Druckerdemo am 29.9.2009

Gestern demonstrierten die KollegInnen des grafischen Gewerbe und forderten eindrucksvoP1080081ll den Kollektivvertragsabschluss von den UnternehmerInnen. Hier ein paar Fotos von der Demo. Wenn ihr das Bild anklickt kommt ihr in das Fotoalbum von Flickr, wo runterladen möglich ist. Es gibt auch die Möglichkeit mir ein Mail zu schicken und ich sende euch das Foto zu.

Ankündigung und Plakat zur Demo mit diesem Link

Presseaussendung der GPA-djp

Über 2.000 Druckereibeschäftigte setzen deutliches Zeichen
Utl.: Resolution an den Arbeitgeberverband übergeben – Unterstützungsaktion im Internet

Wien (GPA-djp). Über 2.000 Beschäftigte aus den österreichischen Druckereien setzten gestern Abend in der Wiener Innenstadt ein deutliches Zeichen für die Durchsetzung eines einheitlichen Kollektivvertrages im Grafischen Gewerbe. Die Demonstration war der Auftakt zu einem mehrwöchigen Arbeitskampf.++++

Nach der Schlusskundgebung übergaben der Vorsitzende der GPA-djp Wolfgang Katzian und der Verhandlungsführer im Grafischen Gewerbe  Franz Bittner eine Resolution an die Arbeitgeber. Darin werden eine faire rückwirkende Lohn- und Gehaltserhöhung, keine Verschlechterungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie ein einheitlicher Kollektivvertrag für alle Druckereibeschäftigten gefordert.

„Sollte es seitens des Verbandes keine Bereitschaft für einen raschen, akzeptablen KV-Abschluss geben, werden wir dies mit gewerkschaftlichen Maßnahmen beantworten“, heißt es in der Resolution unmissverständlich.

Der Kampf der Druckereibeschäftigten kann auch im Internet unter www.gpa-djp.at unterstützt werden.

Projekt "IMPULSe gegen Arbeitsstress"

 Der ÖGB fördert betriebliche Stressprojekte mit Mitteln der AUVA“. Diese Aktion läuft nur mehr bis Ende 2009!!!

Der ÖGB unterstützt mit Fördermitteln der AUVA ca. 14 betriebliche Projekte zur Stressprävention, die wir über BetriebsrätInnen betrieblichen Entscheidungsträgern anbieten. Die Förderung pro Projekt beträgt bis zu 75 %, maximal € 10.000,- exkl. USt.

Projekte können nur noch bis Ende 2009 gestartet werden. Der letzte Workshop, zu dem das Projekt vorgestellt wird, findet am 15. Oktober 2009, 13.30 bis 17.00 Uhr in Wien statt. Aus derzeitiger Sicht können wir noch 4 betriebliche Stressprojekte (von insgesamt 14) fördern.

Die Beratung und Begleitung eines IMPULS-Projektes findet im Auftrag des ÖGB durch die Firma humanware GmbH statt. Die Geschäftsführerin der Firma humanware GmbH war die verantwortliche Projektleiterin bei der Entwicklung aller IMPULS-Unterlagen.

Informationen zum Projekt und Anmeldung für den Workshop:

ÖGB Referat Sozialpolitik-Gesundheitspolitik – Dr. Ingrid Reifinger
E-Mail: ingrid.reifinger@oegb.at – Tel.: 01/53444 461

Information 1 zur IMPULS-Aktion: IMPULS-Aktion 15.10.2009
Information 2 zum IMPULS-Projekt: Info IMPULS-Projekt 15.10.2009

Europäischer Fotowettbewerb: Wie sieht ArbeitnehmerInnenschutz für dich aus?

Wie kann man teilnehmen?
Das Foto liegt bereit? Nimm Dir Zeit und lies die Teilnahmebedingungen sorgfältig, dann fülle bitte das Online-Anmeldeformular aus und sende dein Bild ein.

Teilnahmebedingungen
Am Wettbewerb teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union.
Die Teilnehmer können maximal drei Fotos mit Hilfe der Online-Registrierung einsenden und sollten Kopien von allen eingereichten Fotos aufbewahren, da die Einträge nicht zurückgesandt werden.
Alle Teilnehmer müssen sich mit der rechtefreien Nutzung des eingesendeten Fotomaterials durch die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einverstanden erklären.
Mitarbeiter der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, mit ihr in Verbindung stehende Organisationen sowie deren Familien, sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 15. August 2009.

Hier geht es zu den Fotokriterien

EGB-Demo gegen den Kasino-Kapitalismus

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Foto von der GPA-djp-Jugend

„Die Menschen müssen wieder im Mittelpunkt europäischer Politik stehen, und die Krise muss nachhaltig bekämpft werden. Daher brauchen wir einen Sozialpakt für Europa“, erklärte der gf. ÖGB-Präsident Erich Foglar anlässlich der Großdemonstration des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) in Prag. Gemeinsam mit dem ÖGB-Präsidenten sind rund 1.000 GewerkschafterInnen aus Österreich in die tschechische Hauptstadt gekommen. Insgesamt demonstrierten mehr als 20.000 GewerkschafterInnen. Für mehr Fotos das Bild anklicken.

Eine Aussendung des ÖGB zur Demo in Prag. Weitere Fotos von Demos in Brüssel und Prag auf der Homepage des EGB.

Wir verzichten nicht! – Fotos und Video von der Demo

Demo der GewerkschaftMehr als 25000 marschierten für mehr Lohn und gegen die Abzockepolitik der Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung.
Auf diesem Blog gibt es den Link zu mehr Fotos.

Unter folgendem Link könnt ihr Demo-Fotos ansehen und downloaden: www.viennaflash.at (unter „VIE_GPA_Spezial“ -> „GPA_neu“ -> 20090513_Demo_Gewerkschaft“)

bis 13.6. ist der Download gratis, danach könnt ihr Bilder über die Marketingabteilung der GPA-djp anfordern. Ihr könnt den Link auch an BetriebsrätInnen weiterleiten!
WICHTIG: wenn Fotos in BR-Zeitungen etc. veröffentlicht werden, bitte unbedingt als Bildquelle „Fotostudio Denk (Dest)“ angeben!

Christian Voigt berichtet im eBetriebsrat-Blog:

25.000 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich sind es geworden. Von 15.000 spricht die Polizei.

… und hat auch einige Bilder und weitere Verweise zu bieten.

Die KollegInnen von E + E Elektronik, die bei der Demo dabei waren, schreiben:

Aber der Preis für die Unternehmen muss immer höher werden, je länger sie den Abschluss blockieren: Bei einer weiteren, noch größeren Demo fordern wir nicht einen 3er sondern einen 4er vor dem Komma!

Unter großer Andrang bei der Demo schreiben die KollegInnen von Schoeller Bleckmann Oilfield:

„Zuvor hatten Belegschaftsvertreter das Verhalten der Arbeitgeberseite als eine “Schweinerei” und “Frechheit” bezeichnet. Es wurde darauf verwiesen, dass alleine im Vorjahr die börsenotierten Unternehmen in Österreich 1,9 Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausgeschüttet hätten.“

Demo – Wir zahlen nicht für die Krise des Neoliberalismus

Bei toller Stimmung trafen sich am Samstag, dem 28. März 2009 mehr als zehntausend Menschen, um für einen Systemwechsel zu demonstrieren. Mehr als 200 Organisationen riefen zum MarschP1020777 vom Westbahnhof zum Parlament auf. Voller Zorn über die neoliberalen AbkassiererInnen und voller Mut und Zuversicht, dass eine gerechtere Gesellschaft mit einem gerechteren Verteilungssystem möglich ist. Wir wollen unseren Anteil am Reichtum der Gesellschaft. Zahlen sollen die VerursacherInnen, jene die jahrelang fette Dividenden und Managergehälter kassiert haben.

Von den Gewerkschaften haben sich die GPA-djp und Vida an der Demo beteiligt. Die ÖGJ war ebenfalls mit einer Gruppe vertreten.