Museumsbesuch „Das Rote Wien 1919-1934“ (Doku)

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Roten Wien zeigt das MUSA (Wien Museum) eine Ausstellung zum umfassenden gesellschaftlichen Entwicklungsprojekt im Wien der Zwischenkriegszeit. Vor dem Hintergrund der katastrophalen Situation nach dem Ersten Weltkrieg zielte die sozialdemokratische Wiener Gemeinderegierung auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen gleichsam wie auf eine umfassende Demokratisierung der Gesellschaft.

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Die Pensionsversicherung der Angestellten in Österreich & Deutschland Anfang des 20. Jhd.

Buchpräsentation und Diskussion der AK Wien

Zeit: Mittwoch, 13. November 2019, 18:00 Uhr

Ort: AK Bibliothek Wien, Lesesaal, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Str. 20-22

Weitere Informationen zu Buch und Veranstaltung finden sich im Einladungsfolder.

PROGRAMM

18:00    BEGRÜSSUNG

    • Ewald Wetscherek; GD a.D. der Pensionsversicherungsanstalt
    • Peter Autengruber; Historiker und Programmleiter ÖGB Verlag

18:30    MARKSTEINE IN DER GESCHICHTE STAATLICHER ALTERSSICHERUNG

    • Josef Ehmer; emeritierter Univ.-Prof., Universität Wien

18:50    PRÄSENTATION DES BUCHES durch den Autor:

    • Die Pensionsversicherung der Angestellten in Österreich und
      Deutschland am Anfang des 20. Jahrhunderts“
    • Byung Ho Kim

19:00    PUBLIKUMSGESPRÄCH MIT FRAGEN AN DEN AUTOR

20:00    ENDE DER VERANSTALTUNG – Ausklang bei Brot und Wein

    • Moderation: Florian Wenninger, Institut Geschichte d. Gewerkschaften & AK

Musikalisches Rahmenprogramm:
Thomas Reimer (Kontrabass) und Markus Gaudriot (Piano)

Anmeldung direkt in der AK Wien
per Mail an sabine.lichtenberger@akwien.at oder per Telefon: 01/501 65-12326

Museumsbesuch: „Das Rote Wien 1919-1934“

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums blickt diese Ausstellung im WIEN MUSEUM auf das „Rote Wien“ als umfassendes gesellschaftliches Entwicklungsprojekt der Zwischenkriegszeit. Vor dem Hintergrund der katastrophalen Situation nach dem Ersten Weltkrieg zielte die sozialdemokratische Wiener Gemeinderegierung auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter- und Arbeiterinnen und auf eine Demokratisierung der Gesellschaft.

Die Frage „Wie leben?“ wurde im Roten Wien mit hoher Intensität debattiert und betraf sämtliche Bereiche des Lebens. Im Rahmen eines Besuches dieser Ausstellung blicken wir auf die zentralen Debatten und Reformen des Roten Wien.

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Frauenpolitischen Rundgang am Wiener Zentralfriedhof

„Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündeleien und Weiblichkeitswahn.“

Johanna Dohnal

Aufgrund der großen Nachfrage veranstaltet der Verein „Rote Spuren“ erneut einen Rundgang am Wiener Zentralfriedhof.

Datum: Freitag, 17. Mai 2019, Beginn 15:00 Uhr
(Der Rundgang wird ca. 2,5 Stunden dauern und endet am Tor 2)

Anmeldung per E-Mail mit Namen an: rote.spuren@chello.at Weiterlesen

„Verdammtes Weibsvolk, bleibts bei eure Kochlöffel! (SE)“

Mitbestimmung und Mitsprache der Frauen in Betrieb und Staat

Wusstest du, dass die „Verbreitung des demokratischen Prinzips in allen weiblichen Kreisen“ und die Gleichstellung der Frauen bereits im Jahr 1848 in den Statuten des Ersten Wiener demokratischen Frauenvereins stand? Der Verein wurde am Ende der revolutionären Ereignisse aufgelöst, die Forderungen blieben bestehen: Mitbestimmung und Mitsprache auf politischer und betrieblicher Ebene.

Heute gibt es eine Vielzahl von Gesetzen, die für „beide Geschlechter“ gelten – aber sind die Voraussetzungen für Frauen und Männer an politischer und betrieblicher Partizipation gleich?

Anhand von ausgewählten Gedächtnistagen im Jahr 2019 beleuchten wir die Wege, Strategien und Methoden sowie Widerstandsformen von „Barrikadenamazonen“, „Gehilfenobmänninnen“ „Obmädchen“, Fräulein „Vertrauensmann“, Frau „Betriebsrat“ und Frau „Bundesminister,“ – mit dem Ziel, für heutige Herausforderungen Lösungen zu finden.

Denn, wollen wir wirklich zurück an den Herd und Kochlöffel schwingen? Nein, wir wollen auf keinen Fall zurück an den Herd. Wir wollen Mitsprache und Beteiligung und unsere Interessen durchsetzen. Und das mit Hirn & Herz!

Datum: 06. März 2019, 9:00-16:30 Uhr
Ort: ÖGB – Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Raum Amalie-Seidel
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die Mitglieder der GPA-djp sind

Seminarziele:
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Jüdische Geschichte(n) in Wien (SE & Stadtspaziergang)

Gedenkjahr 1848 – 1918 – 1938 – 1968 – 2018

Am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Dieses Gedenkjahr nehmen wir zum Anlass, um mit dem Autor am Vortag, den 8. November 2018, gemeinsam und exklusiv in unterschiedliche, oft gegensätzliche Welten sowie extreme politische Umstände einzutauchen. Darüber hinaus bietet sich uns die nicht alltägliche Möglichkeit, den Wiener Stadttempel, die Hauptsynagoge, zu besichtigen und mehr über jüdische Geschichte(n) in Wien zu erfahren.

Datum/Uhrzeit: 8. November 2018, 9:00-16:30
(bitte Sicherheitskontrollen zeitlich einplanen!)

Treffpunkt: ESRA, Psychosoziales Zentrum, Tempelgasse 5, 1020 Wien

Zielgruppe:  BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind

=> WICHTIG: Veranstaltungen in ESRA unterliegen den Sicherheitsbestimmungen der Jüdischen Gemeinde, bitte daher unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) mitnehmen!!!

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„Behüte der Himmel! Sie meinen es politisch“ (SE & Stadtspaziergang)

2018 wird an viele historische Vorkommnisse gedacht und es werden etliche dunkle Kapitel der österreichischen Geschichte aufgeschlagen. Es ist aber auch ein Jubiläumsjahr, das man durchaus als Wendepunkt im (politischen) Leben von Frauen und der Gesellschaft bezeichnen kann. 1918 erhielten Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Österreich und zogen bald darauf in ihren ersten Wahlkampf, wurden in das Parlament und in gewerkschaftliche Gremien gewählt und begannen damit, aktiv die Welt zu verändern und nach ihren Vorstellungen die Gesellschaft zu gestalten.

Im Rahmen dieses Seminars der GPA-djp Bildungsabteilung wollen wir dieses Jubiläum feiern. Die TeilnehmerInnen lernen Hintergründe kennen und erfahren etwas über die Auswirkungen des Frauenwahlrechts bis heute. Das Seminar wird durch einen Spaziergang an historisch bedeutende Orte abgerundet, um die gehörten Geschichten an Orten fest zu machen.

Datum: 26. November 2018 von 9:00-16:30
Ort: ÖGB, Raum Grete Rehor bzw. am Nachmittag in der Wiener Innenstadt
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind

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100 Jahre Erste Republik. Grundlagen von Demokratie und Sozialstaat in Österreich (SE)

Mehr als nur eine historische Betrachtung wert.

Dieses Jahr feiert die Republik in Österreich ihr 100-jähriges Bestehen. Im Anschluss an die Proklamation der Republik am 12. November 1918 wurden bis 1920 zahlreiche wichtige Gesetze verabschiedet, die bis heute demokratische und sozialstaatliche Grundlagen sind. Neben der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer und Frauen wurden nicht zuletzt auf Druck der Gewerkschaften u.a. der Achtstunden-Tag und die allgemeine Arbeitslosenversicherung eingeführt sowie Betriebsräte und die Arbeiterkammern gesetzlich verankert. Viele dieser Errungenschaften waren bereits ab den späten 1920er Jahren Angriffen durch Regierungen ausgesetzt, denen zu viel Sozialstaat ein „Dorn im Auge waren“.

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