Stadtspaziergang Brigittenau

Der Verein „Rote Spuren – Verein zur Förderung der ArbeiterInnengeschichte“ veranstaltet gemeinsam mit der VHS-Brigittenau den geschichtlichen Stadtspaziergang

Die Brigittenau im Brennpunkt gesellschaftlicher Veränderungen

Bei diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Suche nach den Lebensumständen, die unsere Vorfahren in der Brigittenau geprägt haben. Wir erforschen gemeinsam die Geschichte unserer Großväter und Großmütter und deren Vorfahren. In welchen Betrieben haben sie gearbeitet? Woher kamen sie? Wohin mussten sie fliehen vor dem Austrofaschismus und den Nazis? Wer wurde verfolgt und in die Todeslager abtransportiert? Wer hat hier in der Brigittenau Widerstand geleistet und die Demokratie verteidigt? Wer opferte sein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Mit den Spaziergängen sammeln wir Erfahrungen von über 120 Jahren Geschichte Brigittenau, um unseren Blick für die Gegenwart zu schärfen. Denn wer die Geschichte der Menschen kennt – kann bei der Gestaltung der Zukunft für die Menschen mitwirken.

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Frauen! Organisiert Euch!

Weibliches Engagement in der Gewerkschaft fördern & einsetzen

Frauen wollen nicht nur zum Internationalen Frauentag eine Rose, sondern das ganze Jahr die halbe Gärtnerei. Dazu braucht es weibliche Gewerkschaftsmitglieder. Aber welche Tools gibt es, um Frauen als Mitglieder zu gewinnen? Wie erreichen wir Frauen mit welchen Themen und durch welche Aktionen? Wie erhalten Frauen für ihre Anliegen mediale Aufmerksamkeit? Und vor allem: Wie gewinnen wir Frauen als Gewerkschaftsmitglieder und erreichen, dass sie sich engagieren?

Datum: 5. März 2020, 9:00 – 16:30 Uhr
Ort: ÖGB Zentrale (Catamaran), Seminarraum: Amalie Seidel, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1
Zielgruppe: aktive Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der GPA-djp Weiterlesen

Museumsbesuch „Das Rote Wien 1919-1934“ (Doku)

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Roten Wien zeigt das MUSA (Wien Museum) eine Ausstellung zum umfassenden gesellschaftlichen Entwicklungsprojekt im Wien der Zwischenkriegszeit. Vor dem Hintergrund der katastrophalen Situation nach dem Ersten Weltkrieg zielte die sozialdemokratische Wiener Gemeinderegierung auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen gleichsam wie auf eine umfassende Demokratisierung der Gesellschaft.

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Die Pensionsversicherung der Angestellten in Österreich & Deutschland Anfang des 20. Jhd.

Buchpräsentation und Diskussion der AK Wien

Zeit: Mittwoch, 13. November 2019, 18:00 Uhr

Ort: AK Bibliothek Wien, Lesesaal, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Str. 20-22

Weitere Informationen zu Buch und Veranstaltung finden sich im Einladungsfolder.

PROGRAMM

18:00    BEGRÜSSUNG

    • Ewald Wetscherek; GD a.D. der Pensionsversicherungsanstalt
    • Peter Autengruber; Historiker und Programmleiter ÖGB Verlag

18:30    MARKSTEINE IN DER GESCHICHTE STAATLICHER ALTERSSICHERUNG

    • Josef Ehmer; emeritierter Univ.-Prof., Universität Wien

18:50    PRÄSENTATION DES BUCHES durch den Autor:

    • Die Pensionsversicherung der Angestellten in Österreich und
      Deutschland am Anfang des 20. Jahrhunderts“
    • Byung Ho Kim

19:00    PUBLIKUMSGESPRÄCH MIT FRAGEN AN DEN AUTOR

20:00    ENDE DER VERANSTALTUNG – Ausklang bei Brot und Wein

    • Moderation: Florian Wenninger, Institut Geschichte d. Gewerkschaften & AK

Musikalisches Rahmenprogramm:
Thomas Reimer (Kontrabass) und Markus Gaudriot (Piano)

Anmeldung direkt in der AK Wien
per Mail an sabine.lichtenberger@akwien.at oder per Telefon: 01/501 65-12326

Museumsbesuch: „Das Rote Wien 1919-1934“

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums blickt diese Ausstellung im WIEN MUSEUM auf das „Rote Wien“ als umfassendes gesellschaftliches Entwicklungsprojekt der Zwischenkriegszeit. Vor dem Hintergrund der katastrophalen Situation nach dem Ersten Weltkrieg zielte die sozialdemokratische Wiener Gemeinderegierung auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter- und Arbeiterinnen und auf eine Demokratisierung der Gesellschaft.

Die Frage „Wie leben?“ wurde im Roten Wien mit hoher Intensität debattiert und betraf sämtliche Bereiche des Lebens. Im Rahmen eines Besuches dieser Ausstellung blicken wir auf die zentralen Debatten und Reformen des Roten Wien.

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Frauenpolitischen Rundgang am Wiener Zentralfriedhof

„Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine weibliche Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündeleien und Weiblichkeitswahn.“

Johanna Dohnal

Aufgrund der großen Nachfrage veranstaltet der Verein „Rote Spuren“ erneut einen Rundgang am Wiener Zentralfriedhof.

Datum: Freitag, 17. Mai 2019, Beginn 15:00 Uhr
(Der Rundgang wird ca. 2,5 Stunden dauern und endet am Tor 2)

Anmeldung per E-Mail mit Namen an: rote.spuren@chello.at Weiterlesen

„Verdammtes Weibsvolk, bleibts bei eure Kochlöffel! (SE)“

Mitbestimmung und Mitsprache der Frauen in Betrieb und Staat

Wusstest du, dass die „Verbreitung des demokratischen Prinzips in allen weiblichen Kreisen“ und die Gleichstellung der Frauen bereits im Jahr 1848 in den Statuten des Ersten Wiener demokratischen Frauenvereins stand? Der Verein wurde am Ende der revolutionären Ereignisse aufgelöst, die Forderungen blieben bestehen: Mitbestimmung und Mitsprache auf politischer und betrieblicher Ebene.

Heute gibt es eine Vielzahl von Gesetzen, die für „beide Geschlechter“ gelten – aber sind die Voraussetzungen für Frauen und Männer an politischer und betrieblicher Partizipation gleich?

Anhand von ausgewählten Gedächtnistagen im Jahr 2019 beleuchten wir die Wege, Strategien und Methoden sowie Widerstandsformen von „Barrikadenamazonen“, „Gehilfenobmänninnen“ „Obmädchen“, Fräulein „Vertrauensmann“, Frau „Betriebsrat“ und Frau „Bundesminister,“ – mit dem Ziel, für heutige Herausforderungen Lösungen zu finden.

Denn, wollen wir wirklich zurück an den Herd und Kochlöffel schwingen? Nein, wir wollen auf keinen Fall zurück an den Herd. Wir wollen Mitsprache und Beteiligung und unsere Interessen durchsetzen. Und das mit Hirn & Herz!

Datum: 06. März 2019, 9:00-16:30 Uhr
Ort: ÖGB – Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Raum Amalie-Seidel
Zielgruppe: BetriebsrätInnen, die Mitglieder der GPA-djp sind

Seminarziele:
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Jüdische Geschichte(n) in Wien (SE & Stadtspaziergang)

Gedenkjahr 1848 – 1918 – 1938 – 1968 – 2018

Am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Dieses Gedenkjahr nehmen wir zum Anlass, um mit dem Autor am Vortag, den 8. November 2018, gemeinsam und exklusiv in unterschiedliche, oft gegensätzliche Welten sowie extreme politische Umstände einzutauchen. Darüber hinaus bietet sich uns die nicht alltägliche Möglichkeit, den Wiener Stadttempel, die Hauptsynagoge, zu besichtigen und mehr über jüdische Geschichte(n) in Wien zu erfahren.

Datum/Uhrzeit: 8. November 2018, 9:00-16:30
(bitte Sicherheitskontrollen zeitlich einplanen!)

Treffpunkt: ESRA, Psychosoziales Zentrum, Tempelgasse 5, 1020 Wien

Zielgruppe:  BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind

=> WICHTIG: Veranstaltungen in ESRA unterliegen den Sicherheitsbestimmungen der Jüdischen Gemeinde, bitte daher unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) mitnehmen!!!

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