Wirtschaftliche Mitwirkung von EBRs – Seminardoku

Wolfgang Greif schreibt in der Einleitung zu seinem Handbuch

Gefragt sind in der EBR-Arbeit Verhandlungsgeschick, strategisches Handeln, aber auch Initiative, Bereitschaft zu Verständnis und Zusammenarbeit, zur Aneignung noch unbekannter Rechtsbestände, Anerkennung ungewohnter Strukturen der Interessenvertretung in anderen Ländern sowie gemeinsames Engagement zum Aufbau eines gewerkschaftlichen europäischen Netzwerkes.

Syndicat Trade UnionDie Initiativen der SeminarteilnehmerInnen wurde durch zahlreiche Expertinnen unterstützt. Herzlichen Dank dafür. Für die Teilnehmerinnen und andere Interessierte gibt es die Seminarunterlagen hier zum Downloaden.

ETU-ParisAuszug aus dem EGB-Aktionsprogramm 2015-2019
Solidarisch für qualitativ hochwertige Arbeitsplätze, Arbeitnehmerrechte und eine gerechte Gesellschaft in Europa einstehen – Auszug EGB Aktionsprogramm

Hier der Link zu den Ergebnissen des 13. Kongresses der European Trade Union Confederation.


Wirtschaftliche Mitwirkung EBREBR2Die Präsentation von Wolfgang Greif mit dem Titel: „Der Europäische Betriebsrat als Instrument der Wirtschaftlichen Mitwirkung. in Auszug aus den Folienüberschriften und Themen, die in der Präsentation behandelt wurden:

  • Wirtschaftliche Mitwirkung der Arbeitnehmer – Kernelement der EBR-RL
  • Fragen, die EBR-Informations-/Konsultationsrechte betreffen
  • Definitionen: Unterrichtung und Anhörung lt. EBR Richtlinie 2009/38 EG
  • Wirtschaftliche Mitwirkungsrechte im ArbVG
  • der Wirtschaftsausschuss in DE
  • Mitbestimmung in Europa (AR/Board)
  • Koexistenz zweier unterschiedlicher Modelle
  • Faktoren wirtschaftlicher Mitwirkung durch den EBR
  • www.worker-participation.euThe gateway to information on worker participation issues in Europe

Die Präsentation von Wolfgang zum Downloaden: EBR WS wirtsch Mitwirkung 17-11-2015a


Wolfgang Greif hat und noch folgende Tipps zur Verfügung gestellt:

Rainer Plot hat mich kürzlich über den weiteren Fortgang des EBR-Workshops zur Wirtschaftlichen Mitbestimmung informiert und mir das Ersuchen um einige spezielle Informationen zukommen lassen, die ihr am Ende des Seminars an mich gerichtet habt.Gerne komme ich diesem Wunsch nach. Die angefragten Informationen sollten sich auf den folgenden Websites finden.

1.) Europaweiter Überblick zu EBR-Klagen bzw. die einschlägige Judikatur auf der Website des Europäischen Gewerkschaftsinstitutes (ETUI) in Brüssel:

Hinsichtlich der Frage Rechtsvertretung/Klagekosten ist zu vermerken, dass es dafür bislang keine einschlägigen Vorkehrungen auf europäischer Ebene gibt, d.h. hier auch kein europäischer Gewerkschaftsverband einsteht.

Im einzelnen Fall kommen die jeweils geltenden bzw. üblichen Regeln zum Rechtsschutz zum Tragen – d.h. im wesentlichen in den Ländern, in denen sich der zuständige Gerichtsstand findet (zumeist am Ort der europäischen Konzernzentrale), wobei anzumerken ist, dass die Rechtsschutzregulative der Gewerkschaften in Europa auch recht unterschiedlich sind, somit je nach Sitzland dcer Konzernzentrale im Fall möglicher rechtlicher Schritte sehr unterschiedliche Verfahren greifen.

2.) Landkarte zu den einzelstaatlichen Strukturen und rechtlichen Bedingungen der betrieblichen Interessenvertretung etc. auf der Website: Worker’s Participation des ETUI:

 


Linktipps für den Europäischen Betriebsrat 


 

 

 

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in SeminarDokumentation und verschlagwortet mit , , von Werner Drizhal. Permanenter Link zum Eintrag.

Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.