100 Jahre Erste Republik. Grundlagen von Demokratie und Sozialstaat in Österreich (SE)

Mehr als nur eine historische Betrachtung wert.

Dieses Jahr feiert die Republik in Österreich ihr 100-jähriges Bestehen. Im Anschluss an die Proklamation der Republik am 12. November 1918 wurden bis 1920 zahlreiche wichtige Gesetze verabschiedet, die bis heute demokratische und sozialstaatliche Grundlagen sind. Neben der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer und Frauen wurden nicht zuletzt auf Druck der Gewerkschaften u.a. der Achtstunden-Tag und die allgemeine Arbeitslosenversicherung eingeführt sowie Betriebsräte und die Arbeiterkammern gesetzlich verankert. Viele dieser Errungenschaften waren bereits ab den späten 1920er Jahren Angriffen durch Regierungen ausgesetzt, denen zu viel Sozialstaat ein „Dorn im Auge waren“.

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Reise in die Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Wien (Buchpräsentation)

Der Verlag des ÖGB und die Arbeiterkammer laden herzlich ein zur Präsentation des Buches „Reise in die Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Wien“.

Montag, 15. Oktober, 18:30
Bildungszentrum der AK Wien, Lounge,
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Eintritt frei

Anmeldung

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Die Juliereignisse 1927 aus heutiger Perspektive (SE)

Die Ereignisse des Jahres 1927 stellen eine entscheidende Zäsur für die junge Republik Österreich dar. Im Rahmen von Protesten gegen eine Frontkämpferversammlung im burgenländischen Schattendorf im Jänner 1927 werden ein Schutzbündler und ein Kind erschossen, die Täter beim Prozess jedoch freigesprochen. Bei einer großen Demonstration gegen das Urteil in Wien im Juli 1927 wird der Justizpalast in Brand gesetzt, die Polizei schießt in die Menge und 89 Personen werden getötet. Diese Ereignisse stehen symbolisch für zunehmende Eskalation der Gewalt ab den späten 1920er Jahren, ausgehend von rechten Gruppen, unterstützt vom Staat und gegen die ArbeiterInnenbewegung gerichtet.

Termin: 28.06.2018, 09:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Zielgruppe: Mitglieder der GPA-djp sowie insbesondere BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp sind.

Anmeldung online über diesen Link möglich!

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ArbeiterInnengeschichte- und Fotoworkshop (WS)

Foto: Pichlbauer

Die bildliche Vermittlung von Wissen und Geschichte hat in Österreich eine lange Tradition. Bei diesem Workshop werden wir mit unserer Vorstellungskraft und der Fotografie wichtige Ereignisse in der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung für uns festhalten.

Als Trainer für Fotografie konnten wir Manfred Fabian Pichlbauergewinnen. Er wird uns mit Rat und Tat zur Seite stehen und uns helfen unsere Ideen und Eingebungen zum Thema ArbeiterInnengeschichte zu einem fertigen Bild zu bringen.
Den historischen Background liefert Werner Drizhal. Als Kulisse haben wir dafür einige Gedenkstätten und Denkmäler der ArbeiterInnenbewegung am Zentralfriedhof ausgesucht.

Termin: 30.05.2018, 09:00 bis 17:00 Uhr. (Da der Workshop nur bei regenfreiem Wetter möglich ist, ersuchen wir die Teilnehmerinnen bereits jetzt, auch den Ersatztermin 20.06.2018 von 09:00 bis 17:00 Uhr zu reservieren.)
Treffpunkt 09.00 Uhr: Bestattung und Friedhöfe Wien GmbH, Simmeringer Hauptstraße 339, Besprechungsraum 03 AO226

Workshopinhalte: Weiterlesen

Frauenvolksbegehren 2.0 – JETZT UNTERSCHREIBEN

Frauen haben unterschiedliche Bedürfnisse, gehen verschiedene Lebenswege. Trotzdem ist ihnen allen gemein, dass sie aufgrund des sozialen Status „Frau“ immer wieder in ihrem Leben Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren.

Nun gibt es eine neuerliche Initiative, um für die Sichtbarkeit und Rechte von Frauen in ganz Österreich einzustehen und klare Forderungen an die österreichische Regierung zu stellen.

Am 12. Februar, also heute, beginnt die Sammlung von Unterstützungserklärungen für das Frauenvolksbegehren 2.0.

Wie bzw. wo du deine Stimme abgeben kannst, erfährst du hier.

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Veranstaltungstipp: Arbeit, lebensnah – Käthe Leichter und Marie Jahoda

„Arbeitslosigkeit führt zur Resignation, nicht zur Revolution.“
Marie Jahoda

„Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Leistung muss nach wie vor als oberstes gewerkschaftliches Prinzip gelten.“
Käthe Leichter

Die Lebenserinnerungen dieser Pionierinnen und wichtige Erkenntnisse ihrer Arbeiten stehen im Zentrum des neuen Theaterstücks von portraittheater.

Vorstellungen am 13. Februar und 10. März (für Schulgruppen) im Theater Akzent.

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2018: Willkommen im neuen Jahr!

2018 ist da und wir hoffen, ihr seid schon gut gestartet, habt euch mit guten Vorsätzen, die ihr brechen könnt, überladen und schaut gespannt in die Zukunft auf alles, was da an Neuem aber auch an Gewohntem kommt. Wir – die GPA-djp Bildungsabteilung – werden euch in diesem Jahr mit beidem versorgen, also mit Gewohntem und Neuem: in gewohnter Weise bieten wir euch ein vielfältiges Angebot an Seminaren und haben dabei auch etliche Neuerungen im Programm. Das werden durchaus auch einige sein, von denen wir momentan selbst noch gar nichts wissen, denn unser kritischer Bildungsblick erfordert ständige Wachsamkeit und auch kurzfristiges Planen und Agieren, um auf aktuelle Entwicklungen und Themen eingehen zu können. Wir freuen uns schon auf eure Erfahrungen und eure Expertise, die die Würze für unsere Bildungsvorhaben sind. Aber alles der Reihe nach… Weiterlesen

90 Jahre Schattendorf (Doku)

Recht herzlichen Dank bei den Teilnehmerinnen und bei Elisabeth Luif und Walter Floth für die Vorbereitungsarbeiten und für die Durchführung des Seminars.

Im Rahmen des Seminars „90 Jahre Schattendorf – Was lernen wir aus der Geschichte?“ am 26. September 2017 befassten wir uns in einer Gruppe aus 15 Betriebsrät*innen und GPA-djp Mitgliedern mit den Ereignissen des Jahres 1927 als entscheidender Zäsur für die junge Erste Republik und diskutierten, was wir mit dem Wissen über die Vergangenheit für gewerkschaftliche Organisierung heute mitnehmen können. Weiterlesen