Über Thomas Kreiml

Soziologe und Gewerkschafter in der GPA-djp Bildungsabteilung | Arbeitsbereiche: Gewerkschaftliche Bildungsarbeit, Bildungspolitik, Netzpolitik (Internet/Social Media) | about.me/kreimlink

Bildungsprogramm der GPA-djp Salzburg 2020

Für BetriebsrätInnen aus der Region Salzburg, die Mitlied der GPA-djp sind, bietet die GPA-djp Regionalgeschäftsstelle Salzburg auch im nächsten Jahr wieder ein eigenes Bildungsprogramm mit Basiskursen an.

„Wir wissen dass es nicht selbstverständlich ist, wenn sich Kolleginnen und Kollegen dazu entscheiden, ein Betriebsratsmandat anzunehmen. Aber wenn es dann soweit ist, sollen unsere BetriebsrätInnen auch vorbereitet und gerüstet sein. Mit unserem Bildungsangebot versuchen wir diesem Bedürfnis gerecht zu werden.“

Unter der Federführung von Regionalsgeschäftsführer Gerald Forcher und dem regionalen Bildungsverantwortlichen der GPA-djp, Herbert Huber, soll das Angebot der Basiskurse neu gewählten Betriebsrätinnen und Betriebsräten erste Werkzeuge und Orientierungshilfen in die Hand geben. Darüber hinaus werden je nach Bedarf auch Spezialkurse für einzelne Betriebe angeboten.

Ziel der Kurse ist es, gewerkschaftliche Handlungsfähigkeit im Betrieb, in der Branche und auch generell in der Gesellschaft zu entwickeln bzw. zu verbessern. Im Zentrum stehen Persönlichkeitsbildung, fachliche Grundlagen der Betriebsratsarbeit (Recht, Wirtschaft, Politik), praxisorientierte Handlungsoptionen und Vernetzung.

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7. Internationales Alfred-Dallinger-Symposium

„Demokratie braucht Bildung braucht Demokratie“ – von 04. bis 05. Dezember 2019 findet in Wien das 7. Internationale Alfred-Dallinger-Symposium statt.

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Seit 2003 wird das Internationale Alfred-Dallinger-Symposium, das sich mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen dem Themenfeld Bildung und Bildungspolitik widmet, von der Arbeiterkammer Wien, dem Stadtschulrat für Wien, der Pädagogischen Hochschule Wien, dem ÖGB und der GPA-djp veranstaltet.

Das diesjährige Alfred-Dallinger-Symposium beschäftigt sich unter dem Motto „Demokratie braucht Bildung braucht Demokratie“ mit Demokratie und ihren Errungenschaften, aber auch den aktuellen Angriffen durch Populismus und Autoritarismus. Es gilt, nachhaltig die Weiter­ent­wick­lung und Überzeugung für einen demokratischen Weg zu verankern. Bild­ungs­ein­richt­ung­en aller Art sind hier besonders gefordert. Das Dallinger-Symposium 2019 nimmt sich den ak­tu­ell­en Diskussionen rund um demokratische Prozesse und Entwicklungen an und stellt sich der Frage, welchen Beitrag Bildungseinrichtungen leisten können und wie sie eine wichtige Dreh­scheibe der Demokratie bleiben bzw. sein oder werden können.

Mit Vorträgen von

  • Isolde Charim (österreichische Philosophin und Publizistin)
  • Kurt Edler (Hamburger Lehrer und Koordinator der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik)
  • Bernhard Frischmann (Schulqualitätsmanager der Bildungsregion West)

und viel Raum und Zeit für Diskussion, Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen.

Termin: 04. und 05. Dezember 2019
Ort: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien, Großer Saal

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Digital Skills

Tagung: Digital Skills

am 28. November 2019, 09.30-13.00 Uhr
im ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2-Station „Donaumarina“)

Im Rahmen einer gemeinsamen jährlichen Fachtagung (Rückblick: 2014, 2015, 2016, 2017, 2018) widmen sich das Forschungsinstitut abif, das AMS Österreich und die GPA-djp Bildungsabteilung aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt und damit zusammenhängender Bildungsfragen, insbesondere mit arbeitsmarktpolitischem und betrieblichem Fokus.

Bei der diesjährigen Tagungskooperation greifen wir wieder das Thema „Digitalisierung“ auf, das wir bereits 2016 sehr breit behandelt haben, und das wir nun mit dem Fokus auf „Digital Skills“ bzw. „Digitale Kompetenzen“ vertiefen wollen. (Programmdetails siehe unten! Direkt zur Anmeldung über diesen Link!)

Das Tagungsthema: Digital Skills Weiterlesen

Quo Vadis Partizipation und Solidarität?

Tagung: „Quo Vadis Partizipation und Solidarität?“

am 07. Oktober 2016, 10:00 bis 17:00 Uhr
in der Technisch-Gewerblichen Abendschule (TGA), Hörsaal B 402, 4. Stock, Plößlgasse 13, 1040 Wien

„Auf sehr allgemeiner Ebene bezeichnen Solidarität oder solidarisches Handeln eine soziale Beziehung zwischen Personen oder Personengruppen, die kooperations- und kollektivitätsfördernd ausgerichtet sind und – wenn nötig – wechselseitige Hilfe und Unterstützung umfasst. Sie basiert auf einer gemeinsamen Lage sowie auf geteilten Werten und Normen.“ (Saskja Schindler / Carina Altreiter / Jörg Flecker: Entsolidarisierung – Erosion gesellschaftlichen Zusammenhalts. In: Julia Hofmann / Thomas Kreiml / Hilde Weiss: Umbrüche – Umdenken. Arbeit und Gesellschaft aus wissenschaftlicher und betrieblicher Perspektive. Wien 2019: ÖGB Verlag, Seite 188-197, Seite 191.)

„Partizipation bedeutet zu teilen und darauf zu verzichten, die einzige, allgemeingültige Wahrheit zu kennen. […] Partizipation impliziert, die Komplexität und Mehrdimensionalität der Erfahrung anzuerkennen und zu würdigen. […] Partizipation ist weniger eine Methode, als eine Einstellung, eine Art, eine Arbeit anzugehen und durchzuführen.“ (Elisabeth Schmid / Anton Luger: Verstehen, was wir tun. Systematisierung von Erfahrungen als partizipativer Lernprozess. Wien 2015: Paulo Freire Zentrum, Seite 12.)

Weit gefasst verweist Partizipation auf die Einbeziehung von Individuen und Kollektiven in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Welche Solidaritäten daraus entstehen und welche Solidaritäten zu Mitbestimmung bzw. Beteiligung beitragen, wird kontrovers diskutiert. Ziel dieser Veranstaltung ist der Austausch zwischen Forschung und Praxis zum breiten Themenfeld Partizipation und Solidarität. Es erwarten Sie Kurzpräsentationen und Diskussion wissenschaftlicher Befunde zu den Bereichen Solidarität in der Arbeitswelt und Bürgerbeteiligung. Die Basis bilden laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte und Dissertationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.

Anmeldung zur Veranstaltung online über diesen Link möglich.

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Von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft

Die Erde erhitzt sich immer schneller. Wir leben, arbeiten und produzieren auf Kosten anderer und auf Kosten unserer Zukunft. Was muss sich an der Arbeitswelt und der Wirtschaft verändern? Vor welchen Herausforderung und Aufgaben stehen Beschäftigte in Betrieben und Gewerkschaften, um gute Arbeit und ein gutes Leben für alle zu ermöglichen?

Die Broschüre „Von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft“ beleuchtet die Arbeitswelt und Wirtschaftsweise auf eindringliche Art: Das Konzept der imperialen Lebensweise hilft dabei, zu verstehen, warum sich sowohl soziale Ungleichheit als auch Umweltkrise weiter zuspitzen, obwohl es kaum an Wissen darüber fehlt. Es umschreibt jene Produktions- und Konsummuster, die tief in unserem Alltag und Denken verankert sind, und auf der grenzenlosen Aneignung von Natur und Arbeitskraft beruhen.

Schreibwerkstatt imperiale Lebensweise Weiterlesen

Und plötzlich wollen alle agil sein

Mitbestimmung im agilen Unternehmen

„Wir leben in einem unaufhörlichen Wettbewerb, der Wert der Kooperation wird uns viel zu wenig beigebracht. Uns wurde klar: Eigenständiges und kooperatives Arbeiten muss auch in einem Wirtschaftsunternehmen möglich sein!“ (Paul Habbel, Geschäftsführer  Gutmann Aluminium Draht GmbH)*

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Begegnest du seit einiger Zeit „Scrum-Mastern“ in deinem Betrieb? Sind die Beschäftigten in deinem Betrieb immer öfter in „Stand-Up Meetings“ und mit „Sprints“ beschäftigt? Falls dem so ist, sei nicht verwundert: „Agilität“ liegt im Trend. Immer mehr Unternehmen setzen agile Methoden wie zum Beispiel Scrum ein. Sie sollen schnelle Entwicklung von Neuem und Anpassungsfähigkeit ermöglichen. Meist werden sie heute auf Projektebene eingesetzt. Allerdings gibt es zunehmend auch vollständig agil organisierte Unternehmen.

In diesem Seminar wollen wir der Agilität auf den Grund gehen. Wir ergründen, was es mit agilen Methoden und Organisationen auf sich hat. Wir diskutieren was es bedeutet, Agilität im Unternehmen konsequent umzusetzen und wie weit das Verständnis des Managements häufig davon abweicht. Deshalb schauen wir uns auch an, was Agilität den ArbeitnehmerInnen bringen kann und worauf der Betriebsrat bei dem Thema achten sollte. In Workshopphasen werden diese gemeinsam beurteilt und Kriterien für „gute Agilität“ erarbeitet.

Datum: 22. bis 23. Oktober 2019, Seminarzeiten: Beginn am 1. Tag um 09:30 Uhr, Ende am 2. Tag um 16:30 Uhr
Ort: Markhof, Markhofgasse 19, 1030 Wien
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind.

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Arbeitszeitrecht (Doku)

Filipp Friedrich / Gabriele Mraszek: Arbeitszeitrecht (PDF)

Im zweitägigen Seminar zum Arbeitszeitrecht, geben Gabriele Mraszek (GPA-djp Wien Stv. Geschäftsführerin ) und Filipp Friedrich (GPA-djp Rechtsschutz Wien) einen detaillierten Einblick in die rechtlichen Grundlagen und gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit. Arbeitszeit ist nach wie vor das zentrale Thema im Interessenkonflikt Arbeitgeber/Arbeitnehmer und daher auch Kernthema der gewerkschaftlichen Arbeit. Sowohl auf betrieblicher Ebene der Mitbestimmung etwa durch Betriebsvereinbarungen, als auch auf der Branchenebene durch Kollektivverträge und auf gesetzlicher Ebene durch Gesetze gilt es für BetriebsrätInnen und Gewerkschafterinnen hier gut gerüstet, kompetent und handlungsfähig zu sein.

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Atemlos?! Zeitverhältnisse sind Machtverhältnisse

Aktionsforschungsworkshop

am 13. November 2019 von 10:00 bis 13:00 Uhr
PROGES, Fabrikstraße 32, 4020 Linz

Wir bewegen uns wie selbstverständlich in immer schneller werdenden Zeitnormen. Hartmut Rosa spricht von „Beschleunigungszwängen, die eine fast totalitäre Macht entfalten“. In ihrer Wirkung vereinzeln sie und machen atemlos. In der Atemlosigkeit verlieren wir den Blick auf ihre strukturellen und institutionellen Ursachen.

Das Team der Aktionsforschung Linz lädt ein, in Begegnung und Auseinandersetzung den meist als dringlich erlebten Zeitverhältnissen nachzugehen und sie unter dem Gesichtspunkt machtvoller sozialer Prozesse zu diskutieren. Weiterlesen