Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Griechenland von 1941 – 1949

Die Zeitgeschichte Griechenlands sowie die Geschichte der griechischen ArbeiterInnen-bewegung ist in Österreich relativunbekannt, obwohl es viele historische und politische Anknüpfungspunkte gibt. Mit der Reise wollen wir daher die Möglichkeit zur Ausein-andersetzung mit einer wichtigen Periode griechischer Geschichte geben.

Eine Bildungsreise nach Griechenland, die eintaucht die Geschichte der Zeit des Natioanlsozialismus und des Bürgerkriegs in den Jahren von 1941 bis 1949.
Termin: 6. bis 13. September 2017
TeilnehmerInnenbeitrag: € 680.-
Anmeldungen und unverbindliche Anfragen bis 30.6.2017 an:
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OXI – Europa braucht einen Kurswechsel

Sie schlagen Griechenland und meinen uns alleEin Dauerthema der letzten Jahre spitzt sich seit Beginn diesen Jahres immer wieder zu und ist auch dieser Tage wieder Thema Nummer Eins in der europäischen Politik: Die Eurokrise und die drohende Staatspleite Griechenlands. Griechenland, so viel steht fest, ist in hohem Maße verschuldet. Insbesondere seit 2008 hat die Staatsverschuldung Griechenlands gemessen am nationalen Bruttoinlandsprodukt enorm zugenommen. Während die Europäische Zentrablbank (EZB), der Internationale Währungsfonds (IWF) und 14 Länder der „Eurogruppe“ (insgesaamt 19 Staaten) seit Mai 2010 als Geldgeber („Troika“) auftreten, um unter anderem „den Banken die Zahlungsausfälle des griechischen Staates zu kompensieren“ (Judith Dellheim: Woher kommen die Schulen Griechenlands? Seite 2), und ihre Kredite dabei an die Umsetzung beinharter Sparpolitik („Austerität“) knüpfen, ist bislang einerseits keineswegs eindeutig geklärt, wie die hohe Staatsverschuldung zustande gekommen ist und wer dafür die Verantwortung trägt, und andererseits deutlich erkennbar, dass die ultimativen Austeritätsmaßnahmen Griechenland immer weiter an den gesellschaftlichen Abgrund treiben. Angesichts der Auswirkungen auf die griechische Bevölkerung (siehe z.B. diesen Bericht der Hans Böckler Stiftung oder die Berichte der „Klinik der Solidarität“) erscheint es als zynisch, dass die den GriechInnen aufgezwungenen Maßnahmen immer wieder als „Strukturanpassungsprogramme“ bezeichnet werden oder von „Griechenland-Hilfen“ die Rede ist. Weiterlesen

Wer Rettet Wen?

Wer rettet wenDie Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit
Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015, 104 Minuten

Premiere des Films
Am Mittwoch, dem 11.02.2015 gegen 20h wird „Wer Rettet Wen?“ in mindestens 150 europäischen Städten zur selben Zeit Premiere feiern! Übersichtskarte der Spielorte

Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Weiterlesen

Rezepte gegen die Krise

Rezepte gegen die KriseHommage an die griechische Gastfreundschaft
Mit diesem Kochbuch will „weltumspannend arbeiten“ zeigen, was in Griechenland und Europa politisch schiefläuft und welche Rezepte das Land aus der Krise führen könnten. Es werden Initiativen vorgestellt, die sich nicht damit abfinden wollen, dass die herrschende Klasse ihr Land in den Abgrund fährt. Dabei helfen sie den Menschen nicht nur praktisch, sondern leisten auch politischen Widerstand gegen den Abbau sozialer Grundrechte und die Senkung von Sozialausgaben.

weltumspannend arbeiten, 24 Seiten, farbige Abbildungen, EUR 10,00
Buch bestellen: besserewelt.at

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Wusa: Solidaritäts- und Studienreise nach Thessaloniki

WUSA LogoGriechenland ist zum Symbol für die wirtschaftliche und soziale Krise in Europa geworden. Massive Einsparungen haben breite Teile der Bevölkerung in Armut und Elend gestürzt und die Rechte von ArbeitnehmerInnen und Gewerkschaften wurden massiv beschnitten. Besonders betroffen von der neoliberalen Sparpolitik in Griechenland ist das Gesundheitssystem.
weltumspannend arbeiten hat sich entschlossen, das Selbsthilfeprojekt – die Klinik der Solidarität in Thessaloniki – zu unterstützen, einerseits um ganz konkrete Hilfe zu leisten und andererseits um anhand einer konkreten Kampagne über die katastrophalen Folgen der Spar- und Austeritätspolitik in Europa zu informieren. Damit setzen wir neben unseren gemeinsamen politischen Anstrengungen für ein soziales Europa ein konkretes Zeichen internationaler Solidarität.  Weitere Informationen zum Projekt auf der Homepage www.klinik-der-solidaritaet.at

Nun wollen wir uns mit einer Solidaritäts- und Studienreise nach Thessaloniki vor Ort Eindrücke verschaffen, um diese in der Folge in Österreich weiterzugeben und aktiv zu werden.
Die Reise findet von 13.11.-17.11.2013 statt.

Am Programm stehen (geringfügige Änderungen vorbehalten):

  • Besuch der „Klinik der Solidarität“
  • Besuch eines Krankenhauses und Gespräch mit BetriebsrätInnen/PersonalvertreterInnen
  •  Treffen mit VertreterInnen der Gewerkschaft GSEE
  • Treffen mit ParteienvertreterInnen von PASOK und SYRIZA
  • Treffen mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Widerstands- und Solidaritätsinitiativen

Nähere Informationen findest du im Folder und im Anmeldeformular: Einladung_Studienreise_Thessaloniki und Anmeldeformular_Studienreise_Thessaloniki

„Workers United: Von der Ausbeutung in Griechenland bis zur modernen Sklaverei in Katar.“

Eine Veranstaltung von ÖGB und „weltumspannend arbeiten“ zum Welttag für menschenwürdige Arbeit. Katarina Notopoulou spricht über die Situation in Griechenland und die „Klinik der Solidarität“, auf die immer mehr GriechInnen wegen Einsparungen im Gesundheitssystem angewiesen sind.

2022 soll die Fußball-WM in Katar stattfinden. In Katar bekommen Bauarbeiter einen Euro pro Tag, sie arbeiten unter erschreckenden Bedingungen, hunderte nepalesische Arbeiter sind auf den Baustellen umgekommen.

Termin: 7. Oktober 2013, 18h
Ort: Catamaran. Veranstaltungssaal, linke Saalhälfte
Anmeldung: kultur@oegb.at

Griechische Baustoff-Fabrik jetzt in Arbeiterhand

Vio.Me – Wenn Ihr nicht könnt wir können!

Erst macht die griechische Baustoff-Fabrik Vio.Me (auch Bio.Me genannt wegen der griechischen Schreibweise) pleite, dann laufen die Eigentümer davon, und nun übernehmen die Arbeiter. Die Entscheidung, eine Fabrik in Selbstverwaltung zu übernehmen, ist für die gesamte griechische Arbeiterbewegung von großer Bedeutung. Ein Artikel mit Kurzfilm bei ver.di