Machtwechsel in Athen – Wohin steuert Griechenland?

Podiumsdiskussion am 17. Februar 2015, 18:00-20:30 Uhr
Gartenhotel Altmannsdorf Hotel 2 – Europasaal

Es diskutieren:

  • JENS BASTIAN, Ökonom und freier Wirtschaftsberater, Athen
  • GIORGOS CHONDROS, Vorstandsmitglied sowie Leiter der Umwelt- und Ökologieabteilung von Syriza
  • DIMITRIS DROUTSAS, ehem. Außenminister Griechenlands, Mitglied der „Bewegung der Demokraten und Sozialisten“
  • LISA MITTENDREIN, Vorstandsmitglied von Attac Österreich
  • ANDREAS SCHIEDER, Abg.z.NR, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion

Nähere Informationen, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung

Wer Rettet Wen?

Wer rettet wenDie Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit
Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015, 104 Minuten

Premiere des Films
Am Mittwoch, dem 11.02.2015 gegen 20h wird „Wer Rettet Wen?“ in mindestens 150 europäischen Städten zur selben Zeit Premiere feiern! Übersichtskarte der Spielorte

Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Weiterlesen

Revolution oder Evolution

Sedlacek_Graeber_RevolutionaereOekonomie_P03def.inddDas Ende des Kapitalismus?

Sedlacek Tomas, Graeber David
144 Seiten, Verlag: Hanser 2015, ISBN 978-3-446-44304-4
festgebunden mit Schutzumschlag

Buch bestellen!

Soziale Ungerechtigkeit, Naturzerstörung sowie die Schulden- und Finanzkrise lassen zweifeln, ob die Marktwirtschaft die richtige Lösung für die Probleme unserer Zeit ist. Der Bestsellerautor Tomás Sedlácek („Die Ökonomie von Gut und Böse“) bricht dennoch eine Lanze für den Kapitalismus: Weiterlesen

Ökonomin gegen den Mainstream: „Fortschrittsmotor Staat“

Unternehmen-WachstumIn Zeiten, in denen gesellschaftlicher Wohlstand vor allem anderen mit dem Ruf nach wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichem Wachstum verknüpft ist, werden innovative Unternehmen als Schlüssel für die Eroberung neuer Märkte und Schaffung von Arbeitsplätzen so gut wie nicht mehr in Frage gestellt.

„Für eine solche Innovationskultur sind die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entscheidend, die in den vergangenen Jahren ihre Rolle als Motoren für wirtschaftliches Wachstum und wichtigste Quelle neuer Arbeitsplätze unter Beweis gestellt haben.“ („Innovation und KMU – Schlüssel zum Wohlstand“, Europäische Union)

Formulierungen wie diese gelten als ausgemacht, fast so, als handle es sich um ein unverrückbares ökonomisches Naturgesetz. Vielfach ist dann noch ganz hip und modern von den „Start-Ups“ die Rede, von risikofreudigen UnternehmerInnen, die an den innovativsten Ideen arbeiten, um irgendwann die Märkte (= gleichbedeutend mit Welt) zu erobern. (Etwas übertrieben bzw. zugespitzt formuliert, zugegeben!)

Wirtschaftsverbände und wirtschaftsliberale PolitikerInnen beschwören dieses Weltbild des Wirtschaftstreibens, und das nicht zuletzt, um einen damit strikten Gegensatz zwischen „Wirtschaftstreiben“ und ArbeitnehmerInnen, sowie insbesondere der Beschäftigung im öffentlichen Sektor zu begründen. Die Rolle des Staats in Bezug auf wirtschaftliches Handeln bzw. als wirtschaftlicher Akteur wird weitgehend in Frage gestellt.

Doch aktuell stellt die Ökonomin Marianne Mazzucato dieses Weltbild vehement in Frage und kratzt mit ihren Forschungsergebnissen an der glorreichen UnternehmerInnenfassade. Sie zeigt, dass die Beschwörung der smarten Start-Ups und innovativen ErfinderInnen, die unternehmerisches Risiko auf sich nehmen und durch ihre hartnäckige Arbeit Unternehmenswerte und Arbeitsplätze schaffen, einen großen und entscheidenen Teil der volkswirtschaftlichen Wirklichkeit ausblendet. Weiterlesen

Ein besseres Leben ist möglich – für alle!

guteslebenfüralle„Gutes Leben für alle – Kongress“

„Der Kongress erkundet, wie ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird. Es wird ausgelotet, wie Neues gesellschaftlich anknüpfungsfähig und selbstverständlich werden kann. Es geht um eine Politisierung der Frage nach dem gelungenen Leben und seinen Voraussetzungen. Gesucht sind Infrastrukturen – in einem weiten Sinn verstanden -, damit kreative und kooperative Problemlösungen möglich werden.“

Der „Gutes Leben für alle – Kongress“ findet von 20. bis 22. Februar 2015, in der WU Wien (Welthandelsplatz 1, 1020 Wien) statt und wird von einer Vielzahl wissenschaftlicher, zivilgesellschaftlicher und auch gewerkschaftlicher Organisationen getragen.
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„Die Zukunft von Beschäftigung in Europa – ein neuer Weg für Europa“ (ETUI-SE)

ETUIKurs des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI)
Termin: 10.2. – 12.2.2015
Ort: Sasso Marconi (nahe Bologna), Italien
Zielgruppe: GewerkschafterInnen, die mit dem Thema Arbeitsrecht und/oder Sozialen Dialog befasst sind.

Ziele:

  • Die wichtigsten Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der neoliberalen Politik auf die Beschäftigung in Europa zu identifizieren
  • Die Existenz verschiedener Formen von prekären Arbeitsverhältnissen zu identifizieren
  • Die Arbeitsrechte im Gesetz und die Herausforderungen zu untersuchen
  • Eine neue Arbeitsorganisation unter Berücksichtigung neuer Formen von Arbeitsmärkten und Flexibilisierungen zu beschreiben
  • Bewährte Verfahren im Hinblick auf die Verbesserung der Rechte und Vertreter der prekär Beschäftigten auszutauschen

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„EGB-Maßnahmen zur Verteidigung von Arbeits- und Gewerkschaftsrechten“ (ETUI-SE)

ETUIKurs des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI)
Termin: 27.1. – 29.1.2015
Ort: Brüssel, Belgien
Zielgruppe: GewerkschafterInnen, die mit dem Thema Arbeitsrecht und/oder Sozialen Dialog befasst sind.

Ziele:

  • Die Ausmaße der Krise und der Sparmaßnahmen auf Arbeits- und Gewerkschaftsrechte besser verstehen
  • Zu sehen, wie die Gender Perspektive die Aktionen der Gewerkschaften verbessern kann
  • Gemeinsame Herausforderungen und mögliche Lösungen im Einklang mit dem europäischen Gedanken aufzeigen

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