage zur ArbeitnehmerInnenveranlagung. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Referentin Mag. Vanessa Mühlböck von der AK Wien, für ihr Engagement und bei den anwesenden BetriebsrätInnen für Ihren bemühten Einsatz, ihre Kolleginnen im Betrieb mit den neuesten Informationen und wichtigen Tipps zu versorgen, bedanken.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lassen Jahr für Jahr viel Geld am Finanzamt liegen, weil sie ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht ausnutzen. Bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung können Steuerabschreibungen wie Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen steuermindernd geltend gemacht werden. Das Ziel unserer Infotage zur ArbeitnehmerInnenveranlagung ist es zunächst, einen Überblick über die Möglichkeiten der „Abschreibungen“ zu erhalten, um in weiterer Folge außergewöhnliche Belastungen, Sonderausgaben, Werbungskosten u.v.m. geltend machen zu können. Außerdem gibt es seit heuer einige Neuerungen, die ebenfalls behandelt werden. So berücksichtigt das Finanzamt ab dem Steuerjahr 2017 einige Sonderausgaben bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung automatisch (siehe „Was sich 2018 ändert“). Wir stellen hier wesentliche Inhalte des Seminars noch einmal zur Verfügung. Weiterlesen

„Steuertricks der Konzerne, Steueroasen und Vermögensverteilung in Österreich“ (WS)

Nicht nur die „Panama Papers“, sondern auch „Lux Leaks“ zeigte, dass multinationale Konzerne durch augesklügelte Unternehmenskonstrukte großflächig Steuerzahlungen vermeiden. Diese Modelle dienen v.a. dazu den Gewinn (innerhalb des Konzerns) zwischen Tochterunternehmen länderübergreifend solange hin und her zu schieben, bis davon auf dem Papier nichts bzw. wenig übrig bleibt. Diesen Restposten als Gewinn machen sie in einem Niedrigsteuerland geltend, um möglichst wenig an Steuern zu zahlen. Diese Praxis wird als „aggressive Steuerplanung“ bzw. „profit shifting“ bezeichnet.

Im ersten Block des Workshops bilden die Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen den Schwerpunkt. Dabei werden folgende Fragen behandelt:
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Wertschöpfungsabgabe (SE)

Der österreichische Sozialstaat wird großteils über lohnsummenbezogene Abgaben finanziert. Damit ist die derzeitige Finanzierung des Sozialsystems maßgeblich an die Entwicklung der Löhne- und Gehälter gekoppelt. Die Idee einer Wertschöpfungsabgabe wurde von der Gewerkschaftsbewegung entwickelt, um die Finanzierungslast vom Faktor Arbeit in Richtung Kapital zu verschieben, in dem man andere bzw. weitere Wertschöpfungskomponenten (z.B. Gewinn, Fremdkapitalzinsen, Mieten und Pachten sowie Abschreibungen) in die Bemessungsgrundlage – für Sozialversicherungsbeiträge – miteinbezieht, und diese dadurch verbreitert.

Termin: Montag, 24.04.2017, 10.00 bis 16.30 Uhr
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien (SR 21)

Im Rahmen des Seminars werden u.a. folgende Fragen bzw. Themen behandelt: Weiterlesen

Infotage ArbeitnehmerInnenveranlagung 2016 (Doku)

Im ersten Halbjahr 2017 veranstaltet die GPA-djp Bildung 4 Infotage zur ArbeitnehmerInnenveranlagung. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Referentin Mag. Vanessa Mühlböck von der AK Wien, für ihr Engagement und bei den anwesenden BetriebsrätInnen, für Ihren bemühten Einsatz, ihre Kolleginnen im Betrieb mit den neuesten Informationen und wichtigen Tipps zu versorgen, bedanken.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lassen Jahr für Jahr viel Geld am Finanzamt liegen, weil sie ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht ausnutzen. Bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung können Steuerabschreibungen wie Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen steuermindernd geltend gemacht werden. Ziel der Infotage ist es zunächst, einen Überblick über die Möglichkeiten der „Abschreibungen“ zu erhalten, um in weiterer Folge außergewöhnliche Belastungen, Sonderausgaben, Werbungskosten u.v.m. geltend machen zu können. Wir stellen hier wesentliche Inhalte des Seminars noch einmal zur Verfügung. Weiterlesen

„Steuertricks der Konzerne, Steueroasen und Vermögensverteilung in Österreich“ (WS)

Nicht nur die „Panama Papers“, sondern auch „Lux Leaks“ zeigte, dass multinationale Konzerne durch augesklügelte Unternehmenskonstrukte großflächig Steuerzahlungen vermeiden. Diese Modelle dienen v.a. dazu den Gewinn (innerhalb des Konzerns) zwischen Tochterunternehmen länderübergreifend solange hin und her zu schieben, bis davon auf dem Papier nichts bzw. wenig übrig bleibt. Diesen Restposten als Gewinn machen sie in einem Niedrigsteuerland geltend, um möglichst wenig an Steuern zu zahlen. Diese Praxis wird als „aggressive Steuerplanung“ bzw. „profit shifting“ bezeichnet.

Im ersten Block des Workshops bilden die Steuervermeidungsstrategien von multinationalen Konzernen den Schwerpunkt. Dabei werden folgende Fragen behandelt:
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