Future Skills für High Potentials in der Arbeitswelt 4.0

Podiumsdiskussion: Future Skills für High Potentials in der Arbeitswelt 4.0 – Reichen digitale Kompetenzen oder braucht es mehr?

am 28. Jänner 2020, von 18:00 bis 20:00 Uhr
im Festsaal der FH des BFI Wien, Wohlmutstraße 22, 1020 Wien

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird von vielen für den wichtigsten Megatrend des kommenden Jahrzehnts gehalten. Digitalisierung wird, so die Prognose, unser Verständnis von Arbeit radikal ändern und neue Kompetenzen erfordern: Ganz neue Berufe werden geschaffen, andere verschwinden, der Zusammenhang von Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und -nehmern wird fragil und durch Netzwerke ersetzt, eingelebte Hierarchien und Werthaltungen infrage gestellt.

Die Kernfrage für Hochschulen in diesem Prozess lautet: „Welche Kompetenzen werden Hochschulabsolventinnen und -absolventen in einer durch Digitalisierung geprägten Arbeitswelt brauchen?“
Diskutieren Sie diese und weitere Fragen mit unserem hochkarätig besetzten Podium!

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Arbeit und Umwelt

Arbeit und Umwelt: Sozial-ökologische Konsequenzen der Organisation von Arbeit

am 20. Jänner 2020 von 15:30 bis 18:30 Uhr
in der AK Niederösterreich, AK-Platz 1, 3100 St. Pölten

ÖGB, VÖGB, Fridays for Future, Graphic Recording Lana Lauren Design 20.09.2019

In der Nachkriegsära rückte seitens der ArbeitnehmerInnen die Teilhabe am produzierten Wohlstand in den Mittelpunkt. Zwar wurden die wöchentliche Normalarbeitszeit sowie, über die Ausweitung des Urlaubsanspruchs, die jährliche Arbeitszeit in mehreren Schritten verringert, umfassende Abgeltungen der Produktivitätsfortschritte über eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung liegen jedoch schon länger zurück. Zugunsten von Wirtschaftswachstum, höheren Einkommen und steigendem Konsum wurde auf einen Zuwachs von Freizeit verzichtet. Mit dem sich ausdehnenden ressourcen- und emissionsintensiven Massenkonsum treten auch seine ökologisch destruktiven Auswirkungen immer drastischer in Erscheinung – vom Müllproblem bis zum Klimawandel. Gleichzeitig ist Arbeit ungleich verteilt: Auf der einen Seite konzentrieren sich Überstunden und gesundheitsgefährdende lange Arbeitszeiten. Auf der anderen Seiten führen Teilzeitbeschäftigung und Arbeitslosigkeit zu niedrigen Einkommen und schlechter sozialer Absicherung, die oftmals in Armut und Abhängigkeit münden. Vieles spricht daher dafür, die Organisation von Arbeit sowie die sozial-ökologischen Auswirkungen der auf Massenkonsum orientierten Lebensweise in den Mittelpunkt gewerkschaftlicher Diskussion zu stellen.

Eröffnung: Markus Wieser (Präsident der AK Niederösterreich und Vorsitzender des ÖGB Niederösterreich)

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Nach dem Krankenstand: Wiedereingliedern statt ausmustern (Doku)

Seit über einem Jahr ist das Gesetz zur Wiedereingliederungsteilzeit in Kraft.

Ziel dieser Maßnahme ist eine schrittweise Rückkehr in den Arbeitsprozess für Personen, die krankheitsbedingt länger ausgefallen sind. Durch die Wiedereingliederungsteilzeit soll die Arbeitsfähigkeit nach Rekonvaleszenz gestärkt und der längere Verbleib im aktiven Erwerbsleben sichergestellt werden.

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Von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft

Die Erde erhitzt sich immer schneller. Wir leben, arbeiten und produzieren auf Kosten anderer und auf Kosten unserer Zukunft. Was muss sich an der Arbeitswelt und der Wirtschaft verändern? Vor welchen Herausforderung und Aufgaben stehen Beschäftigte in Betrieben und Gewerkschaften, um gute Arbeit und ein gutes Leben für alle zu ermöglichen?

Die Broschüre „Von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft“ beleuchtet die Arbeitswelt und Wirtschaftsweise auf eindringliche Art: Das Konzept der imperialen Lebensweise hilft dabei, zu verstehen, warum sich sowohl soziale Ungleichheit als auch Umweltkrise weiter zuspitzen, obwohl es kaum an Wissen darüber fehlt. Es umschreibt jene Produktions- und Konsummuster, die tief in unserem Alltag und Denken verankert sind, und auf der grenzenlosen Aneignung von Natur und Arbeitskraft beruhen.

Schreibwerkstatt imperiale Lebensweise Weiterlesen

Betriebliche Gesundheitsförderung – was bedeutet das für uns als BetriebsrätInnen? (SE)

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist in vielen Betrieben ein immer wichtigeres Thema und BetriebsrätInnen sind dabei in unterschiedlichen Rollen involviert. Das Seminar bietet die wichtigsten Basisinfos zur BGF und zeigt konkrete Chancen & Vorteile, aber auch Risiken & Stolpersteine für die BetriebsrätInnen auf. Praxisbezug, Erfahrungsaustausch und Umsetzungsorientierung stehen dabei im Vordergrund.

Termin: 18. – 19.11.2019 (1.Tag: 10:00-18:00 Uhr, 2.Tag: 8:30-16:30 Uhr)
Ort: Bildungszentrum der AK-Wien, Theresianumgasse 16–18, Seminarraum 21, 1040 Wien
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind und die Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in ihrem Unternehmen etablieren oder bereits vorhandene Projekte evaluieren wollen.

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Umkämpfte Technologien – Arbeit im digitalen Wandel

Buchpräsentation: Umkämpfte Technologien. Arbeit im digitalen Wandel.

Bild: VSA-Verlag

am Dienstag, 19. Februar 2019, 18:30 Uhr
in der Buchhandlung des ÖGB-Verlags.

Wer gestaltet technologischen Wandel und wer profitiert davon? In diesem Buch werden gesellschaftlich umkämpfte Prozesse betrachtet, deren Richtung und Ausgang offen ist. Die Autorinnen und Autoren liefern Argumente und Handlungs­optionen für politische und betriebliche Zusammenhänge – denn Arbeit 4.0 heißt auch Arbeitskampf 4.0.

Der Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM) präsentiert sein aktuelles Buch zum technologischen Wandel und seinen Auswirkungen auf Arbeits- und Lebenswelten. In diesem Buch wird Digitalisierung und technologischer Wandel als ein historisch, politisch und gesellschaftlich umkämpfter Prozess verstanden. Die PodiumsteilnehmerInnen werfen einen historischen Blick auf mögliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume und diskutieren den digitalen Wandel aus feministischer und verteilungstheoretischer Perspektive.

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„Disruptive Arbeit – komplexes Recht“

Bild: Thomas Kreiml, CC BY-NC

Workshop: „Disruptive Arbeit – komplexes Recht: Wie gestaltet sich die Transformation der Arbeitswelt und wie begegnet ihr das Arbeits- und Sozialrecht?“

am Donnerstag, 24. Jänner 2019, 13.00 – 17.00 Uhr
in der Arbeiterkammer Wien, Plößlgasse 2, 6. Stock, 1040 Wien
veranstaltet von uniMind – University Meets Industry

Neue digitale Technologien haben in den vergangenen Jahren einen weitreichenden Wandel in der Arbeitswelt bewirkt und die Spielräume für die Gestaltung von Arbeit und Unternehmensorganisation erweitert. Die Digitalisierung der Arbeitsmittel und –Gegenstände eröffnet neue Möglichkeiten für die Auslagerung von Arbeit und erlaubt eine neue räumliche und zeitliche Verteilung von Arbeit.

Verbunden sind damit neue wie alte Herausforderungen rund um die Themen Regulierung und rechtliche Steuerung. Das beginnt bei der Frage, ob der traditionelle ArbeitnehmerInnen-Begriff den Schutzbereich des Arbeitsrechts noch ausreichend definiert und führt über die rechtliche Erfassung von Plattformarbeit bis hin zu den Themen der Entgrenzung von Zeit und Raum.

Programm (PDF): Weiterlesen

„Arbeit ist unsichtbar“

Picus Verlag

„Über die Macht der Kooperation, über weinende Arbeiter, übers Ausgebranntsein, über Arbeitsfreude und das Heimwerken: Ein Kompendium über gesellschaftliche, politische und psychosoziale Aspekte der Arbeit und des Arbeitens.
Das Wesentliche an der Arbeit ist unsichtbar: Die informellen Regeln am Arbeitsplatz sind ebenso unsichtbar wie die mit der Arbeit verbundenen Gefühle – und auch die Herkunft der Produkte ist unsichtbar geworden.
Diese Sammlung erzählt über die Welt der Arbeit: über Arbeitsstolz und emotionale Kompetenz, über Kooperation und Solidarität. Über Hierarchien und Effizienz, über Respekt und Identität und über die politische Geschichte der Arbeiterbewegung.
»Arbeit ist unsichtbar« ist das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Arbeitswelt in Steyr.“ (Robert Misik / Christine Schörkhuber / Harald Welzer: Arbeit ist unsichtbar. Die bisher nicht erzählte Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Arbeit. Wien 2018: Picus, Klappentext.)

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