TTIP – werden Chlorhuhn, Genmais und Sondergerichte Alltag? (WS)

TTIPDas Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) steht seit Monaten unter massiver öffentlicher Kritik. Kaum ein Handelsabkommen hat es je so ins Rampenlicht geschafft wie jenes, das zwischen der EU und den USA verhandelt wird.
In diesem Workshop wollen wir hinter die Kulissen schauen und erfahren was der Abschluss des Abkommens konkret für Europa, Österreich und die Situation im Betrieb bedeuten würde.

Termin: 23.04.2015 in der Zeit 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: ÖGB-Catamaran, Johann Böhmplatz 1, 1020 Wien, Raum Amalie Seidel
Expertin: Sandra Breiteneder, Sekretärin im Referat Europa, Konzerne und Internationales in der GPA-djp
Zielgruppe: EBR-Innen der GPA-djp
Anmeldung mit diesem Link

Freihandels- und Investitionsabkommen beeinflussen immer den Alltag von BürgerInnen und besonders von ArbeitnehmerInnen. Gewerkschaften in der EU und in den USA stehen der geplanten Freihandelszone skeptisch bis ablehnend gegenüber; zu groß ist die Gefahr, dass das Abkommen zu massiven Angriffen auf Sozialsysteme, Arbeitsrechte, Umweltschutzauflagen und Konsumentenrechte führe. Diese Skepsis wird durch die strikte Weigerung, die Verhandlungen öffentlich zu führen und einigen an die Öffentlichkeit durchgedrungen Verhandlungsinhalten verstärkt.

Ziele:

  • die TN-Innen wissen und erkennen wo sie wie von diesem Abkommen betroffen sind.
    • persönlich als KonsumentIn
    • im Betrieb als AN-Innen
    • womöglich in der Branche
    • demokratiepolitisch bzw. gesellschaftlich
  • Sie kennen, die für uns wesentlichen Inhalte des TTIP
  • Konkrete Einflußmöglichkeiten sind und können vor allem auf der betrieblichen Ebene verwendet werden
  • Sie wissen weshalb unser gewerkschaftliches Engagement zu TTIP wichtig ist.

Position des GPA-djp Bundesvorstandes
Gewerkschaften mahnen zu Vorsicht bei TTIP: Kein Dumping durch Freihandel
Weitere gewerkschaftliche Informationen zum TTIP

 

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