Höherversicherung in der Pensionsversicherung

PVA-2Durch eine freiwillige Zusatzversicherung in der Pensionsversicherung kann jede/r Versicherte/r, unabhängig vom Lebensalter, den künftigen Pensionsanspruch erhöhen. Die Höherversicherung ist eine Möglichkeit der privaten Pensionsvorsorge im Rahmen der Pensionsversicherung und stellt eine Alternative zu finanzmarktabhängigen Vorsorgeprodukten dar. Die Höherversicherung bewirkt eine höhere Pension. Der Wert der Pension wird bei der Einzahlung festgelegt und hängt im Wesentlichen vom Alter zum Zeitpunkt der Einzahlung und vom Pensionsantrittsalter ab.

Nähere Informationen in der Unterlage: Hoeherversicherung_Info_GPA-djp
Antrag zur Höherversicherung Zur Info die Presserklärung des ÖGB zum gestrigen Pensionsgipfel

ÖGB-Foglar: Pensionsgipfel bringt bessere soziale Absicherung und Anreize zum Weiterarbeiten

Utl.: Richtige Ergänzungen zu den bisherigen Reformen, die das faktische Pensionsalter laufend erhöhen =

Wien (OTS) – „Bessere soziale Absicherung für diejenigen, die 30 Jahre gearbeitet haben und trotzdem auf die Mindestpension angewiesen sind, und stärkere Anreize zum Weiterarbeiten für Frauen, die mit über 60 Jahren noch einen Arbeitsplatz haben – die Ergebnisse des Pensionsgipfels sind die richtige Ergänzung zum bisherigen Erfolgspfad des ehemaligen Sozialministers Rudolf Hundstorfer, der nunmehr von dessen Nachfolger Alois Stöger sowie von Finanzminister Hans Jörg Schelling fortgesetzt wird“, sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar. Das faktische Pensionsantrittsalter sei ja bekanntlich deutlich schneller gestiegen, als im Regierungsprogramm vorgesehen war: „Diesen Weg gilt es auch in Zukunft weiterzugehen.“++++

Notwendig seien die beschlossenen Reformen bei den Invaliditätspensionen. „Das Prinzip Reha vor Pension gilt weiterhin, und künftig soll die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt noch stärker im Mittelpunkt stehen“, so Foglar.

Diesmal sei eine Reform gelungen, die nicht aus Kürzungen besteht: „Statt einer Anhebung des Frauenpensionsalters, die eine Bestrafung der Arbeitslosen gewesen wäre, kommt jetzt ein Anreizsystem: Für Frauen, die mit 60 noch einen Arbeitsplatz haben und die über das Regelpensionsalter hinaus arbeiten können und wollen, sinken die Sozialversicherungsbeiträge“, so Foglar.

Positiv sei auch, dass die Ausgleichszulage steigen soll. „Für alle, die mindestens 30 Jahre lang gearbeitet haben, beträgt die Mindestpension dann 1.000 Euro. Das öffentliche Pensionssystem ist das einzige, das sozialen Ausgleich ermöglicht – ein wesentlicher Vorteil gegenüber Privatpensionen, die nur denjenigen zugutekommen, die es sich leisten können, jeden Monat ein paar Hunderter wegzulegen.“(fk)

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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