AK-Wien: Nationale Arbeitsbeziehungen in der EU während der Wirtschaftskrise

Termin: Dienstag 30. Oktober 2012, 15.00 – 18.30 Uhr
Ort: AK Bildungszentrum, Sitzungssaal 11 A+B, 1. Stock, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Anmeldungen:  bis Freitag, 21. Oktober 2012 per E-Mail: susanne.fuerst@akwien.at
Der Besuch dieser Veranstaltung ist kostenlos! Weitere Information im Folder: AK_Einl_Nationale Arbeitsbeziehungen in der EU_Internet 3

In vielen EU-Ländern unterliegen die nationalen Arbeitsbeziehungen, ihre Institutionen und Organisationen in der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise einem erheblichen Wandel. Dieser ist sowohl sozial- als auch wirtschaftspolitisch von großer Bedeutung: Die Herausbildung von zwei unterschiedlichen Wachstumsmodellen im Euroraum, eines exportgetriebenen und
eines kreditgetriebenen Modells, bewirkte jene makroökonomischen Ungleichgewichte, die der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Europa zugrunde liegen. Die Überwindung dieser Ungleichgewichte setzt u.a. eine europaweit koordinierte produktivitätsorientierte Lohnpolitik voraus. Diese wiederum hängt aber von der Steuerungsfähigkeit der nationalen Arbeitsbeziehungen ab.

Programm:

  • 15.00 Uhr Begrüßung und Einleitung – Günther Chaloupek, AK Wien
  • 15.15 Uhr Nationale Arbeitsbeziehungen in der EU vor der Wirtschaftskrise – Michael Mesch, AK Wien
  • 15.40 Uhr Die Arbeitsbeziehungen Italiens in der Wirtschaftskrise: Vor einem neuen Sozialpakt? – Werner Pramstrahler, AFI-IPL (Arbeitsförderungsinstitut) Bozen
  • 16.10 Uhr Die Arbeitsbeziehungen Ungarns in der Wirtschaftskrise – Károly György, Gewerkschaft MSZOSZ, Ungarn
  • 16.40 Uhr Kommentar: Die mittelosteuropäischen Arbeitsbeziehungen in der Wirtschaftskrise – Vera Glassner, Universität  Linz
  • 17.00 Uhr Kaffeepause
  • 17.20 Uhr Transformationen der Arbeitsbeziehungen in Irland und Portugal: Langfristige, strukturelle und aktuelle Entwicklungen in Zeiten der Krise – Bernd Brandl, University of York
  • 17.50 Uhr Nationale Arbeitsbeziehungen im Kontext der europäischen Wirtschaftspolitik: Schlussbemerkungen, Markus Marterbauer, AK Wien
  • 18.30 Uhr Ende der Veranstaltung
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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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