100 Jahre im Aufsichtsrat: Mitbestimmen. Mitreden. Mitfeiern.

Eine Festveranstaltung des Instituts für Aufsichtsrats-Mitbestimmung – IFAM

100 Jahre ArbeitnehmerInnen-Mitbestimmung im Aufsichtsrat: Ein Grund zum Feiern, zum Zurückschauen und um einen Blick auf die neuen Herausforderungen zu machen.

Die Mitbestimmung, auch im Aufsichtsrat ist heute nicht nur ein fest verankerter Teil der betrieblichen Demokratie, sondern auch wesentliche Säule der sozialen Marktwirtschaft. Die Erfolgsgeschichte der österreichischen Wirtschaft in den letzten 100 Jahren ist nicht zuletzt eng mit der Mitbestimmung im Betrieb und Unternehmen verbunden.

Klar ist auch: Betriebsräte im Aufsichtsrat sind in vielerlei Hinsicht sehr erfolgreich und sehen die Tätigkeit im Aufsichtsrat als wichtige Ergänzung zur Betriebsratstätigkeit.

Datum: Mittwoch, 27. November 2019 – 15.00 – 18.00 Uhr
Ort: AK Wien Bildungszentrum (Großer Saal), Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Zielgruppe: Betriebsrätinnen und Betriebsräte

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7. Internationales Alfred-Dallinger-Symposium

„Demokratie braucht Bildung braucht Demokratie“ – von 04. bis 05. Dezember 2019 findet in Wien das 7. Internationale Alfred-Dallinger-Symposium statt.

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Seit 2003 wird das Internationale Alfred-Dallinger-Symposium, das sich mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen dem Themenfeld Bildung und Bildungspolitik widmet, von der Arbeiterkammer Wien, dem Stadtschulrat für Wien, der Pädagogischen Hochschule Wien, dem ÖGB und der GPA-djp veranstaltet.

Das diesjährige Alfred-Dallinger-Symposium beschäftigt sich unter dem Motto „Demokratie braucht Bildung braucht Demokratie“ mit Demokratie und ihren Errungenschaften, aber auch den aktuellen Angriffen durch Populismus und Autoritarismus. Es gilt, nachhaltig die Weiter­ent­wick­lung und Überzeugung für einen demokratischen Weg zu verankern. Bild­ungs­ein­richt­ung­en aller Art sind hier besonders gefordert. Das Dallinger-Symposium 2019 nimmt sich den ak­tu­ell­en Diskussionen rund um demokratische Prozesse und Entwicklungen an und stellt sich der Frage, welchen Beitrag Bildungseinrichtungen leisten können und wie sie eine wichtige Dreh­scheibe der Demokratie bleiben bzw. sein oder werden können.

Mit Vorträgen von

  • Isolde Charim (österreichische Philosophin und Publizistin)
  • Kurt Edler (Hamburger Lehrer und Koordinator der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik)
  • Bernhard Frischmann (Schulqualitätsmanager der Bildungsregion West)

und viel Raum und Zeit für Diskussion, Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen.

Termin: 04. und 05. Dezember 2019
Ort: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien, Großer Saal

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Digital Skills

Tagung: Digital Skills

am 28. November 2019, 09.30-13.00 Uhr
im ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2-Station „Donaumarina“)

Im Rahmen einer gemeinsamen jährlichen Fachtagung (Rückblick: 2014, 2015, 2016, 2017, 2018) widmen sich das Forschungsinstitut abif, das AMS Österreich und die GPA-djp Bildungsabteilung aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt und damit zusammenhängender Bildungsfragen, insbesondere mit arbeitsmarktpolitischem und betrieblichem Fokus.

Bei der diesjährigen Tagungskooperation greifen wir wieder das Thema „Digitalisierung“ auf, das wir bereits 2016 sehr breit behandelt haben, und das wir nun mit dem Fokus auf „Digital Skills“ bzw. „Digitale Kompetenzen“ vertiefen wollen. (Programmdetails siehe unten! Direkt zur Anmeldung über diesen Link!)

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ArbeitnehmerInnen im Netz rechtspopulistischer Politik

GPA-djp Diskussionsveranstaltung

In vielen Teilen Europas und darüber hinaus ist Rechte Politik am Vormarsch. Bürgerliche Parteien nutzen in mehreren Ländern die Strategien rechtspopulistischer Bewegungen und feiern damit Erfolge bei Wahlen – mit fatalen Folgen: Sie arbeiten an der Spaltung der Gesellschaft und der Demontage des Sozialstaates.

Damit bekommen auch rechtsextreme Kräfte Aufwind.

Klar ist, Arbeitnehmer/innen und Gewerkschaften kann diese dunkle Entwicklung nicht kalt lassen. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion an diesem Abend.

  • Was zeichnet rechtspopulistische Strategien in ihrem Kern aus?
  • Warum sympathisieren viel zu viele Arbeitnehmer/innen – nicht nur in Österreich – mit rechten Bewegungen und Parteien?
  • Gibt es Entwicklungen in der der Wirtschaft und der Arbeitswelt, die den Rechtsruck befördern?
  • Was kann (von jedem einzelnen) getan werden, um diesen Tendenzen entgegenzutreten?

Keynotes:

Moderation: Natascha Strobl (Politikwissenschafterin, Forschungsschwerpunkt: u.a. Rechtsextremismus)

Datum: 07. November 2019, 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: GPA-djp, D3 Convention Center, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien
Zielgruppe: Gewerkschaftsmitglieder und BetriebsrätInnen

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Quo Vadis Partizipation und Solidarität?

Tagung: „Quo Vadis Partizipation und Solidarität?“

am 07. Oktober 2016, 10:00 bis 17:00 Uhr
in der Technisch-Gewerblichen Abendschule (TGA), Hörsaal B 402, 4. Stock, Plößlgasse 13, 1040 Wien

„Auf sehr allgemeiner Ebene bezeichnen Solidarität oder solidarisches Handeln eine soziale Beziehung zwischen Personen oder Personengruppen, die kooperations- und kollektivitätsfördernd ausgerichtet sind und – wenn nötig – wechselseitige Hilfe und Unterstützung umfasst. Sie basiert auf einer gemeinsamen Lage sowie auf geteilten Werten und Normen.“ (Saskja Schindler / Carina Altreiter / Jörg Flecker: Entsolidarisierung – Erosion gesellschaftlichen Zusammenhalts. In: Julia Hofmann / Thomas Kreiml / Hilde Weiss: Umbrüche – Umdenken. Arbeit und Gesellschaft aus wissenschaftlicher und betrieblicher Perspektive. Wien 2019: ÖGB Verlag, Seite 188-197, Seite 191.)

„Partizipation bedeutet zu teilen und darauf zu verzichten, die einzige, allgemeingültige Wahrheit zu kennen. […] Partizipation impliziert, die Komplexität und Mehrdimensionalität der Erfahrung anzuerkennen und zu würdigen. […] Partizipation ist weniger eine Methode, als eine Einstellung, eine Art, eine Arbeit anzugehen und durchzuführen.“ (Elisabeth Schmid / Anton Luger: Verstehen, was wir tun. Systematisierung von Erfahrungen als partizipativer Lernprozess. Wien 2015: Paulo Freire Zentrum, Seite 12.)

Weit gefasst verweist Partizipation auf die Einbeziehung von Individuen und Kollektiven in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Welche Solidaritäten daraus entstehen und welche Solidaritäten zu Mitbestimmung bzw. Beteiligung beitragen, wird kontrovers diskutiert. Ziel dieser Veranstaltung ist der Austausch zwischen Forschung und Praxis zum breiten Themenfeld Partizipation und Solidarität. Es erwarten Sie Kurzpräsentationen und Diskussion wissenschaftlicher Befunde zu den Bereichen Solidarität in der Arbeitswelt und Bürgerbeteiligung. Die Basis bilden laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte und Dissertationen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.

Anmeldung zur Veranstaltung online über diesen Link möglich.

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Theater-Besuch als Zeichen der Solidarität

Während der Sanierung des Volkstheaters kommt es zur temporären Schließung des Hauses und Unterbrechung des Spielbetriebes. Das bedroht die Zukunft der Beschäftigten!

Alle Einnahmen der Benefizvorstellungen „Biedermann und die Brandstifter“ gehen an die MitarbeiterInnen, die von Arbeitsunterbrechungen betroffen sind.

Termin: 8. und 17. Oktober, jeweils 19.30 Uhr

Hier können Sie Karten kaufen oder direkt an der Tageskassa unter 01/52111-400

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Atemlos?! Zeitverhältnisse sind Machtverhältnisse

Aktionsforschungsworkshop

am 13. November 2019 von 10:00 bis 13:00 Uhr
PROGES, Fabrikstraße 32, 4020 Linz

Wir bewegen uns wie selbstverständlich in immer schneller werdenden Zeitnormen. Hartmut Rosa spricht von „Beschleunigungszwängen, die eine fast totalitäre Macht entfalten“. In ihrer Wirkung vereinzeln sie und machen atemlos. In der Atemlosigkeit verlieren wir den Blick auf ihre strukturellen und institutionellen Ursachen.

Das Team der Aktionsforschung Linz lädt ein, in Begegnung und Auseinandersetzung den meist als dringlich erlebten Zeitverhältnissen nachzugehen und sie unter dem Gesichtspunkt machtvoller sozialer Prozesse zu diskutieren. Weiterlesen

Laufen für eine wichtige Sache

Am 29. September findet zum zweiten Mal der Lebenslauf der Asylkoordination Österreich statt.
Gelaufen wird für eine offene Flüchtlingspolitik und ist ein Zeichen der Solidarität.

Wenn auch du dieser politischen Message ihren Lauf lassen möchtest, dann melde dich doch an. Willkommen sind alle! Von Geflüchteten und Alteingesessenen bis hin zu Menschen mit viel, wenig oder ohne Migrationshintergrund.

Wenn du selber nicht so laufbegeistert bist, kannst du die Idee unterstützen, indem du eine Laufpatenschaft übernimmst und somit Flüchtlingen den Start beim LebensLauf ermöglichst. Wie viel das kostet und wie das funktioniert, kannst du hier nachlesen.

Alle Informationen zu diesem sportlichen Event findest du auf der Website lebens-lauf.at