„Keine Chance für Krisen – Die resiliente Betriebsratskörperschaft“ (Doku)

Am 26. September ging das erste Seminar der GPA-djp Bildungsabteilung zum Thema „Resilienz“ erfolgreich über die Bühne.

Nach einer spannenden und aufschlussreichen Eröffnungsrunde wurde den TeilnehmerInnen das Thema Resilienz anhand eines 7-Säulen-Modells erläutert.

Neben einem Input konnten die TeilnehmerInnen ihre eigene Resilienz anhand eines kurzen Fragebogens überprüfen und einschätzen. Im Anschluss daran wurde der Fokus auf das Thema „Gesundheit“ und hier im Speziellen auf den eigenen Umgang mit Stress gelenkt. Weiterlesen

Nach dem Krankenstand: Wiedereingliedern statt ausmustern (Doku)

Seit über einem Jahr ist das Gesetz zur Wiedereingliederungsteilzeit in Kraft.

Ziel dieser Maßnahme ist eine schrittweise Rückkehr in den Arbeitsprozess für Personen, die krankheitsbedingt länger ausgefallen sind. Durch die Wiedereingliederungsteilzeit soll die Arbeitsfähigkeit nach Rekonvaleszenz gestärkt und der längere Verbleib im aktiven Erwerbsleben sichergestellt werden.

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Mutterschutz, Karenz, Elternteilzeit und Kinderbetreuungsgeld (Doku)

Im Seminar der GPA-djp Bildungsabteilung „Mutterschutz, Karenz, Elternteilzeit und Kinderbetreuungsgeld“ nimmt Birgit Isepp, Regional- & Frauensekretärin der GPA-djp Wien, das Mutterschutz- und Väterkarenzgesetz sowie das Kinderbetreuungsgeldgesetz unter die Lupe.

Alle Aspekte rund um die Fragen, welche Herausforderungen und Pflichten sich für (werdende) Mütter und Väter – vor und nach der Geburt – ergeben, werden beleuchtet. BetriebsrätInnen bekommen wertvolle Kenntnisse vermittelt, um im Rahmen ihres betrieblichen Alltags gut beraten zu können. Ziel des Seminars ist es vor allem, mit den TeilnehmerInnen einen Blick für das „große Ganze“ zu entwickeln. Denn in ihren jeweiligen Betrieben sind BetriebsrätInnen die erste Anlaufstelle für werdende Mütter und Väter.

Es wurden die gesetzlichen Regelungen zum Thema Mutterschutz, Karenz, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld und Elternteilzeit behandelt. Außerdem wurde die Checkliste für die wichtigsten Termine und Fristen, nötige Behördengänge, zuständige Beratungsstellen und Möglichkeiten der Informationsbeschaffung für werdende Mütter und Väter vorgestellt.

Unterlagen und Links zum Thema: Weiterlesen

Überblick über die Personalverrechnung (Doku)

In der Personalverrechnung werden, wie der Name schon treffend beschreibt, die Löhne und Gehälter abgerechnet. Dabei gibt es viele Aspekte zu beachten, bis letztendlich der fertige Nettobezug (= Auszahlungsbetrag an den/die Beschäftigte) errechnet ist, denn die Personalverrechnung umfasst die gesamte Abrechnung aller Bezugsarten der in einem Betrieb beschäftigten ArbeitnehmerInnen. So sind bei den Abrechnungen folgende Rechtsbereiche zu beachten:

  • Arbeitsrecht
  • Sozialversicherungsrecht
  • Steuerrecht und
  • andere abgabenrechtliche Bestimmungen

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Öffentlichkeitsarbeit 2.0 für Betriebsräte (Doku)

Aufgaben und Aktivitäten des Betriebsrats stehen oft im Spannungsfeld zwischen Informationspflichten und Verschwiegenheitsgebot. Dadurch ist Öffentlichkeitsarbeit für Betriebsräte ein umfangreiches Thema und auch ein mit Stolpersteinen gepflastertes Gebiet. Im Gegensatz zu klassischer PR- und Marketingarbeit steht die Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsrats im Spannungsverhältnis umkämpfter Interessenslagen. Folglich müssen im Vorfeld von Informations- und Kommunikationsaktivitäten strategische Überlegungen und mögliche Schulterschlüsse nach ihren Folgewirkungen abgeklopft und qualitativ beurteilt werden. Diese Überlegungen, technische Möglichkeiten der Umsetzung sowie rechtliche Grundlagen zur Orientierung in diesem Gebiet sind die Inhalte und Lernziele unseres Workshops „Öffentlichkeitsarbeit 2.0 für Betriebsräte – der Einsatz von Blogs für die Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsrats„.

Ein Ergebnis der Aufgabestellung ‘Wie präsentieren wir uns als Gruppe in der Öffentlichkeit?’.

Ein Ergebnis der Aufgabenstellung ‘Wie präsentieren wir uns als Gruppe in der Öffentlichkeit?’.

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Arbeitszeitrecht (Doku)

Filipp Friedrich / Gabriele Mraszek: Arbeitszeitrecht (PDF)

Im zweitägigen Seminar zum Arbeitszeitrecht, geben Gabriele Mraszek (GPA-djp Wien Stv. Geschäftsführerin ) und Filipp Friedrich (GPA-djp Rechtsschutz Wien) einen detaillierten Einblick in die rechtlichen Grundlagen und gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit. Arbeitszeit ist nach wie vor das zentrale Thema im Interessenkonflikt Arbeitgeber/Arbeitnehmer und daher auch Kernthema der gewerkschaftlichen Arbeit. Sowohl auf betrieblicher Ebene der Mitbestimmung etwa durch Betriebsvereinbarungen, als auch auf der Branchenebene durch Kollektivverträge und auf gesetzlicher Ebene durch Gesetze gilt es für BetriebsrätInnen und Gewerkschafterinnen hier gut gerüstet, kompetent und handlungsfähig zu sein.

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Grundlagen des Sozialstaates – Argumentationstraining (Doku)

Der Sozialstaat kann enorm viel: wenn man ihn lässt

Obwohl den meisten klar ist, dass der Sozialstaat in seiner heutigen Form wohl eine der größten demokratischen Errungenschaften ist, ist er laufend undifferenzierten Angriffen ausgesetzt: Unfinanzierbarkeit, Überbürokratisierung, vermeintliche Lücken und Ungerechtigkeiten im System – das und noch mehr wird zunehmend in der politischen Debatte strapaziert, um sozialstaatliche Leistungen zu diffamieren.  

In diesem politischen Gesprächstraining arbeiteten engagierte BetriebsrätInnen daran, ihre Schlagfertigkeit und Überzeugungskraft beim Widerlegen dieser Angriffe zu stärken. Am Ende standen jede Menge guter Argumente für einen aktiven und solidarischen Sozialstaat.

  • Adi Buxbaum aus der Sozialpolitischen Abteilung der AK Wien lieferte schlagende sozial- und wirtschaftspolitische Argumente für „mehr Sozial- und Wohlfahrtsstaat, unterlegt mit Zahlen und Fakten.
  • Christian Kraxner als politischem Gesprächstrainer lieferte kommunikatives Rüstzeug, um im Betrieb wie auch in Stammtischrunden Angriffen auf Leistungen und bewährte Institutionen des Sozialstaates gut begegnen zu können.

Der Sozialstaat verfolgt ein primäres Ziel: den solidarischen Ausgleich in Wirtschaft und Gesellschaft

Der Ausgangspunkt aller Überlegungen: Wäre ein Leben in Würde überhaupt denkbar, wenn es beispielsweise kein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem gäbe, wenn die öffentlichen Pensionen nicht pünktlich ausbezahlt würden, wenn das Bildungssystem nicht weitgehend kostenlos im Zugang wäre?

Auch in schwierigen Wirtschafts- und Lebenslagen Zeiten hält er seine Versprechen: er bietet Sicherheit für die nächsten Schritte und macht so den Wirtschaftsstandort insgesamt krisenfester. Wie schafft er all das?

Einige der wichtigsten Argumente ‚pro Sozialstaat‘ in diesem Seminar:

  • Soziale Sicherheit wirkt gegen Polarisierung und Ausgrenzung. Das trägt zu einem Mehr an Chancengleichheit bei.
  • Das führt auch auch zu größerem Sicherheitsgefühl und gegenseitigem Vertrauen bei, das für das Funktionieren der Wirtschaft unumgänglich ist.
  • Der Sozialstaat glättet durch Arbeitsmarkt- und Konjunkturpakete konjunkturelle Schwankungen.
  • Stabilisierend wirkt er dabei auch durch die Lebensstandardsicherung in schwierigen Lebenslagen.
  • Das öffentliche Angebot bzw. die öffentliche Finanzierung von Dienstleistungen für Gesundheit, Pflege, Kinderbetreuung und Bildung schafft außerdem direkt Arbeitsplätze.
  • Sozial-, arbeitsmarkt-, bildungs- und familienpolitische Maßnahmen erhöhen die Arbeitsmarktchancen zahlreicher Bevölkerungsgruppen.
  • Sozialstaatliche Investitionen sichern über einen hohen Beschäftigungsstand wiederum die Finanzierungsgrundlage des Sozialstaats.

Diese und zahlreiche weitere gute Argumente und Fakten für en Sozialstaat finden sich aufbereitet – mit zahlreichen Möglichkeiten zu Downloads – auf der neuen Online-Plattform „Sozialstaat und Sozialleistungen im Überblick“ der AK Wien.


Weiterführende Information:

www.sozialleistungen.at
AK Wien, Online Plattform: Sozialstaat und Sozialleistungen im Überblick

Sozialstaat in Österreich: Ziele, Funktionen, Geschichte, Finanzierung

Ansprüche: Eltern/Kinder, Menschen in Ausbildung, bei Arbeitslosigkeit, im Krankheitsfall

Sozialleistungen im Überblick

Basics zum ArbeitnehmerInnenschutz für BetriebsrätInnen (Doku)

Was sind die wichtigsten Bestimmungen im ArbeitnehmerInnenschutz, welche Zuständigkeiten gibt es und was ist bei der Arbeitsplatzevaluierung zu beachten? Diese Aspekte und noch viele mehr bildeten den roten Faden im Seminar „Basics zum ArbeitnehmerInnenschutz für BetriebsrätInnen“.

Der Überblick zu den rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen für Gesundheit und Sicherheit im Betrieb wurde von einem gemeinsamen Austausch, intensiven Diskussionen und Gruppenarbeiten der TeilnehmerInnen begleitet. Für die vielen Gestaltungsthemen konnten auf dieser Basis Strategien und Erfolgsfaktoren für die betriebliche Arbeit entwickelt werden.

Sichtbar wurde dabei auch, dass trotz aller Verschiedenheit der Betriebe die Problemstellungen und Herausforderungen, mit denen BetriebsrätInnen in Sachen ArbeitnehmerInnenschutz konfrontiert sind, im Kern sehr ähnlich sind. Praxisorientierte Tools waren durch das Seminar auch vor diesem Hintergrund gewährleistet.

Abgerundet wurden die zwei Seminartage durch einen Austausch mit VertreterInnen der AUVA sowie der Arbeitsinspektion, die als wichtige PartnerInnen für Betriebsrätinnen und Betriebsräte uA im ArbeitnehmerInnenschutz gelten.

Die wesentlichsten Inhalte im Detail sowie Unterlagen und weiterführende Informationen: Weiterlesen