Das Staatsbudget – in Zahlen gegossene Politik (WS)

Workshop zu Grundlagen der Budgetpolitik und alternativen gewerkschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Ansätzen

Quelle: www.wege-aus-der-krise.at

Quelle: www.wege-aus-der-krise.at

Was haben öffentliche Budgets mit Arbeitsplätzen, Verteilungsgerechtigkeit oder dem Klimawandel zu tun? Eine ganze Menge. Welche Leistungen öffentlich bereitgestellt werden und wer dafür über Steuern und Abgaben wie viel beiträgt sind Entscheidungen, die z.B. Arbeitsplätze schaffen oder den Klimawandel bekämpfen – oder eben auch nicht. Wer hat was von höheren öffentlichen Ausgaben, wen treffen Sparmaßnahmen? Sind von einer Pensionsreform oder einer Kürzung der Mindestsicherung vermehrt Männer oder Frauen betroffen?

Wenn die Abgeordneten des Nationalrats, des Landtags oder Mitglieder des Gemeinderats darüber entscheiden, wofür Geld ausgegeben wird und wer welche Steuern zu zahlen hat, dann beeinflusst dies immer auch unsere Lebenssituation. Öffentliche Budgets gehen also uns alle an, sie sind in „Zahlen gegossene Politik“. Weiterlesen

Maßnahmen gegen die Entstehung informeller Wirtschaft (ETUI-WS)

GeldscheineKurs des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) zur
“Prevention of informal economy”
Termin: 26.1. – 28.1.2016
Ort: Sofia, Bulgarien
Zielgruppe: GewerkschafterInnen, die mit Sozialpolitik befasst sind
Arbeitssprachen: Englisch, Bulgarisch und Slowakisch

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„Was ist neu in der politischen Ökonomie?“ (ETUI-SE)

http://stopausterity.eu/

stopausterity.eu/

Kurs des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) in Kooperation mit der London School of Economics (LSE)
Termin: 1.2. – 3.2.2016
Ort: London, GB
Zielgruppe: Politische Sekretäre in Gewerkschaft(en), die mit Kollektivverträgen, Sozialer Dialog, Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik zu tun haben (Vorwissen in Wirtschaftswissenschaften wird empfohlen!)

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Ökonomin gegen den Mainstream: „Fortschrittsmotor Staat“

Unternehmen-WachstumIn Zeiten, in denen gesellschaftlicher Wohlstand vor allem anderen mit dem Ruf nach wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichem Wachstum verknüpft ist, werden innovative Unternehmen als Schlüssel für die Eroberung neuer Märkte und Schaffung von Arbeitsplätzen so gut wie nicht mehr in Frage gestellt.

„Für eine solche Innovationskultur sind die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entscheidend, die in den vergangenen Jahren ihre Rolle als Motoren für wirtschaftliches Wachstum und wichtigste Quelle neuer Arbeitsplätze unter Beweis gestellt haben.“ („Innovation und KMU – Schlüssel zum Wohlstand“, Europäische Union)

Formulierungen wie diese gelten als ausgemacht, fast so, als handle es sich um ein unverrückbares ökonomisches Naturgesetz. Vielfach ist dann noch ganz hip und modern von den „Start-Ups“ die Rede, von risikofreudigen UnternehmerInnen, die an den innovativsten Ideen arbeiten, um irgendwann die Märkte (= gleichbedeutend mit Welt) zu erobern. (Etwas übertrieben bzw. zugespitzt formuliert, zugegeben!)

Wirtschaftsverbände und wirtschaftsliberale PolitikerInnen beschwören dieses Weltbild des Wirtschaftstreibens, und das nicht zuletzt, um einen damit strikten Gegensatz zwischen „Wirtschaftstreiben“ und ArbeitnehmerInnen, sowie insbesondere der Beschäftigung im öffentlichen Sektor zu begründen. Die Rolle des Staats in Bezug auf wirtschaftliches Handeln bzw. als wirtschaftlicher Akteur wird weitgehend in Frage gestellt.

Doch aktuell stellt die Ökonomin Marianne Mazzucato dieses Weltbild vehement in Frage und kratzt mit ihren Forschungsergebnissen an der glorreichen UnternehmerInnenfassade. Sie zeigt, dass die Beschwörung der smarten Start-Ups und innovativen ErfinderInnen, die unternehmerisches Risiko auf sich nehmen und durch ihre hartnäckige Arbeit Unternehmenswerte und Arbeitsplätze schaffen, einen großen und entscheidenen Teil der volkswirtschaftlichen Wirklichkeit ausblendet. Weiterlesen

Der Wirtschaft, Arbeits- und Lebenswelt begegnen! (SE)

Wirtschaftsmuseum
Wirtschaft und Arbeitswelt sind die für die Gewerkschaftsarbeit bestimmenden Bereich. In Betrieben und Wirtschaftsbereichen gestalten BetriebsrätInnen das wirtschaftliche Geschehen und das Gesicht der Arbeitswelt unmittelbar mit. Darüber hinaus sehen sie als GewerkschafterInnen auch politischen Handlungsbedarf für ArbeitnehmerInneninteressen auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.

Bei diesem Besuch im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum begegnen wir anschaulich volkswirtschaftlichen Fragen, der vielfältigen Welt der Arbeit und einer über 100-jährigen Geschichte städtischen Lebens in Wien.
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