The Memory of Justice

FestwochenEine monumentale Erzählung über die Nürnberger Prozesse und die Folgen. Die Fragen, die den Film durchziehen sind einfach und komplex: Wie ist es möglich, das Verhalten einer Nation oder eines Individuums zu beurteilen? Ist das Urteil einer siegreichen Nation über eine besiegte notwendigerweise heuchlerisch? Und hat Amerikas Grausamkeit in Vietnam nicht seine bei den Nürnberger Prozessen erworbene moralische Integrität beschädigt? Dem Regisseur geht es um die Konkretisierung von Begriffen und Perspektiven. Marcel Ophüls, der mit der Berlinale Kamera 2015 ausgezeichnet wurde, ist einer der bedeutendsten Dokumentaristen des 20. Jahrhunderts.

Ort: Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Vienna
Spieltage: am 1.6., 2.6., 3.6., 4.6. jeweils um 18:00
Eintritt frei – Es gibt Zählkarten.
Reservierung empfohlen unter office@stadtkinowien.at

Die Premiere am 1. Juni 2015 findet in Anwesenheit des Regisseurs Marcel Ophüls und des Produzenten Hamilton Fish statt.

The Memory of Justice wurde 1978 im Rahmen der Berlinale präsentiert und galt danach lange als verschollen. Der Film wurde vom Academy Film Archive in Zusammenarbeit mit Paramount Pictures und der Film Foundation sorgfältig restauriert. Das Vorhaben konnte mit Unterstützung der Material World Charitable Foundation, der Righteous Persons Foundation und der Film Foundation realisiert werden.

 

 

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Hintergrundinfos, Kultur und verschlagwortet mit , , von Werner Drizhal. Permanenter Link zum Eintrag.

Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.