Bildungspolitik aktuell: Zentralmatura verschoben!

Die seit längerem geplante Einführung der „Zentralmatura“ (genauer: standardisierte, kompetenzorientierte Reifeprüfung) wird um ein Jahr auf das Schuljahr 2014/2015 verschoben.
(Berichte dazu gingen heute mehrfach durch die Medien: derStandard.at, diePresse.com, Kurier.) Weiterlesen

Schulfilm: "1+1=100 oder Die Schule des Lebens"

Wer an Bildung denkt, denkt recht schnell auch an Schule – vor allem als ehemalige/r oder derzeitige/r SchülerIn, als Elternteil oder als LehrerIn. Was geht einem dabei zuerst durch den Kopf? Die KlassenkollegInnen, Noten, nette und weniger nette LehrerInnen, Schularbeiten? Die Schulzeit prägt über lange Zeit das Leben eines jeden von uns.

Bild: www.dokit.at

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Bildungspolitik: OECD empfiehlt Neue Mittelschule für alle!

Zwei wesentliche Aspekte zeichnen das österreichische Bildungssystem aus:

1. Es beinhaltet ein differenziertes Schulsystem, in dem nach Kindergarten und den ersten vier Jahren in der Volksschule eine Entscheidung über den weiteren Bildungsweg getroffen wird. Hier wird – in der Regel maßgeblich durch die Eltern und LerherInnen – entschieden, ob Kinder entweder in einer Neuen Mittelschule (bis vor Kurzem Hauptschule) oder im Gymnasium weiter den Schulunterricht besuchen. Weiterlesen

GPA-djp Jugend bleibt bei NEIN zu Studiengebühren!

Befürworter sollen sich für Vermögenssteuer stark machen – Universitäten und Studierende brauchen mehr Geld!

Bald zwei Jahre ist es her, dass die österreichischen Universitäten die größte Protestwelle seitens der Studierenden seit Jahrzehnten erlebt haben. Die Politik hat darauf kaum bis gar nicht reagiert, die Situation an den Universitäten ist unverändert. „Lösungsvorschläge“, die immer wieder aufkommen, gehen allesamt in dieselbe Richtung: Beschränkung des Hochschulzugangs und Studiengebühren als zusätzliche Finanzierungsquelle. Diese Konzepte klingen einfach, Nebenwirkungen wie die Verschärfung der sozialen Lage der (großteils jetzt schon berufstätigen) Studierenden und auch die sozial selektiven Auswirkungen werden dabei jedoch konsequent außer Acht gelassen.
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Die Herkunft entscheidet über Bildungschancen – nicht die Fähigkeiten

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Ganz Österreich erhält die beste Bildung! Ganz Österreich? Nein! Wie uns Studien seit Jahrzehnten – nicht erst seit den PISA-Studien! – vor Augen führen, ist es nach wie vor keineswegs ausgemacht, dass alle Kinder die „beste Bildung“ erhalten.

Man mag zunächst unterschiedlicher Ansicht darüber sein, was die „beste Bildung“ für ein Kind ist. Unumstritten ist Bildung eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Darüber hinaus ist bestmögliche Bildung für die gesamte Bevölkerung deshalb eine wesentliche Zielsetzung, da mit zunehmender Bildung auch die Chancen am Arbeitsmarkt und die Gehaltsaussichten steigen. Weiterlesen

Bildung hat Funktion – aber welche genau?

Eine Empfehlung für alle an Bildungsdiskussionen Interessierte:

Die Veranstaltung „Unsere Gesellschaft aus dem Geist der Schulklasse“ widmet sich der staatlichen Organisation von Bildung.

Die Schule und unser(e) Bildungsbegriff(e) sind wieder Thema für Debatten, Analysen und auf Reformen abzielende Konzepte. Dabei bleibt es zu oft abgehobenen Essays vorbehalten, den Kern der sozialen Institution Bildung und ihre essentielle Funktion zu hinterfragen.

Lernräume: Architektur für alte und neue Schulen

Mit den Debatten um Bildungsreformen ist jede/jeder zumindest halbwegs am täglichen politischen Geschehen interessierte Mensch in Österreich mittlerweile vertraut; dabei vor allem auch mit den im Schulbereich prominentesten Diskussionspunkten, nämlich der Gesamtschule (auch „gemeinsame Schule“ bzw. anhand der „Neuen Mittelschule“) und der Ganztagsschule. Selten begeben sich die Diskussionen auf die Ebene von Umsetzungsdetails und notwendigen Maßnahmen, zu sehr wird noch um Grundsatzentscheidungen gekämpft. Weiterlesen

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion – Bildung in der Krise

Buchcover_Bildung_in_der_Krise_72dpiBildung in der Krise
Warum wir uns Nichtstun nicht leisten können

Hg.: Josef Broukal, Erwin Niederwieser | Verlag Kremayr & Scheriau
192 Seiten | IS BN: 978-3-218-00812-9 | Preis: € 19,90

Die Debatte ist geprägt von Kampfrhetorik um wenige Themen: Soll, darf Studieren etwas kosten? Hilft eine gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen zu mehr Bildung? In der Praxis ist auch anderes relevant: Wie schafft man einen sinnvollen Unterricht von SchülerInnen mit unterschiedlichstem Sprachhintergrund? Was braucht es, damit Erwachsene gerne lebenslang lernen? Wie muss eine Ganztagsschule gestaltet sein, damit sie mehr bringt als dichtgedrängten Unterricht am Vormittag?

Podiumsdiskussion
Diese Fragestellungen werden gemeinsam mit dem Publikum diskutiert von:

  • Josef Broukal, Herausgeber
  • Dr. Erwin Niederwieser, Herausgeber
  • Dr.in Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin GPA-djp, UniversitätsrätinModeration: Katharina Klee, Chefredakteurin „Arbeit&Wirtschaft“

Mit anschließendem Buffet. Eintritt frei!

Nähere Information und Anmeldung: renate.wimmer@oegbverlag.at
Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2010, 18:30 Uhr
Ort: Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags, Rathausstraße 21, 1010 Wien

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