Basics zum ArbeitnehmerInnenschutz für BetriebsrätInnen (Doku)

Was sind die wichtigsten Bestimmungen im ArbeitnehmerInnenschutz, welche Zuständigkeiten gibt es und was ist bei der Arbeitsplatzevaluierung zu beachten? Diese Aspekte und noch viele mehr bildeten den roten Faden im Seminar „Basics zum ArbeitnehmerInnenschutz für BetriebsrätInnen“.

Der Überblick zu den rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen für Gesundheit und Sicherheit im Betrieb wurde von einem gemeinsamen Austausch, intensiven Diskussionen und Gruppenarbeiten der TeilnehmerInnen begleitet. Für die vielen Gestaltungsthemen konnten auf dieser Basis Strategien und Erfolgsfaktoren für die betriebliche Arbeit entwickelt werden.

Sichtbar wurde dabei auch, dass trotz aller Verschiedenheit der Betriebe die Problemstellungen und Herausforderungen, mit denen BetriebsrätInnen in Sachen ArbeitnehmerInnenschutz konfrontiert sind, im Kern sehr ähnlich sind. Praxisorientierte Tools waren durch das Seminar auch vor diesem Hintergrund gewährleistet.

Abgerundet wurden die zwei Seminartage durch einen Austausch mit VertreterInnen der AUVA sowie der Arbeitsinspektion, die als wichtige PartnerInnen für Betriebsrätinnen und Betriebsräte uA im ArbeitnehmerInnenschutz gelten.

Die wesentlichsten Inhalte im Detail sowie Unterlagen und weiterführende Informationen: Weiterlesen

Fit für die Betriebsratswahl (Doku)

Im Rahmen dieses Seminars  ging es um die Rechte und Pflichten der Betriebsräte/innen bei der Betriebsratswahl. Folgende Fragen, die im Zuge einer Betriebsratswahl auftauchen, standen dabei im Mittelpunkt.

  • Welche Fristen sind zu beachten?
  • Was muss man bei der Einberufung und Vorbereitung der Wahl beachten?
  • Wer ist aktiv und passiv wahlberechtigt?
  • Was sind die Aufgaben des Wahlvorstandes?
  • Wie sieht die ordnungsgemäße Abwicklung der Wahl aus?
  • Wie sieht die Stimmauszählung aus?
  • Was nach der Wahl zu tun ist?

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Arbeitszeitrecht (Doku)

Filipp Friedrich / Gabriele Mraszek: Arbeitszeitrecht (PDF)

Im zweitägigen Seminar zum Arbeitszeitrecht, geben Gabriele Mraszek (GPA-djp Wien Stv. Geschäftsführerin ) und Filipp Friedrich (GPA-djp Rechtsschutz Wien) einen detaillierten Einblick in die rechtlichen Grundlagen und gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit. Arbeitszeit ist nach wie vor das zentrale Thema im Interessenkonflikt Arbeitgeber/Arbeitnehmer und daher auch Kernthema der gewerkschaftlichen Arbeit. Sowohl auf betrieblicher Ebene der Mitbestimmung etwa durch Betriebsvereinbarungen, als auch auf der Branchenebene durch Kollektivverträge und auf gesetzlicher Ebene durch Gesetze gilt es für BetriebsrätInnen und Gewerkschafterinnen hier gut gerüstet, kompetent und handlungsfähig zu sein.

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Überblick über die Personalverrechnung (Doku)

In der Personalverrechnung werden, wie der Name schon treffend beschreibt, die Löhne und Gehälter abgerechnet. Dabei gibt es viele Aspekte zu beachten, bis letztendlich der fertige Nettobezug (= Auszahlungsbetrag an den/die Beschäftigte) errechnet ist, denn die Personalverrechnung umfasst die gesamte Abrechnung aller Bezugsarten der in einem Betrieb beschäftigten ArbeitnehmerInnen. So sind bei den Abrechnungen folgende Rechtsbereiche zu beachten:

  • Arbeitsrecht
  • Sozialversicherungsrecht
  • Steuerrecht und
  • andere abgabenrechtliche Bestimmungen

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Infotag zur Pensionsversicherung (Doku)

Am GPA-djp Infotag zur Pensionsversicherung in Österreich verschaffen sich interessierte BetriebsrätInnen unter Leitung der Referentin Michaela Urban von der Pensionsversicherungsanstalt PVA einen Überblick über das österreichische Pensionsversicherungssystem, über dessen Leistungen, seine verschiedenen Angebote sowie Zusammensetzung und Berechnung.
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Datenschutz & Datensicherheit praktisch am PC (Doku)

Der EDV-Raum des Bildungszentrums der Arbeiterkammer (BIZ) ist der Schauplatz des Workshops „Datenschutz & Datensicherheit praktisch am PC“. Sowohl Ort als auch Workshop sind etablierte Größen, beinahe Klassiker im Bildungsprogramm der GPA-djp. Ins siebente Jahr geht dieses Angebot an Betriebsratsmitglieder mittlerweile – und es erfreut sich weiterhin ungebrochenen Interesses und ebenso anhaltender Aktualität.

„Praktisch am PC“ heißt, dass die TeilnehmerInnen die Logik von Verschlüsselung, digitalen Signaturen, Metadaten und Spuren in Dateien, auf Netzwerken und beim Browsen selbst am Gerät erfahren und lernen. Das Workshop-Konzept ist hier dokumentiert. Bis hin zu Email-Verschlüsselung und anonymem Surfen probieren wir Möglichkeiten gemeinsam durch. Wir besprechen Vor- und Nachteile, Angriffsszenarien und Einsatzfelder von Sicherheitssoftware. Wir lernen technische Hintergründe zu verstehen, zum Beispiel von Passwortqualität oder der Frage, was der Arbeitgeber und was die IT im Betrieb sehen kann. Wir legen die im Workshop gemachten Erfahrungen am PC auf die im Betrieb gemachten Erfahrungen mit technischen Systemen um. Weiterlesen

Grundlagen des Sozialstaates – Argumentationstraining (Doku)

Der Sozialstaat kann enorm viel: wenn man ihn lässt

Obwohl den meisten klar ist, dass der Sozialstaat in seiner heutigen Form wohl eine der größten demokratischen Errungenschaften ist, ist er laufend undifferenzierten Angriffen ausgesetzt: Unfinanzierbarkeit, Überbürokratisierung, vermeintliche Lücken und Ungerechtigkeiten im System – das und noch mehr wird zunehmend in der politischen Debatte strapaziert, um sozialstaatliche Leistungen zu diffamieren.  

Knapp 20 Betriebsräte/innen folgten dem Angebot, hier gegenzuhalten. In diesem politischen Gesprächstraining arbeiteten sie daran, ihre Schlagfertigkeit und Überzeugungskraft beim Widerlegen dieser Angriffe zu stärken, mit guten Argumenten für einen aktiven und solidarischen Sozialstaat.

  • Adi Buxbaum aus der Sozialpolitischen Abteilung der AK Wien lieferte schlagende sozial- und wirtschaftspolitische Argumente für „mehr Sozial- und Wohlfahrtsstaat, unterlegt mit Zahlen und Fakten.
  • Christian Kraxner als politischem Gesprächstrainer lieferte kommunikatives Rüstzeug, um im Betrieb wie auch in Stammtischrunden Angriffen auf Leistungen und bewährte Institutionen des Sozialstaates gut begegnen zu können.

Der Sozialstaat verfolgt ein primäres Ziel: den solidarischen Ausgleich in Wirtschaft und Gesellschaft

Der Ausgangspunkt aller Überlegungen: Wäre ein Leben in Würde überhaupt denkbar, wenn es beispielsweise kein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem gäbe, wenn die öffentlichen Pensionen nicht pünktlich ausbezahlt würden, wenn das Bildungssystem nicht weitgehend kostenlos im Zugang wäre?

Auch in schwierigen Wirtschafts- und Lebenslagen Zeiten hält er seine Versprechen: er bietet Sicherheit für die nächsten Schritte und macht so den Wirtschaftsstandort insgesamt krisenfester. Wie schafft er all das?

Einige der wichtigsten Argumente ‚pro Sozialstaat‘ in diesem Seminar:

  • Soziale Sicherheit wirkt gegen Polarisierung und Ausgrenzung. Das trägt zu einem Mehr an Chancengleichheit bei.
  • Das führt auch auch zu größerem Sicherheitsgefühl und gegenseitigem Vertrauen bei, das für das Funktionieren der Wirtschaft unumgänglich ist.
  • Der Sozialstaat glättet durch Arbeitsmarkt- und Konjunkturpakete konjunkturelle Schwankungen.
  • Stabilisierend wirkt er dabei auch durch die Lebensstandardsicherung in schwierigen Lebenslagen.
  • Das öffentliche Angebot bzw. die öffentliche Finanzierung von Dienstleistungen für Gesundheit, Pflege, Kinderbetreuung und Bildung schafft außerdem direkt Arbeitsplätze.
  • Sozial-, arbeitsmarkt-, bildungs- und familienpolitische Maßnahmen erhöhen die Arbeitsmarktchancen zahlreicher Bevölkerungsgruppen.
  • Sozialstaatliche Investitionen sichern über einen hohen Beschäftigungsstand wiederum die Finanzierungsgrundlage des Sozialstaats.

Diese und zahlreiche weitere gute Argumente und Fakten für en Sozialstaat finden sich aufbereitet – mit zahlreichen Möglichkeiten zu Downloads – auf der neuen Online-Plattform „Sozialstaat und Sozialleistungen im Überblick“ der AK Wien.


Weiterführende Information:

www.sozialleistungen.at
AK Wien, Online Plattform: Sozialstaat und Sozialleistungen im Überblick

Sozialstaat in Österreich: Ziele, Funktionen, Geschichte, Finanzierung

Ansprüche: Eltern/Kinder, Menschen in Ausbildung, bei Arbeitslosigkeit, im Krankheitsfall

Sozialleistungen im Überblick

Workshop „ZeitungsmacherInnen“ (Doku)

20 BetriebsrätInnen der GPA-djp tüftelten von 2. – 3. April 2019 an Ideen für eine Betriebsratszeitung. Das Ergebnis nach zwei Tagen: vier Seminarzeitungen und viele Tipps, um das Projekt Zeitung im eigenen Betrieb anzupacken.

Das sagen die TeilnehmerInnen nach dem Seminar:

„Ich weiß jetzt: Wir schaffen das auch bei uns im Betrieb!“

„Der Austausch untereinander war großartig.“

„Es braucht vor allem drei Dinge: Struktur, Vorbereitung und Disziplin.“

„Im Prozess findet man einen guten Flow. Man muss einfach damit starten!“

„Eine Zeitung machen ist learning by doing. Das Üben im Seminar war super für die eigene Praxis.“

ReferentInnen:
Irene Steindl, Schreibtrainerin und freie Redakteurin
Gertraud Wiesinger, Sekretärin der GPA-djp Bildungsabteilung

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