Griechische Baustoff-Fabrik jetzt in Arbeiterhand

Vio.Me – Wenn Ihr nicht könnt wir können!

Erst macht die griechische Baustoff-Fabrik Vio.Me (auch Bio.Me genannt wegen der griechischen Schreibweise) pleite, dann laufen die Eigentümer davon, und nun übernehmen die Arbeiter. Die Entscheidung, eine Fabrik in Selbstverwaltung zu übernehmen, ist für die gesamte griechische Arbeiterbewegung von großer Bedeutung. Ein Artikel mit Kurzfilm bei ver.di

Filmscreening und Diskussion: “Öffnungszeiten – açılış saatleri”

München, Bahnhofsviertel. An der Ecke Goethe-/Landwehrstraße stehen Tag für Tag zahlreiche Männer und warten auf Arbeit. Dies bildet den Ausgangspunkt der Dokumentation “öffnungszeiten – açılış saatleri”. Darin begleiten die Filmemacher_innen bulgarische Wanderarbeiter_innen bzw. Tagelöhner_innen in München, die sich in verschiedenen unsicheren Beschäftigungsverhältnissen im Bau-, Reinigungs- und Entsorgungsgewerbe durchschlagen.

D 2011, 33 Minuten, Bulgarisch/Türkisch/Deutsch mit Untertiteln. Regie: Birgit Riegler, Felix Remter, Nina Reiprich, Michael Sommerauer, Savas Tetik. – Filmscreening und Diskussion unter Anwesenheit der Filmemacher_innen. 

Termin 1: Dienstag, 6. November 2012, 18 Uhr: Treffpunkt und Kennenlernen, 19 Uhr: Film und Diskussion über die Situation in München und Wien
Ort: BOEM, Koppstraße 26, 1160 Wien

Termin 2: Mittwoch, 7. November 2012,  19.30 Uhr: Filmscreening und Diskussion 
Ort: Autonomes Zentrum, Freistädter Straße 3, 4040 Linz mit Volxküche und Infoladen-Büchertisch

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Daten und Fakten zur Finanzkrise

Anläßlich mehrerer Veranstaltungen mit BR-Innen, wo wichtige  gewerkschaftlichen Themen wie „Finanzkrise“ behandelt wurden präsentieren wir hier im Blog Unterlagen für dich als BetriebsrätIn zum Austeilen im Betrieb oder als Information- bzw. Präsentationsunterlage bei Betriebsratssitzungen.
Wolfgang Greif als Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) hat diese Unterlagen für uns zusammengestellt.

  • PP-Präsentation: Ideologie und Wirklichkeit – von der Finanzkrise zur Schuldenkrise
  • PP-Präsentation: Irrwege und Auswege aus der neoliberalen Sackgasse – Wachstum statt Sparen
  • Ver.di-Broschüre: Eurokrise ohne Ende (Die wirklichen Ursachen der Krise – schlechte Aussichten – das Brüsseler Krisenmanagement – Kapitalmärkte fressen Demokratie – Kurswechsel, es geht auch anders: für ein soziales Europa)
  • Ver.di-Folder: Gemeinsam für Gerechtigkeit und Demokratie
  • DGB-Folder: Europa geht nur anders – Investitionen, Jobs und Wohlstand statt Arbeistlosigkeit und Armut

Die Dateien können für den gewerkschaftlichen Gebrauch hier heruntergeladen werden. Anregungen und Kommentare sind willkommen.

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Unterlagen zur Finanztransaktionssteuer

Viele BR-Innen sind international als GewerkschafterInnen und EBR-Innen tätig. Als GPA-djp ist es uns besonders wichtig, dass europäische Anliegen von uns gewerkschaftspolitisch wahrgenommen werden. Die Idee „Europa“ dürfen wir nicht den neoliberalen Politikern überlassen, die mit ihren Plänen und Verträgen an der Aushebelung der ArbeitnehmerInnenrechte arbeiten. Es geht darum, dass wir ein Bild von Europa zeichnen und schaffen, welches nach unseren Vorstellungen gestaltet wird.

Ein wichtiger Beitrag ist die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die ein Schritt zu einem gerechteren Steuersystem ist. Für die Argumentation auf Betriebsebene haben wir Unterlagen und Materialien zusammengetragen, die wir euch online zur Verfügung stellen. Herzlichen Dank für die Unterstützung von Martin Bolkovac von der Grundlagenabteilung der GPA-djp.

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Die Politik in Europa befindet sich im Würgegriff der Finanzmärkte

Beim Bundesvorstand der GPA-djp war heute Koll. Dierk HIRSCHEL, ver.di – Bereichsleiter Wirtschaftspolitik, Europa, Internationales als Referent zu Gast. Unter dem Titel „Europa am Scheideweg-Wege aus der Krise“. Zum Einstieg gabs einen Film, wo eine gewerkschaftliche Analyse der jetzigen Krise gezeigt wird. Ergänzt wurde der Film um weitere Fakten zu Griechenland:

  • Sie arbeiten länger als in Deutschland
  • Sie haben 22 Tage Urlaub im Jahr
  • Reale Rentenantrittsalter ist in Griechenland 61,5
  • Sie haben 8% Staatsbedienstete – in Skandinavien arbeitet jeder dritte für den Staat
  • Rückgang der Lohnquoten: überall in Europa ist der Anteil der AN-Innen-Engelte an den BIPs  zurückgegangen – in Spanien und Griechenland noch mehr.

Das Stichwortprotokoll von dem Referat hier im Blog.

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work@social – Öffentlicher Vortrag + Diskussion – Wir kämpfen – Denn soziale Arbeit ist mehr wert!

Freitag, den 16. April 2010, 18:30 Uhr
in der “Scriptura”, Löschenkohlgasse 6, 1150 Wien

Die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich leisten anstrengende und wichtige Arbeit, die kaum wahr genommen wird. Die KollegInnen in diesen Einrichtungen fühlen sich persönlich verantwortlich für die KlientInnen, Kinder, PatientInnen…, und wollen Mißstände nicht abwälzen.
Vielfach werden arbeitsrechtliche Normen bis an die Grenze ausgereizt und die Beschäftigten mit den vielfachen Belastungen allein gelassen. Ein Kampf für Verbesserungen wird oft mit Hinweis auf die “Schützlinge” als nicht möglich gehalten. Wie können wir aber den Wert unserer Arbeit im Sozial- und Gesundheitsbereich aufzeigen und somit unsere Arbeitsbedingungen verbessern?

Um Anmeldung wird gebeten unter: birgit.ivancsics@gpa-djp.at

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IG work@social in der GPA-djp Wien: Wie kämpfen? Wir kämpfen – Denn soziale Arbeit ist mehr wert!

Öffentlicher Vortrag + Diskussion am Fr. 6. November 2009, 18.30 Uhr
Ort: Seminarraum der „Scriptura“, Löschenkohlgasse 6, 1150 Wien (Nähe Stadthalle)

logo_ig_socialErfahrungsaustausch mit Cuno Hägele, Vertreter der dt. Gewerkschaft ver.di über den Arbeitskampf bei den kommunalen Sozial- und Betreuungseinrichtungen:

  • Welche Aktionen wurden gesetzt, wie lief der Streik ab, welche Ziele wurden erreicht?
  • Wie wurden die KollegInnen vor Ort in die gewerkschaftlichen Aktionen eingebunden?
  • Welche Erfahrungen der deutschen KollegInnen können wir in Österreich umsetzen?
  • Wie bekommen wir für unsere Anliegen die Unterstützung der betroffenen KollegInnen vor Ort und wie können wir für unsere Interessen moblisieren?

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Seminar der IG work@social: Wir kämpfen, denn soziale Arbeit ist mehr wert!

Je nach Lebenabschnitten benötigen wir in der Gesellschaft von der Jugend bis zum Alter soziale Einrichtungen oder mobile Dienste. Die KollegInnen leisten oftmals im Hintergrund, ausser man ist gerade persönlich odlogo_ig_socialer familiär davon betroffen, anstrengende und wichtige Arbeit, die kaum wahr genommen wird. Beschäftigte in der Sozialarbeit und in diesen Einrichtungen fühlen sich persönlich  verantwortlich für die KlientInnen, Kinder, PatientInnen…, und wollen Mißstände nicht abwälzen. Vielfach werden arbeitsrechtliche Normen bis an die Grenze ausgereizt und die Beschäftigten mit den vielfachen Belastungen allein gelassen.
Deshalb veranstaltet die GPA-djp ein Seminar. Wie können wir den Wert unserer Arbeit im Sozial- und Gesundheitsbereich aufzeigen und somit unsere Arbeitsbedingungen verbessern?

Termin: Samstag, den 7. November 2009 von 10:00 bis 17:00
Ort: Scriptura, Löschenkohlgasse 6, 1150 Wien
Zielgruppe: BR-Mitglieder der GPA-djp aus den Wirtschaftsbereichen 17 und 19 und FunktionärInnen von work@social
Anmeldung:  Per E-Mail an karin.oelzant@gpa-djp.at . Bei der Anmeldung per E-Mail benötigen wir Seminartitel, Vor- und Nachname, GPA-djp-Mitgliedsnummer, Wohnadresse, Betrieb mit Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer. Für KollegInnen, die sehr lange Anreisezeiten haben, besteht die Möglichkeit einer Nächtigung von Freitag auf Samstag – falls notwendig bitte bei der Anmeldung bekannt geben.

ReferentInnen:

  • Cuno Hägele Vertreter ver. di Bezirk Stuttgart
  • DSA Selma Schacht Vorsitzende work@soical
  • Sonja Windpassinger, Sekretärin der GPA-djp im Geschäftsbereich Interessenvertretung

Hier geht es zu den Seminarzielen, -inhalten und weiteren Informationen