Handels-KV 2013 – die kommentierte Auflage erschienen

Handels KVGünther Löschnigg/Claudia Rainer-Heinrich/Katharina Urleb
Paperback, 498 Seiten, ÖGB-Verlag, 2013, ISBN 978-3-7035-1613-9, EUR 29,90

Erstmals erscheint eine Kommentierung eines der wichtigsten Kollektivverträge in Österreich in umfassender und praxisbezogener Weise. Erläutert werden sowohl die allgemeinen Bestimmungen als auch die Gehaltsordnung des Kollektivvertrages. Der Kommentar enthält die umfangreiche Rechtssprechung zum Handelsangestellten-KV und verweist gezielt auf weiterführende Literatur zu den verschiedenen Einzelproblemen. Mit in den Kollektivvertragstext aufgenommen wurden bereits die neuen optionalen Regelungen zum „Arbeitsfreien Samstag“ im Einzelhandel, die mit 1. September 2013 in Kraft treten.

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Proyer: Lohnkonflikte werden zunehmen

Warum Verteilungsfragen die Gewerkschaften kämpferischer machen und Konflikte Mitglieder bringen, erklärt Stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer heute im Rahmen eines Interviews im Standard.

Auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sei der Verteilungskuchen groß genug für alle, meint Karl Proyer. Er will die Überstundenzuschläge mit Zähnen und Klauen verteidigen und fordert im Interview mit derStandard.at von den Unternehmen, wieder mehr für die Ausbildung der Menschen zu tun.

BAGS-KV 2011: Die aktuelle Kommentierung des BAGS-Kollektivvertrages

kv bags_11.inddGünther Löschnigg/Reinhard Resch

Der BAGS-KV ist mittlerweile zum Leitkollektivvertrag für den Gesundheits- und Sozialbereich avanciert. Er gilt nicht nur für Mitglieder der BAGS, sondern auch für fast alle Anbieter sozialer und gesundheitlicher Dienste präventiver, betreuender und rehabilitativer Art auf Grund der Satzung.

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HEISSER HERBST – wir kämpfen für einen guten Kollektivvertragsabschluss

HEISSER HERBST – wir kämpfen für einen guten Kollektivvertragsabschluss – ein ERFAHRUNGSBERICHT vom Workshop

KV-AktivZeit: Di, 21.09. und Mi, 22.09. von 09:00 – 17:00
Ort: Seehof, Innsbruck

Die GPA-djp-Tirol veranstaltete zum obigen Thema einen Workshop für FunktionärInnen aus dem „Sozialbereich“. Die Erfahrungen, das Programm, die Aktivitäten wurden von den TeilnehmerInnen und dem TrainerInnenteam (Elisabeth Steinklammer und Christian Voigt) in einem eigenen Seminarblog festgehalten.

Hier der Link

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Kapital – Druck – Streik – Menschen – Kürzung

Freitag abends vor dem Burgtheater
Mehrere AktivistInnen der GPA-djp begrüßten die Besucher der Faust-Vorstellung mit diesem Flugblatt:

Sehr geehrte Gäste des Burgtheater!

P1000002 Auch GewerkschafterInnen lieben Theater. Was wir nicht lieben ist übles Schauspiel. Über ein besonderes schlechtes Stück, auf Kosten von tausenden Beschäftigten, informieren wir Sie gerne.

Hauptrolle: Herr Dr. Dieter Simon, Geschäftsführer der Druckerei agensketterl und Obmann-Stv. des Fachverbandes Druck der Wirtschaftskammer. Die Druckerei agensketterl druckt unter anderem das Programm des Burgtheaters, das Sie heute vielleicht noch in Händen halten werden. Agensketterl ist offiziell Kooperationspartner des Burgtheaters.

1. Akt: Zwei Tage vor Weihnachten 2008 kündigen die Arbeitgeber der Druckereibranche den Kollektivvertrag für 13.000 Beschäftigte.

2. Akt: Nach monatelangen zähen Verhandlungen und weitgehenden Zugeständnissen gibt es eine Einigung.

3. Akt: Herr. Dr. Simon torpetiert das Ergebnis und verlangt drastische Kürzungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld der Beschäftigten.

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Druckerdemo am 29.9.2009

Gestern demonstrierten die KollegInnen des grafischen Gewerbe und forderten eindrucksvoP1080081ll den Kollektivvertragsabschluss von den UnternehmerInnen. Hier ein paar Fotos von der Demo. Wenn ihr das Bild anklickt kommt ihr in das Fotoalbum von Flickr, wo runterladen möglich ist. Es gibt auch die Möglichkeit mir ein Mail zu schicken und ich sende euch das Foto zu.

Ankündigung und Plakat zur Demo mit diesem Link

Presseaussendung der GPA-djp

Über 2.000 Druckereibeschäftigte setzen deutliches Zeichen
Utl.: Resolution an den Arbeitgeberverband übergeben – Unterstützungsaktion im Internet

Wien (GPA-djp). Über 2.000 Beschäftigte aus den österreichischen Druckereien setzten gestern Abend in der Wiener Innenstadt ein deutliches Zeichen für die Durchsetzung eines einheitlichen Kollektivvertrages im Grafischen Gewerbe. Die Demonstration war der Auftakt zu einem mehrwöchigen Arbeitskampf.++++

Nach der Schlusskundgebung übergaben der Vorsitzende der GPA-djp Wolfgang Katzian und der Verhandlungsführer im Grafischen Gewerbe  Franz Bittner eine Resolution an die Arbeitgeber. Darin werden eine faire rückwirkende Lohn- und Gehaltserhöhung, keine Verschlechterungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie ein einheitlicher Kollektivvertrag für alle Druckereibeschäftigten gefordert.

„Sollte es seitens des Verbandes keine Bereitschaft für einen raschen, akzeptablen KV-Abschluss geben, werden wir dies mit gewerkschaftlichen Maßnahmen beantworten“, heißt es in der Resolution unmissverständlich.

Der Kampf der Druckereibeschäftigten kann auch im Internet unter www.gpa-djp.at unterstützt werden.

Wir verzichten nicht! – Fotos und Video von der Demo

Demo der GewerkschaftMehr als 25000 marschierten für mehr Lohn und gegen die Abzockepolitik der Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung.
Auf diesem Blog gibt es den Link zu mehr Fotos.

Unter folgendem Link könnt ihr Demo-Fotos ansehen und downloaden: www.viennaflash.at (unter „VIE_GPA_Spezial“ -> „GPA_neu“ -> 20090513_Demo_Gewerkschaft“)

bis 13.6. ist der Download gratis, danach könnt ihr Bilder über die Marketingabteilung der GPA-djp anfordern. Ihr könnt den Link auch an BetriebsrätInnen weiterleiten!
WICHTIG: wenn Fotos in BR-Zeitungen etc. veröffentlicht werden, bitte unbedingt als Bildquelle „Fotostudio Denk (Dest)“ angeben!

Christian Voigt berichtet im eBetriebsrat-Blog:

25.000 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich sind es geworden. Von 15.000 spricht die Polizei.

… und hat auch einige Bilder und weitere Verweise zu bieten.

Die KollegInnen von E + E Elektronik, die bei der Demo dabei waren, schreiben:

Aber der Preis für die Unternehmen muss immer höher werden, je länger sie den Abschluss blockieren: Bei einer weiteren, noch größeren Demo fordern wir nicht einen 3er sondern einen 4er vor dem Komma!

Unter großer Andrang bei der Demo schreiben die KollegInnen von Schoeller Bleckmann Oilfield:

„Zuvor hatten Belegschaftsvertreter das Verhalten der Arbeitgeberseite als eine “Schweinerei” und “Frechheit” bezeichnet. Es wurde darauf verwiesen, dass alleine im Vorjahr die börsenotierten Unternehmen in Österreich 1,9 Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausgeschüttet hätten.“